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Bottrop Prosper Haniel

Entwicklungsfläche für gewerbliche Wirtschaft

Die Steinkohleförderung auf Prosper Haniel wurde erst Ende des Jahres 2018 eingestellt.

Eine interkommunale Arbeitsgruppe bereitet Nutzungsstrategien vor. Erste Nutzungsanfragen logistikorientierter Unternehmen liegen bereits vor.

gut zu wissen

  • Größe: 39,7 ha
  • Vorgesehene Nutzung: gewerbliche Fläche
  • Fördermittel: bislang keine
  • Regionalplan: gewerblich-industrieller Bereich (GIB), Kooperationsstandort

Webseite der RAG MI zum Bergwerk Prosper Haniel:

Prosper Haniel

Mittelteil

Sachstandsbericht 2021

2021

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße des Areals beträgt rund 39,7 ha (plus 3,8 ha STEAG-Fläche).

Festlegung im Regionalplan

Rechtsgültige Festlegung im Regionalplan: 
Bereiche für gewerbliche und industrielle Nutzung (GIB); der nördliche Teil ist als GIB für die zweckgebundene Nutzung „Übertägige Betriebsanlagen und -einrichtungen des Bergbaus“ ausgewiesen. 
Im Entwurf des Regionalplans Ruhr ist die gesamte Fläche als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzung für die zweckgebundene Nutzung „Regionaler Kooperationsstandort“ festgelegt. Zurzeit läuft das Verfahren zum Sachlichen Teilplan Regionale Kooperationsstandorte.
 

Sachstand 2020

Sachstand 2021

Projektstand

Die Einstellung der Steinkohleförderung erfolgte zum Jahresende 2018. Das derzeit in Erarbeitung befindliche Standortkonzept der RAG AG strukturiert die verbleibenden betrieblichen Notwendigkeiten und terminiert den endgültigen Rückzug. Die Rückzugsarbeiten im Rahmen des Abschlussbetriebsplanverfahrens haben seitens der STEAG GmbH begonnen. Der Abschlussbetriebsplan der STEAG GmbH wurde am 01.12.2020 zugelassen. Die RAG MI plant den Start der Arbeiten im Zuge des Abschlussbetriebsplanverfahrens im zweiten Halbjahr 2021 (Orientierende Gefährdungsabschätzung). Die Stadt Bottrop und die RAG MI planen eine Entwicklung als GE/GI-Gebiet (Gewerbe/Industrie). 
Eine Beantragung von Fördermitteln für die Entwicklung der Fläche ist zurzeit nicht vorgesehen.
Die Machbarkeitsstudie für das untertägige Pumpspeicherwerk (UPSW) wurde zum 31.12.2018 abgeschlossen. Aufgrund der aktuellen Marktlage, der zukünftigen energiepolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der langen Realisierungszeit gegenüber anderen Technologien ergab sich kein Investitionsinteresse möglicher Betreiber. Eine Realisierung ist aufgrund des untertägigen Rückzugs aus dem Bergwerk Prosper-Haniel zur Umsetzung des Grubenwasserkonzepts der RAG AG nicht mehr möglich. 
 

Aktuell

Eine erste Anfrage von logistikorientierten Unternehmen beim Oberbürgermeister hat es bereits gegeben.
Das B-Plan-Verfahren wurde aufgenommen und eine erste Beteiligung der Träger öffentlicher Belange ist erfolgt. Evtl. wird im Rahmen eines Flächentausches die Darstellung der Gewerbefläche im Regionalplan nach Süden ausgedehnt, um die Nutzungs- und Erschließungsmöglichkeit zu optimieren. Mit den Abrissarbeiten wurde Mitte 2020 begonnen.
Die RAG MI und die Stadt Bottrop haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe gebildet, die die Nutzungsstrategie vorbereiten soll. Auch die Stadt Oberhausen als direkter Nachbar ist eingebunden. Vor allem die Erschließungsfragen zur Anbindung der Fläche an den überörtlichen Verkehr muss geklärt werden.
Nach Einstellung der Steinkohleförderung wurde seitens der RAG MI ein Abschlussbetriebsplan im Januar 2020 zur Zulassung eingereicht und mit Bescheid aus Juli 2020 zugelassen (Untersuchungsprogramm für die orientierende Gefährdungsabschätzung). Nach Auskunft der Bezirksregierung Arnsberg ist mit einer Beendigung der Bergaufsicht nicht vor 2030 zu rechnen.
 

Kartenteil

Kartographie

Orthofoto Maßstab 1:10.000

Fläche auf dem Stadtplanwerk, Maßstab 1:10:000

Ausweisung im rechtsgültigen Regionalplan Maßstab 1:10.000

Sachstand 2020

Sachstand 2020

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße des Areals beträgt rund 39,7 ha (plus 3,8 ha Steag-Fläche).
Die Stadt Bottrop und die RAG MI planen eine Entwicklung als GE/GI-Gebiet (Gewerbe/Industrie).

Regionalplan

Rechtsgültige Darstellung im Regionalplan:
Gewerbefläche (GIB) mit standortbezogener Nutzung; der nördliche Teil ist als GIB für die zweckgebundene Nutzung „Übertägige Betriebsanlagen und -einrichtungen des Bergbaus“ ausgewiesen.

Aktuell 2020:
Im Entwurf des Regionalplans Ruhr ist die gesamte Fläche als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen für die zweckgebundene Nutzung „Regionaler Kooperationsstandort“ festgelegt.

​​​​​​​Projektstand

Die Einstellung der Steinkohleförderung erfolgte zum Jahresende 2018.
Das derzeit in Erarbeitung befindliche Standortkonzept der RAG AG strukturiert die verbleibenden betrieblichen Notwendigkeiten und terminiert den endgültigen Rückzug.
Im Anschluss daran beginnen die Arbeiten im Rahmen des Abschlussbetriebsplanverfahrens.

Hierfür hat die RAG MI für das übertägige Abschlussbetriebsplanverfahren die „Historische Erkundung“ und das Untersuchungskonzept für die „Orientierende Gefährdungsabschätzung“ zur Zulassung eingereicht. Die Zulassung seitens der Bezirksregierung Arnsberg steht noch aus und wird voraussichtlich bis Mai 2020 erteilt sein.

Aktuell 2020

Die Machbarkeitsstudie für das untertägige Pumpspeicherwerk (UPSW) wurde zum 31.12.2018 abgeschlossen. Aufgrund der aktuellen Marktlage, zukünftigen energiepolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der langen Realisierungszeit gegenüber anderen Technologien ergab sich kein Investitionsinteresse möglicher Betreiber. Eine Realisierung ist aufgrund des untertägigen Rückzugs aus dem Bergwerk Prosper Haniel zur Umsetzung des Grubenwasserkonzeptes der RAG AG nicht mehr möglich.

Erste Anfragen von logistik-orientierten Unternehmen beim Oberbürgermeister hat es bereits gegeben.

Die Einleitung des B-Plan-Verfahrens soll bis zum Sommer 2020 erfolgen.

Der Abriss der Kohleaufbereitungsanlage als Beginn des Rückbaus der Schachtanlage steht kurz bevor. Die RAG MI und die Stadt Bottrop haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe gebildet, die die Nutzungsstrategie vorbereiten soll. Auch die Stadt Oberhausen als direkter Nachbar ist eingebunden.

Vor allem die Erschließungsfragen zur Anbindung der Fläche an den überörtlichen Verkehr muss geklärt werden.

Sonstiges

Die Fläche ist Teil des Verbundprojektes Freiheit Emscher.

Sachstand 2019

Sachstand 2019

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße des Areals beträgt rund 39,7 ha (plus 3,8 ha Steag-Fläche).

Regionalplan

Rechtsgültige Darstellung im Regionalplan:
Gewerbefläche (GIB) mit standortbezogener Nutzung; der nördliche Teil ist als GIB für die zweckgebundene Nutzung „Übertägige Betriebsanlagen und -einrichtungen des Bergbaus“ ausgewiesen.

Aktuell 2019:
Im Entwurf des Regionalplans Ruhr ist die gesamte Fläche als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen für die zweckgebundene Nutzung „Regionaler Kooperationsstandort“ festgelegt.

​​​​​​​Projektstand

Die Einstellung der Steinkohleförderung erfolgte zum Jahresende 2018. Das derzeit in Erarbeitung befindliche Standortkonzept der RAG AG strukturiert die verbleibenden betrieblichen Notwendigkeiten und terminiert den endgültigen Rückzug. Im Anschluss daran beginnen die Arbeiten im Rahmen des Abschlussbetriebsplanverfahrens.

Die Stadt Bottrop plant eine Entwicklung als GE/GI-Gebiet (Gewerbe/Industrie).

Aktuell 2019

Die Machbarkeitsstudie für das untertägige Pumpspeicherwerk (UPSW) wurde zum 31.12.2018 abgeschlossen.

Die aktuelle Marktlage, die unklaren zukünftigen energiepolitischen Rahmenbedingungen und die lange Realisierungszeit gegenüber anderen Technologien verhinderten ein Investitionsinteresse möglicher Betreiber. Eine Realisierung ist aufgrund des Rückzugs Bergwerk Prosper Haniel nicht mehr möglich.

Erste Anfrage von logistikorientierten Unternehmen beim Oberbürgermeister hat es bereits gegeben.

Die RAG MI und die Stadt haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe gebildet, die die Nutzungsstrategie vorbereiten soll. Auch die Stadt Oberhausen als direkter Nachbar ist eingebunden.
Nach Einstellung der Steinkohleförderung ist ein Abschlussbetriebsplan zur Zulassung einzureichen.

Sachstand 2018

Sachstand 2018

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße des Areals beträgt rund 39,7 ha (plus 3,8 ha Steag-Fläche).

Regionalplan

Gewerbefläche (GIB) mit standortbezogener Nutzung; der nördliche Teil ist als GIB für die zweckgebundene Nutzung „Übertägige Betriebsanlagen und –ein-richtungen des Bergbaus“ ausgewiesen.

​​​​​​​Projektstand

Die Stilllegung des Bergwerks erfolgt Ende 2018. Die Stadt Bottrop plant eine Entwicklung als GE/GIGebiet (Gewerbe/Industrie).

Aktuell 2018

Eine Nutzung als Pumpspeicherkraftwerk wird auf der Forschungsseite zurzeit vertieft. Die Machbarkeitsstudie für das untertägige Pumpspeicherwerk (UPSW) wird zum 31.12.2018 abgeschlossen.
Projektschwerpunkte waren in den vergangenen Monaten die Finalisierung der technischen Beurteilung und die Ansprache potentieller Investoren und Betreiber. Im Februar 2018 hat dazu ein Workshop unter Beteiligung großer Stromversorger, des MWIDE und der Energieagentur.NRW stattgefunden.

Sonstiges

Die Klärung der räumlichen/planerischen Konsequenzen für ein Pumpspeicherkraftwerk soll erfolgen. Die RAG MI und die Stadt haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe gebildet, die die Nutzungsstrategie
vorbereiten soll. Erst nach Stilllegung des Bergwerks wird ein Abschlussbetriebsplan eingereicht.
Zurzeit ist die Fläche im Regionalplan als Gewerbefläche (GIB) mit standortbezogener Nutzung dargestellt; der nördliche Teil ist als GIB für zweckgebundene Nutzung „Übertägige Betriebsanlagen
und –ein-richtungen des Bergbaus“ ausgewiesen. Die Gesamtfläche ist Teil der Menge der angedachten gewerblichen Kooperationsstandorte im neuen Regionalplan der Metropole Ruhr.

Sachstand 2017

Sachstand 2017

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße des Areals beträgt rund 39,7 ha (plus Steag-Fläche 3,8 ha)

Regionalplan

Im Regionalplan ist für die Fläche Allgemeiner Siedlungsbereich für zweckgebundene Nutzungen (z.B. wissensbasierte Dienstleistungen und Wohnen) ausgewiesen.

Entwicklungsziel

Für die Fläche wird eine gewerblich-industrielle Nachfolgenutzung angestrebt.

Stand 2017

Nach Stilllegung des Bergwerks wird diese Fläche auch im Jahre 2019 vorrangig für sogenannte Räumarbeiten benötigt.

Perspektive 2017/18

Die Studie zur Realisierung eines unterirdischen Pumpspeicherkraftwerks wird konkretisiert. Da dies in Abstimmung mit der Planung für die gewerbliche Folgenutzung erfolgen sollte, soll ein gemeinsamer Arbeitskreis gebildet werden. Ob im Ergebnis der Studie eine wirtschaftliche Umsetzung möglich ist, bleibt abzuwarten.

Sonstiges

Für den in Erarbeitung befindlichen Regionalplan Ruhr soll die Fläche als „Regionaler Kooperationsstandort“ festgelegt werden. Mit dieser Darstellung sollen in der Metropole Ruhr Standorte mit mehr als 30 ha für flächenintensive, gewerblich-industrielle Ansiedlungen gesichert werden. Aus Sicht der Stadt ist es unabdingbar, dass die Fläche in der o. g. Größe langfristig für eine gewerbliche Nutzung zur Verfügung steht.

Bereich Kontakt

Andrea Höber
Referatsleitung
Europäische und regionale Netzwerke Ruhr
hoeber@rvr.ruhr
+49 201 2069-6362