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Menschen mit erhöhtem Alzheimerrisiko haben Defizite beim Navigieren

Bochum (idr). Gesunde Menschen mit einem genetischen Risiko für die Alzheimerkrankheit haben Probleme bei der räumlichen Navigation. Das hat ein internationales Forschungsteam rund um Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum und des Universitätsklinikums Freiburg herausgefunden. Die fürs Navigieren verantwortlichen Gitterzellen im entorhinalen Kortex weisen bei Menschen mit einem genetischen Risiko für die Alzheimererkrankung eine veränderte Funktion auf. Bei einer Navigationsaufgabe am Computer verglichen die Wissenschaftler die Leistung von 202 Probanden ohne genetisches Alzheimerrisiko und 65 mit genetischem Risiko. Menschen mit genetischem Alzheimerrisiko schnitten beim Navigieren schlechter ab als die übrigen Teilnehmer. Künftig könnte eine solche Verhaltensauffälligkeit helfen, Alzheimer zu diagnostizieren, bevor gravierende Symptome auftreten. Forscher vermuten, dass medikamentöse Therapien bei der Alzheimerkrankheit bislang scheitern, weil die Diagnose zu spät erfolgt.Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Anne Bierbrauer, Prof. Dr. Nikolai Axmacher, Telefon: 0234/32-21882, 22674, E-Mail: anne.bierbrauer@rub.de, nikolai.axmacher@rub.de

Bochum (idr). Gesunde Menschen mit einem genetischen Risiko für die Alzheimerkrankheit haben Probleme bei der räumlichen Navigation. Das hat ein internationales Forschungsteam rund um Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum und des Universitätsklinikums Freiburg herausgefunden.

Die fürs Navigieren verantwortlichen Gitterzellen im entorhinalen Kortex weisen bei Menschen mit einem genetischen Risiko für die Alzheimererkrankung eine veränderte Funktion auf. Bei einer Navigationsaufgabe am Computer verglichen die Wissenschaftler die Leistung von 202 Probanden ohne genetisches Alzheimerrisiko und 65 mit genetischem Risiko. Menschen mit genetischem Alzheimerrisiko schnitten beim Navigieren schlechter ab als die übrigen Teilnehmer.

Künftig könnte eine solche Verhaltensauffälligkeit helfen, Alzheimer zu diagnostizieren, bevor gravierende Symptome auftreten. Forscher vermuten, dass medikamentöse Therapien bei der Alzheimerkrankheit bislang scheitern, weil die Diagnose zu spät erfolgt.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Anne Bierbrauer, Prof. Dr. Nikolai Axmacher, Telefon: 0234/32-21882, 22674, E-Mail: anne.bierbrauer@rub.de, nikolai.axmacher@rub.de

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