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RVR-Sommerserie Halden (4):

"Geleucht" auf der Halde Rheinpreußen setzt den Kumpeln ein Denkmal

Die Erinnerung an den Bergbau hält die Landmarke "Geleucht" wach, die den Gipfel der Halde Rheinpreußen in Moers krönt. Künstler Otto Piene hat mit der überdimensionalen Grubenlampe der schweren Arbeit der Kumpel unter Tage ein Denkmal gesetzt. 1999 stellte Piene seine Pläne für das "Geleucht" auf der IBA Landmarken-Kunstausstellung in Oberhausen erstmals vor, 2007 konnte die XXL-Lampe eingeweiht werden.

Die Skulptur dient auch als Aussichtsturm. Auf der Plattform in etwa neun Metern Höhe zeigen Infotafeln an, was in der Umgebung zu sehen ist. Ihren besonderen Zauber entfaltet die Landmarke jedoch erst nach Einbruch der Dunkelheit: Sowohl die 30 Meter hohe Grubenlampe als auch ein 8.000 Quadratmeter großes "Ausleuchtungsfeld" an der nordwestlichen Flanke der Halde werden dann in leuchtend rotes Licht getaucht.

Entstanden ist die 49 Hektar große und rund 74 Meter hohe Halde direkt am Rheinufer aus dem Abraum der Zeche Rheinpreußen, dem ersten, von Fritz Haniel gegründete, linksrheinische Bergwerk. Noch bis 1990, bis zur Stilllegung der Zeche, wuchs die Halde. Trotz des späten Endes der Schüttung war sie die erste systematisch begrünte Halde im Ruhrgebiet. Ihre gut ausgebauten Wege eignen sich für Radfahrer ebenso wie Wanderer. Seit 2001 ist die Halde im Besitz des Regionalverbandes Ruhr (RVR).

Zahlreiche sehens- und erlebenswerte Halden stellt die kürzlich erschienene RVR-Broschüre "Das Haldengebirge – Freizeit und Erholung auf dem Dach der Metropole Ruhr" vor. Erhältlich ist der kostenlose Flyer als Download unter mediathek.rvr.ruhr. Die gedruckte Version im praktischen Taschenformat kann unter shop.rvr.ruhr bestellt werden.

Einen umfassenden Überblick über die Halden des Regionalverbandes Ruhr gibt es auch unter

halden.rvr.ruhr

Regionalverband Ruhr
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