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Zentrum für Interkulturelle Kompetenz der Justiz in Essen eröffnet
Zentrum für Interkulturelle Kompetenz der Justiz in Essen eröffnet
|PolitikMetropole RuhrEssenSoziales
Essen (idr). Justiz-Mitarbeiter haben in Essen eine Anlaufstelle für alle Fragen rund um Interkultur geschaffen. NRW-Justizminister Peter Biesenbach hat gestern (16. April) das bundesweit erste Zentrum für interkulturelle Kompetenz der Justiz eröffnet. Experten stehen hier für Fragen rund um andere Kulturen und Religionen zur Verfügung. Zudem werden Schulungen u.a. für Richter, Gerichtsvollzieher oder Justizwachtmeister angeboten sowie Leitfäden, Podcasts und Mitarbeiterforen zu speziellen Fragen anderer Kulturen und Religionen entwickelt. Außerdem befasst sich das Interkultur-Zentrum mit Prävention und Extremismusbekämpfung. Hier werden vor allem Justizvollzugsbeamte einbezogen. Ein entsprechendes Projekt gibt es bereits seit Anfang 2016. Bisher wurden hier rund 2.000 Mitarbeiter durch Islamwissenschaftler geschult. Das Konzept soll jetzt auf alle Ambulanten Sozialen Dienste ausgeweitet werden. Der Startschuss dazu fällt morgen, 18. April, in Bochum.
Weitere Aufgabe des neuen Zentrums ist es, ein Lagebild der Paralleljustiz in Nordrhein-Westfalen zu erstellen. Künftig sollen Fälle von Paralleljustiz zuverlässiger erkannt und behandelt werden.
Infos: www.justiz.nrwPressekontakt: NRW-Justizministerium, Peter Marchlewski, Telefon: 0211/8792-255, E-Mail: pressestelle@jm.nrw.de
Essen (idr). Justiz-Mitarbeiter haben in Essen eine Anlaufstelle für alle Fragen rund um Interkultur geschaffen. NRW-Justizminister Peter Biesenbach hat gestern (16. April) das bundesweit erste Zentrum für interkulturelle Kompetenz der Justiz eröffnet. Experten stehen hier für Fragen rund um andere Kulturen und Religionen zur Verfügung. Zudem werden Schulungen u.a. für Richter, Gerichtsvollzieher oder Justizwachtmeister angeboten sowie Leitfäden, Podcasts und Mitarbeiterforen zu speziellen Fragen anderer Kulturen und Religionen entwickelt. Außerdem befasst sich das Interkultur-Zentrum mit Prävention und Extremismusbekämpfung. Hier werden vor allem Justizvollzugsbeamte einbezogen. Ein entsprechendes Projekt gibt es bereits seit Anfang 2016. Bisher wurden hier rund 2.000 Mitarbeiter durch Islamwissenschaftler geschult. Das Konzept soll jetzt auf alle Ambulanten Sozialen Dienste ausgeweitet werden. Der Startschuss dazu fällt morgen, 18. April, in Bochum.
Weitere Aufgabe des neuen Zentrums ist es, ein Lagebild der Paralleljustiz in Nordrhein-Westfalen zu erstellen. Künftig sollen Fälle von Paralleljustiz zuverlässiger erkannt und behandelt werden.