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Studie: Viele Mittelständler bremsen freiwillig ihr Wachstum
Bochum (idr). Die Verpflichtung für Kapitalgesellschaften ab einer bestimmten Größe, ihre Jahresabschlüsse detailliert offenzulegen, ist eine Wachstumbremse für den deutschen Mittelstand. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum zusammen mit Kollegen der London Business School und der University of Washington erstellt haben. Unternehmen in Deutschland und Europa bremsen bewusst ihr Wachstum, um wettbewerbsrelevante Informationen nicht preisgeben zu müssen.
Die empirischen Analysen, in die Daten von hunderttausenden Unternehmen aus zwölf europäischen Ländern einflossen zeigen, dass Unternehmen auf rund sieben Prozent Wachstum verzichten, um sich bewusst klein zu halten. Viele nehmen Ordnungs- und Bußgelder in Kauf, um ihre Bilanzen verspätet zu veröffentlichen. So vermeiden sie, dass die Konkurrenz Einblicke erhält.Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Devrimi Kaya, Telefon: 0234/32-22377, E-Mail: devrimi.kaya@rub.de
Bochum (idr). Die Verpflichtung für Kapitalgesellschaften ab einer bestimmten Größe, ihre Jahresabschlüsse detailliert offenzulegen, ist eine Wachstumbremse für den deutschen Mittelstand. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum zusammen mit Kollegen der London Business School und der University of Washington erstellt haben. Unternehmen in Deutschland und Europa bremsen bewusst ihr Wachstum, um wettbewerbsrelevante Informationen nicht preisgeben zu müssen.
Die empirischen Analysen, in die Daten von hunderttausenden Unternehmen aus zwölf europäischen Ländern einflossen zeigen, dass Unternehmen auf rund sieben Prozent Wachstum verzichten, um sich bewusst klein zu halten. Viele nehmen Ordnungs- und Bußgelder in Kauf, um ihre Bilanzen verspätet zu veröffentlichen. So vermeiden sie, dass die Konkurrenz Einblicke erhält.
Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Devrimi Kaya, Telefon: 0234/32-22377, E-Mail: devrimi.kaya[at]rub.de