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RVR und Stadt Bottrop eröffnen neu ausgebaute Brücke über Brakerstraße

Bottrop. Sicher und komfortabel über die Brakerstraße in Bottrop: Die neu ausgebaute Brücke macht das Radfahren im zentralen Ruhrgebiet noch attraktiver.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat eine wichtige Lücke auf der Route der Industriekultur per Rad in Richtung Tetraeder-Halde geschlossen.

Stefan Kuczera, Beigeordneter Planung beim RVR, und Klaus Müller, Technischer Beigeordneter aus Bottrop, haben heute (26. Juli) die fertiggestellte Brücke samt asphaltierter Anbindung freigegeben.

Dazu Stefan Kuczera: „Mit dem Lückenschluss haben wir einen wichtigen Schritt vollzogen, um die Bottroper Innenstadt mit der Haldenlandschaft und dem Freiraum im Städtedreieck zwischen Bottrop, Gladbeck und Essen zu verbinden. Diese durchgängige Verbindung wird den Freizeitwert steigern und die Aufenthaltsqualität in Bottrop und der Metropole Ruhr nachhaltig verbessern.“

„Diese Trasse soll in naher Zukunft auch Teil der geplanten Radvorrangroute vom Bottroper Hauptbahnhof nach Gladbeck über die Stadtteile Batenbrock, Boy und Eigen werden. Dies unterstreicht die Bedeutung des neuen Lückenschlusses“, betont Klaus Müller.

Eine ehemalige Eisenbahnbrücke der Deutschen Bahn wurde zur Fahrradstrecke ausgebaut. Die Anbindung der Überquerung an das vorhandene Radwegenetz ist rund 450 Meter lang, soweit möglich vier Meter breit und asphaltiert. Der Weg wurde an den Seiten mit thermischen Reflexionsstreifen ausgestattet, um eine Fahrt in der Dämmerung zu erleichtern. An der Brücke wurde ein Sitzbereich geschaffen.

Die Kosten belaufen sich auf 350.000 Euro. Davon hat der RVR rund 250.000 Euro, die Stadt Bottrop etwa 100.000 Euro übernommen.

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