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Dorsten Fürst Leopold

von der Bergbaufläche zum Stadtquartier

Mit der fast gänzlich vollzogenen Umwandlung einer monothematischen Fläche in einen vielfältigen Nutzungsmix aus Wohnen, Gewerbe, Dienstleistungen, Kultur, Gastonomie und Jugendzentrum ist eine spürbare Belebung für das Quartier und die Stadt entstanden.

gut zu wissen

  • Größe: 75 ha, davon 37,6 ha Entwicklungsfläche RAG/RAG MI
  • Vorgesehene Nutzung: gewerblich, vornehmlich Kultur, Gastronomie, Einzelhandel sowie seniorengerechtes Wohnen
  • Mittel: Städtebauförderung, GRW
  • Regionalplan: Allgemeiner Siedlungsbereich und Gewerblich- industrieller Bereich

Webseite des Creativquartiers Fürst Leopold:

Creativqurtier Fürst Leopold

Mittelteil

Sachstandsbericht 2021

2021

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Gesamtflächengröße beträgt rund 75 ha; davon 37,6 ha Entwicklungsfläche der RAG und RAG MI. Die Nutzung ist hauptsächlich gewerblich. Schwerpunkt sind Unternehmen mit regionaler Bedeutung, Gastronomie, kulturelle Nutzungen in Bestandsgebäuden, Dienstleistungen, Einzelhandel, Beherbergungsbetriebe sowie seniorengerechtes Wohnen.

Festlegung im Regionalplan

Rechtsgültige Feststellung im Regionalplan: 
Bereiche für gewerbliche und industrielle Nutzung (GIB).

Aktuell 2021:
Im Entwurf des Regionalplans Ruhr ist die Fläche als Allgemeiner Siedlungsbereich, Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzung sowie Waldbereich zeichnerisch festgelegt.
 

Sachstand 2020

Sachstand 2021

Projektstand

Die Fördermittel bestehen aus 5,926 Mio. Euro GRW und 8,88 Mio. Euro Städtebauförderung, die im Rahmen des Programms Soziale Stadt in großen Teilen auch in das angrenzende Stadtquartier investiert wurden. Die bewilligten RWP-Fördermittel sind abgearbeitet. Die Erschließungsstraße ist fertiggestellt und die Bestandsgebäude sind weitgehend genutzt. Ein kommunales sozio-kulturelles Zentrum („Das Leo“) ist nahe der Bestandsflächen gebaut und eröffnet worden (Stärkung der Verbindung zum Stadtteil). Die RAG MI vermarktet ca. 2 ha, davon sind bis auf 0,2 ha alle Flächen veräußert. Die im zugelassenen Abschlussbetriebsplan vorgesehenen Maßnahmen für die vermarktungsfähigen Bereiche sind seit 2016 beendet.
Die gemeinschaftliche Vermarktung durch die RAG MI und die Stadt läuft erfolgreich und ist nahezu abgeschlossen. Bis auf geringfügige Ausnahmen ist das Gelände zum Zeitpunkt März 2021 bereits vermarktet.
 

Aktuell

Einige Betriebsstätten sind bezogen, mehrere im Bau.
Das Schachtgerüst 2 der Zeche Fürst Leopold wird zurzeit durch die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur saniert.
Im Rahmen der Industriellen Kulturlandschaft Ruhrgebiet wird die Fläche evtl. in die Tentativ-Liste für das UNESCO-Welterbe aufgenommen. 
Die Stadterneuerungsmaßnahme „Soziale Stadt Hervest“ ist 2019 zum Abschluss gebracht worden.
Die Wasserhaltung ist aktuell und zukünftig Bestandteil des Standortsicherungskonzeptes. Die Nachsorge für das Umlagerungsbauwerk und das Grundwasser-Monitoring erfolgen unter Bergaufsicht.
 

Kartenteil

Kartographie

Orthofoto Maßstab 1:10.000

Fläche auf dem Stadtplanwerk, Maßstab 1:10:000

Ausweisung im rechtsgültigen Regionalplan Maßstab 1:10.000

Sachstand 2020

Sachstand 2020

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Gesamtflächengröße beträgt rund 75 ha; davon 37,6 ha Entwicklungsfläche der RAG AG und RAG MI.

Die Nutzung ist hauptsächlich gewerblich. Schwerpunkt sind Unternehmen mit regionaler Bedeutung, Gastronomie, kulturelle Nutzungen in Bestandsgebäuden, Dienstleistungen, Einzelhandel, Beherbergungsbetriebe sowie seniorengerechtes Wohnen.

Regionalplan

Rechtsgültige Darstellung im Regionalplan:
gewerblich-industrielle Nutzung (GIB).

Aktuell 2020:
Im Entwurf des Regionalplans Ruhr ist die Fläche als Allgemeiner Siedlungsbereich, Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen sowie Waldbereich zeichnerisch festgelegt.

​​​​​​​Projektstand

Die Fördermittel bestehen aus 5,926 Mio. Euro GRW und 8,880 Mio. Euro Städtebauförderung, die im Rahmen des Programms Soziale Stadt in großen Teilen auch in das angrenzende Stadtquartier investiert wurden. Die bewilligten RWP-Fördermittel sind abgearbeitet.

Die Erschließungsstraße ist fertiggestellt und die Bestandsgebäude sind weitgehend genutzt. Für das letzte ungenutzte Gebäude läuft ein Bauantragsverfahren.

Ein kommunales sozio-kulturelles Zentrum („Das Leo“) ist nahe der Bestandsflächen gebaut und 2016 eröffnet worden (Stärkung der Verbindung zum Stadtteil).

Die RAG MI vermarktet ca. 2 ha, davon sind bis auf 0,2 ha alle Flächen veräußert.
Die im zugelassenen Abschlussbetriebsplan vorgesehenen Maßnahmen für die vermarktungsfähigen Bereiche sind seit 2016 beendet.

Aktuell 2020

Die gemeinschaftliche Vermarktung durch die RAG MI und die Stadt läuft erfolgreich. Bis auf geringfügige Ausnahmen ist das Gelände zum Zeitpunkt März 2020 bereits vermarktet. Einige Betriebsstätten sind bezogen, mehrere im Bau.

Das Schachtgerüst 2 der Zeche Fürst Leopold wird zurzeit durch die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur saniert.
Die Stadterneuerungsmaßnahme „Soziale Stadt Hervest“ ist 2019 weitgehend zum Abschluss gebracht worden.

Sonstiges

Die Wasserhaltung ist aktuell und zukünftig Bestandteil des Standortsicherungskonzeptes.
Die Nachsorge für das Umlagerungsbauwerk und das Grundwasser-Monitoring erfolgen unter Bergaufsicht.

Sachstand 2019

Sachstand 2019

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Gesamtflächengröße beträgt rund 75 ha; davon 37,6 ha Entwicklungsfläche der RAG und RAG MI.

Die Nutzung ist hauptsächlich gewerblich. Schwerpunkt sind energieaffine Unternehmen, Gastronomie, kulturelle Nutzungen in Bestandsgebäuden, Dienstleistungen, Einzelhandel, Beherbergungsbetriebe sowie seniorengerechtes Wohnen.

Regionalplan

Rechtsgültige Darstellung im Regionalplan: gewerblich-industrielle Nutzung (GIB)

Aktuell 2019: Im Entwurf des Regionalplans Ruhr ist die Fläche als Allgemeiner Siedlungsbereich, Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen sowie Waldbereich zeichnerisch festgelegt.

​​​​​​​Projektstand

Die Fördermittel bestehen aus 5,926 Mio. Euro GRW und 8,880 Mio. Euro Städtebauförderung, die im Rahmen des Programms Soziale Stadt in Teilen auch in das angrenzende Stadtquartier investiert wurden. Die bewilligten RWP-Fördermittel sind abgearbeitet.

Die Erschließungsstraße ist fertiggestellt und die Bestandsgebäude sind weitgehend genutzt. Für das letzte ungenutzte Gebäude läuft ein Bauantragsverfahren.

Ein kommunales sozio-kulturelles Zentrum („Das Leo“) ist nahe der Bestandsflächen gebaut und eröffnet worden (Stärkung der Verbindung zum Stadtteil). Die RAG MI vermarktet ca. 2 ha, davon sind rund 80 % veräußert. Das Abschlussbetriebsplanverfahren für die vermarktungsfähigen Bereiche ist seit 2016 beendet.


Die gemeinschaftliche Vermarktung durch die RAG MI und die Stadt läuft erfolgreich.
Bis auf geringfügige Ausnahmen ist das Gelände zum Zeitpunkt Juni 2019 bereits vermarktet.
Einige Betriebsstätten sind bezogen, mehrere im Bau.

Aktuell 2019

Das Schachtgerüst 2 der Zeche Fürst Leopold wird durch die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur saniert. Eine entsprechende denkmalrechtliche Erlaubnis liegt vor.

Die Stadterneuerungsmaßnahme „Soziale Stadt Hervest“ wird 2019 zum Abschluss gebracht.

Die Wasserhaltung ist aktuell und zukünftig Bestandteil des Standortsicherungskonzeptes. Die Nachsorge für das Umlagerungsbauwerk und das Grundwassermonitoring erfolgen unter Bergaufsicht.

Sachstand 2018

Sachstand 2018

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße beträgt rund 75 ha. Die Nutzung ist hauptsächlich gewerblich.
Schwerpunkt sind energieaffine Unternehmen, Gastronomie, kulturelle Nutzungen in Bestandsgebäuden, Einzelhandel sowie seniorengerechtes Wohnen.

Regionalplan

Die Fläche ist im Regionalplan für gewerblich-industrielle Nutzung ausgewiesen (GIB).

​​​​​​​Projektstand

DDie Fördermittel bestehen aus 5,926 Mio. Euro GRW und 8,880 Mio. Euro Städtebauförderung, die im Rahmen des Programms Soziale Stadt in Teilen auch in das angrenzende Stadtquartier investiert
wurden. Die bewilligten RWP-Fördermittel sind abgearbeitet.

Die Erschließungsstraße ist fertiggestellt und die Bestandsgebäude sind weitgehend genutzt. So ist Anfang 2018 für das letzte ungenutzte Gebäude der Antrag auf Baugenehmigung für die Wiedernutzung durch die Tempelmanngruppe gestellt worden. Ein Kommunales soziokulturelles Zentrum (LEO) ist nahe der Bestandsflächen gebaut und eröffnet worden (Stärkung der Verbindung zum Stadtteil). Die RAG MI vermarktet ca. 2 ha, davon sind rund 10 % veräußert.
Das Abschlussbetriebsplanverfahren ist beendet.

Stand 2018

Die gemeinschaftliche Vermarktung durch die RAG MI und die Stadt läuft erfolgreich. Der überwiegende Teil der Flächen ist zum Zeitpunkt März 2018 bereits vermarktet.
Eine Vereinbarung zwischen der Stadt und der RAG AG zum Erhalt der Zechenbahnbrücke über die Lippe besteht. (Einsatz von Bergbau-Sanierungsmitteln zum Erhalt von Infrastrukturen). Die
Ausschreibungen für die Erhaltungsmaßnahmen laufen seit März 2018.
Das Schachtgerüst 2 der Zeche Fürst Leopold wird durch die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur (gefördert mit Städtebaufördermitteln) saniert.

Sonstiges

Die Stadterneuerung Hervest wird Ende 2018 mit den Mitteln aus „Soziale Stadt“ fertiggestellt.

Der Standort Fürst Leopold als Sicherungsstandort für die Wasserhaltung wurde zu Gunsten Auguste Victoria 3/7 aufgegeben (vgl. Machbarkeitsstudie).

Sachstand 2017

Sachstand 2017

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Gesamtflächengröße beträgt rund 75 ha; davon 37,6 ha Entwicklungsfläche der RAG und RAG MI. Die Nutzung ist hauptsächlich gewerblich.

Regionalplan

Ausweisung als gewerblich-industrielle Nutzung (GIB)

Entwicklungsziel

Die ehemalige Zeche Fürst Leopold in Dorsten wurde im Jahr 2001 stillgelegt. Dies bedeutete für die Stadt selbst und das Umland einen unmittelbaren Verlust von rund 5.300 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen.
Seither ist die Stadt Dorsten bemüht, durch Ausweisung und Entwicklung von Ge-werbeflächen neue Unternehmen anzusiedeln. Dabei gilt im Flächennutzungsplan der Stadt ein Vorrang zur Entwicklung von Altstandorten.
Zur Neunutzung der Flächen der ehemaligen Schachtanlage Fürst Leopold waren Maßnahmen der Bodenaufbereitung, der Bau von Ver- und Entsorgungstrassen sowie die Herstellung einer bedarfsgerechten Straßeninfrastruktur erforderlich.

Stand 2017

Alle baulichen Maßnahmen zur Neunutzung der Flächen sowie die Instandsetzung der im Eigentum der Industriedenkmalstiftung stehenden Maschinenhalle wurden im Jahr 2016 abgeschlossen.

Perspektive 2017/18

Es wird davon ausgegangen, dass in den kommenden zwei Jahren ein Großteil der entwickelten Gewerbeflächen vermarktet werden kann.

Sonstiges

Parallel zur Zechenentwicklung läuft die Entwicklung des benachbarten Stadtteils Hervest aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“.

Bereich Kontakt

Andrea Höber
Referatsleitung
Europäische und regionale Netzwerke Ruhr
hoeber@rvr.ruhr
+49 201 2069-6362