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Wissenschaftler der Ruhr-Uni Bochum entwickeln Sensor-Bluttest zur Früherkennung von Alzheimer
Wissenschaftler der Ruhr-Uni Bochum entwickeln Sensor-Bluttest zur Früherkennung von Alzheimer
|Wissenschaft & ForschungMetropole RuhrNRWMedizin
Bochum (idr). Ein neu entwickelter Bluttest kann rund acht Jahre vor der klinischen Diagnose auf eine Alzheimer-Erkrankung hinweisen. Das belegten jetzt Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Krebsregisters Saarland in einer Studie. Mittels Bluttest können im Blut bereit vor Ausbruch der Krankheit verklumpte Proteine festgestellt werden, die im weiteren Verlauf Alzheimer auslösen. Entwickelt wurde der für den Test benötigte Infrarot-Sensor von einem Forschungskonsortium, das ebenfalls an der Ruhr-Uni angesiedelt ist.
Bis heute gibt es keine wirksame Therapie gegen die Alzheimer-Demenz. Das liegt nach Meinung vieler Experten vor allem daran, dass die Krankheit erst in einem späten Stadium diagnostiziert werden kann. Die zugrunde liegenden Gehirnschädigungen sind dann aber bereits weit fortgeschritten und irreversibel.
In 70 Prozent der Fälle identifizierte der Bluttest diejenigen Personen, bei denen sich später tatsächlich eine Alzheimer-Demenz entwickelte. Bei neun Prozent lieferte der Test fälschlicherweise ein positives Ergebnis, obwohl die Probanden gesund blieben. Wegen dieser falsch positiven Ergebnisse ist der Test noch nicht zur alleinigen Frühdiagnose von Alzheimer geeignet.Pressekontakt: Ruhr Universität Bochum, Lehrstuhl für Biophysik, Prof. Dr. Klaus Gerwert, Telefon: 0234/32-24461, E-Mail: gerwert@bph.rub.de
Bochum (idr). Ein neu entwickelter Bluttest kann rund acht Jahre vor der klinischen Diagnose auf eine Alzheimer-Erkrankung hinweisen. Das belegten jetzt Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Krebsregisters Saarland in einer Studie. Mittels Bluttest können im Blut bereit vor Ausbruch der Krankheit verklumpte Proteine festgestellt werden, die im weiteren Verlauf Alzheimer auslösen. Entwickelt wurde der für den Test benötigte Infrarot-Sensor von einem Forschungskonsortium, das ebenfalls an der Ruhr-Uni angesiedelt ist.
Bis heute gibt es keine wirksame Therapie gegen die Alzheimer-Demenz. Das liegt nach Meinung vieler Experten vor allem daran, dass die Krankheit erst in einem späten Stadium diagnostiziert werden kann. Die zugrunde liegenden Gehirnschädigungen sind dann aber bereits weit fortgeschritten und irreversibel.
In 70 Prozent der Fälle identifizierte der Bluttest diejenigen Personen, bei denen sich später tatsächlich eine Alzheimer-Demenz entwickelte. Bei neun Prozent lieferte der Test fälschlicherweise ein positives Ergebnis, obwohl die Probanden gesund blieben. Wegen dieser falsch positiven Ergebnisse ist der Test noch nicht zur alleinigen Frühdiagnose von Alzheimer geeignet.
Pressekontakt: Ruhr Universität Bochum, Lehrstuhl für Biophysik, Prof. Dr. Klaus Gerwert, Telefon: 0234/32-24461, E-Mail: gerwert[at]bph.rub.de