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Verbandsversammlung macht Weg frei

Städtebauliche Entwicklung der Trajekt-Promenade am Rhein in Duisburg

Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (RVR) hat in ihrer heutigen Sitzung (1. April) die Weichen für die Trajekt-Promenade in Duisburg gestellt.

Brachgefallene Industrieareale und Gleisanlagen ermöglichen eine neue städtebauliche Planung im Stadtteil Alt-Homberg. So können entlang des Rheins Grünflächen, Flächen für Wohnen, wohnverträgliches Gewerbe oder Dienstleistungen entwickelt werden.

Die Realisierung der städtebaulichen Entwicklung erforderte eine Änderung des geltenden Regionalplans GEP 99. Die bisherige Festlegung eines Bereiches für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB) und eines Schienenwegs wurde aufgehoben und in einen Allgemeinen Siedlungsbereich (ASB) geändert.

„Es ist ein großes Anliegen der Regionalplanung im RVR, integrierte brach gefallene Flächen für attraktive Nachnutzungen zu entwickeln. So können nach den Vorstellungen der jeweiligen Kommunen Projekte realisiert werden, ohne dass hierfür unbebauter Freiraum in Anspruch genommen werden muss. Dies ist auch ein kleiner, aber ganz konkreter Beitrag die Auswirkungen des Klimawandels abzufedern“, so Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des RVR.

Die Verbandsversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung einstimmig den Feststellungsbeschluss gefasst. Danach zeigt die Regionalplanungsbehörde die 90. Änderung bei der Landesplanungsbehörde an.

Wenn diese innerhalb einer Frist von 3 Monaten keine Einwendungen erhebt, wird die Änderung nach amtlicher Bekanntmachung im Gesetzes- und Verordnungsblatt NRW wirksam.

Die Staatliche Regionalplanung beim RVR im Netz:

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