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Kamp-Lintfort Bergwerk West

neues Stadtquartier - und Gartenschau

In direkter Nähe zur Innenstadt entsteht unter Einbeziehung des qualitätsvollen Bestandes ein neues Wohnquartier. Ein begleitender Mix aus Büro, Gastronomie und kleineren gewerblichen Betrieben wird mit den durch die Landesgartenschau umgestalteten Freiflächen für Urbanität und Adressbildung sorgen.

gut zu wissen

  • Größe: 61 ha, davon 30 ha Kohlelager und 31 ha Bergwerksfläche
  • Vorgesehene Nutzung: Landesgartenschau 2020, Gewerbe, Wohnen
  • Mittel: Städtebauförderung und GRW
  • Regionalplan: Allgemeiner Siedlungsbereich

Webseite der Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020:

kamp-lintfort2020.de

Mittelteil

Sachstandsbericht 2021

2021

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße beträgt rund 71 ha, davon 30 ha Kohlenlager und 31 ha Bergwerksfläche (davon 14,2 ha Entwicklungsfläche). Das ehemalige Kohlenlager ist als Logistikfläche weitgehend bebaut. Angrenzend an das ehemalige Bergwerksgelände ist 2014 die Fachhochschule Rhein-Waal eröffnet worden.
Auf der Schachtanlage wird ab 2021 ein neues Stadtquartier entstehen. Vorrangige Nutzung ist Wohnen, ergänzt um Dienstleistungen und nicht störendes Gewerbe (untergeordnet). Die Entwicklung der Freiflächen ist über die LAGA 2020 erfolgt.

Festlegung im Regionalplan

Rechtsgültige Feststellung im Regionalplan: 
Seit der Regionalplanänderung im März 2018 Allgemeiner Siedlungsbereich.

Aktuell 2021:
Im Entwurf des Regionalplans Ruhr ist die nördliche Teilfläche als Allgemeiner Siedlungsbereich sowie als Schienenweg für den regionalen und überregionalen Verkehr mit Haltepunkt zeichnerisch festgelegt. Die südliche Teilfläche ist als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzung sowie als Allgemeiner Freiraum- und Agrarbereich mit den Freiraumfunktionen „Regionaler Grünzug“ sowie „Schutz der Landschaft und landschaftsorientierten Erholung“ festgelegt.
 

2020

Sachstand 2021

Projektstand

Die bisherigen städtebaulichen Fördermittel i.H. v. rd. 18,2 Mio. Euro setzen sich zusammen aus 13,9 Mio. Euro Gesamtmaßnahme Neues Stadtquartier Friedrich-Heinrich (aus Stadtumbau West) und 4,3 Mio. Euro aus dem Investitionspakt 2017 soziale Integration im Quartier. 
Von 6 Mio. Euro Festbetragsfinanzierung der Landesgartenschau durch das Umweltministerium sind 2,9 Mio. Euro anteilig für das Zechenareal geflossen. Von 1,76 Mio. Euro GRW (Tourismusförderung) flossen 0,3 Mio. Euro anteilig auf das Zechenareal für eine Badestelle.
Im Bereich des Kohlenlagers sind auch die noch 4,4 ha freien GE-Flächen verkauft. 27 ha Gewerbe- und Industriefläche sind bereits bebaut. 
Im Herbst 2018 endete ein städtebaulicher Wettbewerb (Baufeldqualifizierung) für die westliche Teilfläche des Bergwerkareals. Ein Ensemble von vier Baudenkmälern wurde an einen privaten Investor veräußert. Dort werden zum großen Teil Wohnnutzungen und zu einem kleineren Teil Dienstleistungsangebote entwickelt. 
Ergänzend dazu wurden bereits das ehemalige Magazingebäude, die beiden Schachttürme sowie das Ausbildungszentrum an die Stadt veräußert. Ebenfalls wurde bereits die ca. 17 ha große östliche Teilfläche (künftige Freifläche) an die Stadt Kamp-Lintfort veräußert.
Bis auf einzelne Gebäudeveräußerungen an Private wurden die temporär der Stadt Kamp-Lintfort zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2020 übergebenen Flächen wieder an die RAG MI rücküberstellt. Die Sanierungs- und Abbrucharbeiten wurden parallel zu den Garten- und Landschaftsbauarbeiten beendet. Die Landesgartenschau wurde trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wie geplant 2020 mit rund 455.000 Besuchern erfolgreich durchgeführt.
 

Aktuell

Der siegreiche Wettbewerbsentwurf für die zukünftigen Wohnbauflächen wurde weiterentwickelt und 2020 der Aufstellungsbeschluss für das B-Planverfahren gefasst. 
Die Verhandlungen über den Erwerb von einem Drittel der zukünftigen Wohnbaufläche von der RAG MI durch einen Investor stehen kurz vor dem Abschluss.
Der öffentliche Stadtgarten auf einem zentralen Teil der ehemaligen Landesgartenschaufläche ist am 15.11.2020 eröffnet worden.
Der Zentralbereich der ehemaligen Bergwerksfläche ist zum Ankerpunkt der Route Industriekultur gemacht worden.
Das ehemalige Ausbildungszentrum der RAG ist zum Kita-, Familien-, Bildungs- und Kulturzentrum umgebaut worden. Den Schwerpunkt bildet das Zentrum für Bergbautradition, das am 17.04.2020 eröffnet wurde. Alle anderen Gebäude wurden Mitte 2020 fertiggestellt.
Die Maßnahme SPNV-Anbindung (Niederrheinbahn) wird seit 2020 schrittweise realisiert. Zur LaGa gab es an Wochenenden einen Pendelbetrieb. Ab 2026 wird die Strecke bis zum Haltepunkt Stadtmitte ausgebaut und ein Regelbetrieb aufgenommen werden. Eine Betreibergesellschaft wurde bereits im Jahr 2019 gegründet. 

Kartenteil

Kartographie

Orthofoto Maßstab 1:10.000

Fläche auf dem Stadtplanwerk, Maßstab 1:10:000

Ausweisung im rechtsgültigen Regionalplan Maßstab 1:10.000

Sachstand 2020

Sachstand 2020

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße beträgt rund 71 ha, davon 30 ha Kohlenlager und 31 ha Bergwerksfläche (davon 14,2 ha Entwicklungsfläche). Das ehemalige Kohlenlager ist als Logistikfläche weitgehend bebaut. Angrenzend an das ehemalige Bergwerksgelände ist 2014 die Fachhochschule Rhein-Waal eröffnet worden.

Auf der Schachtanlage wird ab 2021 ein neues Stadtquartier entstehen. Vorrangige Nutzung ist Wohnen, ergänzt um Dienstleistungen und nicht störendes Gewerbe (untergeordnet). Die Entwicklung der Freiflächen erfolgt über die LAGA 2020.

Regionalplan

Rechtsgültige Darstellung im Regionalplan:
seit der Regionalplanänderung im März 2018 Allgemeiner Siedlungsbereich

Aktuell 2020:
Im Entwurf des Regionalplans Ruhr ist die nördliche Teilfläche als Allgemeiner Siedlungsbereich festgelegt sowie als Schienenweg für den regionalen und überregionalen Verkehr mit Haltepunkt zeichnerisch festgelegt. Die südliche Teilfläche ist als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen sowie als Allgemeiner Freiraum- und Agrarbereich mit den Freiraumfunktionen „Regionaler Grünzug“ sowie „Schutz der Landschaft und landschaftsorientierten Erholung“ festgelegt.

​​​​​​​Projektstand

Die bisherigen städtebaulichen Fördermittel i.H.v. rund 18,2 Mio. Euro setzen sich zusammen aus 13,9 Mio. Euro Gesamtmaßnahme Neues Stadtquartier Friedrich-Heinrich (aus Stadtumbau West) und 4,3 Mio. Euro aus dem Investitionspakt 2017 soziale Integration im Quartier.

Von 6 Mio. Euro Festbetragsfinanzierung der Landesgartenschau durch das Umweltministerium fließen 2,9 Mio. Euro anteilig für das Zechenareal. Von 1,76 Mio. Euro GRW (Tourismusförderung) fließen 0,3 Mio. Euro anteilig auf das Zechenareal für eine Badestelle.

Im Bereich des Kohlenlagers sind noch 4,4 ha frei verfügbar. 27 ha Gewerbe- und Industriefläche ist bereits bebaut. Für die Wohnbauflächen auf dem Zechenareal besteht noch kein Planungsrecht.

Im Herbst 2018 endete ein städtebaulicher Wettbewerb (Baufeldqualifizierung) für die westliche Teilfläche des Bergwerkareals. Ein Ensemble von vier Baudenkmälern ist an einen privaten Investor veräußert. Dort werden zum großen Teil Wohnnutzungen und zu einem kleineren Teil Dienstleistungsangebote entwickelt.
Ergänzend dazu wurden bereits das ehemalige Magazingebäude, die beiden Schachttürme sowie das Ausbildungszentrum an die Stadt veräußert. Ebenfalls wurde bereits die ca. 17 ha große östliche Teilfläche (künftige Freifläche) an die Stadt Kamp-Lintfort veräußert.

Aktuell 2020

Bis auf zwei Gebäude (und einzelne Gebäudeveräußerungen an Private) wurde die Bergwerksfläche temporär der Stadt Kamp-Lintfort zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2020 übergeben. Die Sanierungs- und Abbrucharbeiten wurden parallel zu den Garten- und Landschaftsbauarbeiten beendet.

Der siegreiche Wettbewerbsentwurf für die zukünftigen Wohnbauflächen wird gegenwärtig weiterentwickelt, um im Jahr 2020 das Planungsrecht für die Fläche zu beginnen.

Das ehemalige Ausbildungszentrum der RAG wird zum Kita-, Familien-, Bildungs- und Kulturzentrum umgebaut. Den Schwerpunkt bildet das Zentrum für Bergbautradition, das mit der Landesgartenschau eröffnet wird. Alle anderen Gebäude werden Mitte 2020 fertiggestellt.

Die Maßnahme SPNV-Anbindung (Niederrheinbahn) wird schrittweise ab 2020 realisiert. Zur LAGA gibt es an Wochenenden einen Pendelbetrieb. Bis 2026 wird dann die Strecke bis zum Haltepunkt Stadtmitte ausgebaut und aufgenommen. Eine Betreibergesellschaft wurde bereits gegründet.

Sonstiges

Die Landesgartenschau wurde im Mai 2020 eröffnet.

Sachstand 2019

Sachstand 2019

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße beträgt rund 71 ha, davon 30 ha Kohlenlager und 31 ha Bergwerksfläche(davon 14,2 ha Entwicklungsfläche).

Das ehemalige Kohlenlager ist als Logistikfläche weitgehend bebaut. Angrenzend an das ehemalige Bergwerksgelände ist 2014 die Fachhochschule Rhein-Waal eröffnet worden.

Auf der Schachtanlage wird ab 2021 ein neues Stadtquartier entstehen. Vorrangige Nutzung ist Wohnen, ergänzt um Dienstleistungen und nicht störendes Gewerbe (untergeordnet).
Die Entwicklung der Freiflächen erfolgt über die LAGA 2020.

Regionalplan

Rechtsgültige Darstellung im Regionalplan:
Regionalplanänderung im März 2018 in Allgemeinen Siedlungsbereich

Aktuell 2019:
Im Entwurf des Regionalplans Ruhr ist die nördliche Teilfläche als Allgemeiner Siedlungsbereich festgelegt sowie als Schienenweg für den regionalen und überregionalen Verkehr mit Haltepunkt zeichnerisch festgelegt. Die südliche Teilfläche ist als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen sowie als Allgemeiner Freiraum- und Agrarbereich mit den Freiraumfunktionen „Regionaler Grünzug“ sowie „Schutz der Landschaft und landschaftsorientierten Erholung“ festgelegt.

​​​​​​​Projektstand

Die städtebaulichen Fördermittel i.H.v. 18,655 Mio. Euro setzen sich zusammen aus 14,355 Mio. Euro Gesamtmaßnahme Neues Stadtquartier Friedrich-Heinrich (aus Stadtumbau West) und 4,3 Mio. Euro aus dem Investitionspakt 2018 soziale Integration im Quartier.

Von 6 Mio. Euro Festbetragsfinanzierung der Landesgartenschau durch das Umweltministerium fließen 2,9 Mio. Euro anteilig für das Zechenareal. Von 1,76 Mio. Euro GRW (Tourismusförderung) fließen 0,3 Mio. Euro anteilig auf das Zechenareal für eine Badestelle.

Im Bereich des Kohlenlagers sind noch 4,4 ha frei verfügbar. 27 ha Gewerbe- und Industriefläche sind bereits bebaut. Für die Wohnbauflächen auf dem Zechenareal besteht noch kein Planungsrecht.

Im Herbst 2018 endete ein städtebaulicher Wettbewerb (Baufeldqualifizierung) für die westliche Teilfläche des Bergwerkareals.
Ein Ensemble von vier Baudenkmälern ist an einen privaten Investor veräußert. Dort werden zum großen Teil Wohnnutzungen und zu einem kleineren Teil Dienstleistungsangebote entwickelt. In der Lohnhalle wird Studentenwohnen entwickelt.
Ergänzend dazu wurden bereits das ehemalige Magazingebäude sowie das Ausbildungszentrum an die Stadt veräußert. Ebenfalls wurde bereits die ca. 17 ha große östliche Teilfläche (künftige Freifläche) an die Stadt Kamp-Lintfort veräußert.

Aktuell 2019

Ein Großteil der Bergwerksfläche ist der Stadt Kamp-Lintfort zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2020 bereits übergeben. Es finden letzte Sanierungs- und Abbruch-arbeiten parallel zu den Garten- und Landschaftsbauarbeiten statt. Die Planungen für die Landesgartenschau sind abgeschlossen. Der siegreiche Wettbewerbsentwurf für die zukünftigen Wohnbauflächen wird gegenwärtig weiterentwickelt, um in 2020 das Planungsrecht für die Fläche zu erhalten.

Das ehemalige Ausbildungszentrum der RAG wird zum Kita-, Familien-, Bildungs- und Kulturzentrum umgebaut (Fertigstellung 2020). Schwerpunkt bildet das Zentrum für Bergbautradition, welches zur LAGA 2020 eröffnen wird.

Die Maßnahme SPNV-Anbindung (Niederrheinbahn) wird schrittweise ab 2020 realisiert. Zur LAGA wird es an Wochenenden einen Pendelbetrieb geben, ab 2021 wird dann die Strecke bis zum Haltepunkt Stadtmitte ausgebaut und aufgenommen. Eine Betreibergesellschaft wurde bereits gegründet.

Sachstand 2018

Sachstand 2018

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße beträgt rund 71 ha, davon 31 ha Kohlenlager und 40 ha Bergwerksfläche (davon 14,2 ha Entwicklungsfläche).

Auf dem Kohlenlager entsteht Gewerbe/Logistik, auf der Bergwerksfläche vorrangig Wohnen.

Die Entwicklung der Freiflächen erfolgt über die LAGA 2020.

Regionalplan

Regionalplanänderung im März 2018 in Allgemeinen Siedlungsbereich.

​​​​​​​Projektstand

Die Fördermittel setzen sich zusammen aus 10,1 Mio. Euro Städtebauförderung (I-Pakt 4,3 Mio. und neues Stadtquartier Friedrich-Heinrich 5,8 Mio.), 0,5 Mio. Euro GRW und 2,9 Mio. Euro Sonstige
Fördermittel.

Das regionalplanerische Verfahren zur gewerblichen Neunutzung Kohlenlagerplatz ist abgeschlossen, ebenso wie das B-Planverfahren.
Diese Flächen (Logport Ruhr) sind bereits bis auf 4,4 ha vermarktet und zum großen Teil (27 ha) bebaut.


Auf der Bergwerksfläche wurde im Dezember 2017 ein städtebaulicher Vertrag unterzeichnet. Derlandschaftsplanerische Wettbewerb für LAGA 2020 wurde im Januar 2017 abgeschlossen, Sieger ist
das Büro BBZL. Es wurde eine Gartenschaugesellschaft gegründet.

Das Abschlussbetriebsplanverfahren läuft. Ca. 31 ha der Bergwerksfläche wurden durch die RAG MI von der RAG AG gekauft, daraus entstand ein Weiterverkauf von ca. 17 ha an die Stadt (künftige LAGAFläche).

Mit der Regionalplanänderung von März 2018 wird die ehemalige Bergbaufläche in einen Allgemeinen Siedlungsbereich (ASB) umgewandelt. So können Flächen für Wohnen, wohnverträgliches Gewerbe, öffentliche und private Dienstleistungen aber auch Grün-, Sport-, Freizeit- und Erholungsareale entstehen. Gleichzeitig muss der Bereich nicht länger für bergbauliche Nutzungen gesichert werden. Die Stadt Kamp-Lintfort hat bereits den Aufstellungsbeschluss für die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes gefasst.

Weitere Flächenveräußerungen an die Stadt: 1,6 ha (künftiger Haltepunkt SPNV), 1 ha (Bereich um die Schächte 1 und 2), 1,2 ha (ehemalige Ausbildung/Schirrhof).
Sonstige Veräußerungen: ca. 2 ha (BLB NRW für Hochschule Rhein-Waal), 0,5 ha (privater Kinobetreiber), ehemaliges Magazingebäude (Starterzentrum Dieprahm GmbH für HS Rhein-Waal),
Fördermaschinengebäude Schacht 2 (privater Investor).

Aktuell 2018

Zurzeit finden Sanierungs- und Rückbauarbeiten durch die RAG MI statt, ab Herbst 2018 werden sukzessive Flächen für die LAGA übergeben.

Für einzelne Teilflächen hat die Bergaufsicht nach Durchführung des Abschlussbetriebsplanverfahrens geendet.

Verhandlungen mit privaten Investoren zu Bestandsgebäuden für Büro-, Wohn- und Gastronomienutzung finden statt. Das Baufeldqualifizierungsverfahren für Wohnbauflächen wird bis Herbst 2018 abgeschlossen, später beginnt das B-Plan-Verfahren. Das ehemalige Ausbildungszentrum der RAG (jetzt Schirrhof) wird im Rahmen von IPAKT (Soziale Integration im Quartier) mit 4,3 Mio. Euro Städtebaumitteln zum Kita-, Familien-, Bildungs- und Kulturzentrum umgebaut (Fertigstellung 2020).


Die Maßnahme SPNV-Anbindung (Niederrheinbahn) an den Standort ist im Februar 2018 in den ÖPNV-Bedarfsplan aufgenommen worden mit der Finanzierung von ca. 13 Mio. Euro aus dem
Infrastrukturfinanzierungsplan des Landes (ÖPNVG NRW). Die Stadt hat die Gleise von der RAG übernommen. Wer der zukünftige Betreiber wird, wird zurzeit geklärt. Bei vorliegenden Genehmigungen ist die Bahn bereits zur LAGA 2020 nutzbar.

Die Bergwerksfläche wird im Rahmen des Projekts „Glückauf Nachbarn – Modellquartier Integration“ im Hinblick auf geeignete städtebauliche Maßnahmen untersucht.

Sonstiges

Teilflächen sind von der Stadt gekauft. Der Stadtumbau West („neues Stadtquartier Friedrich-Heinrich“ mit 5,8 Mio. Euro 2017 bewilligt) wird auch zur Baufeldqualifizierung und der Herstellung des Zechenparks genutzt Weitere Förderanträge zum Stadtumbau West werden 2018ff erwartet.
Ende 2017 wurden aus der RWP-Infrastrukturrichtlinie Tourismusförderung 1,7 Mio. Euro bewilligt, davon fließen ca. 0,3 Mio. Euro für eine Badestelle im Zechenpark auf das ehemalige Bergwerksgelände.

Sachstand 2017

Sachstand 2017

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße beträgt rund 71 ha, davon 30 ha Kohlen-lager und 31 ha Bergwerksfläche (davon 14,2 ha Entwicklungsfläche).

Vorrangige Nutzung ist Wohnen, ergänzt um Dienstleistungen und nicht störendes Gewerbe (unter-geordnet). Die Entwicklung der Freiflächen erfolgt über die LAGA 2020.

Regionalplan

Regionalplanänderung in Allgemeinen Siedlungsbereich angestrebt.

Entwicklungsziel

Für die zentrale Fläche der Schachtanlage besteht weiterhin die Zielsetzung, auf zukunftsorientierte und städtebaulich sinnvolle Folgenutzungen ausgerichtete wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen. Hierzu soll eine westliche Teilfläche (ca. 15 ha) inkl. bestehender Denkmäler baulich als Wohn- und Gewerbefläche zu einem neuen Stadtquartier entwickelt werden. Der Integration und wirtschaftlichen Folgenutzung der prägenden, historischen Bebauung kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.

Die östliche Teilfläche (ca. 25 ha) wird zu einer großen, zusammenhängenden Grünfläche entwickelt. Auf dieser Fläche wird in 2020 ein Teil der nordrhein-westfälischen Landesgartenschau stattfinden.
Auf dem ehemaligen Kohlenlager und arrondierenden Flächen nördlich der B 528 entsteht gegenwärtig in Kooperation mit logport ein großes Logistikzentrum. Hier sollen mittelfristig bis zu 750 neue Arbeitsplätze entstehen.

Die bestehende Gleisanlage soll für einen Pendelverkehr zur Landesgartenschau bis 2020 instandgesetzt werden. Die Inbetriebnahme des Regelverkehrs sowie der Bau des Endhaltepunktes Kamp-Lintfort wird voraussichtlich erst nach 2021 erfolgen.

Stand 2017

Ein erstes Bestandsgebäude der RAG konnte durch die Starterzentrum Dieprahm GmbH, eine städtische Tochtergesellschaft, erworben, umgebaut und in 2016 an die Hochschule Rhein-Waal übergeben werden. Die Hochschule mietet langfristig und stellt die erste Ankernutzung auf der zentralen Schachtanlage dar. Ein weiteres Gebäude ist an einen privaten Investor veräußert worden.

Für die zentrale Schachtanlage ist ein Integriertes Handlungskonzept erarbeitet worden, welches die Folgenutzungen konkretisiert und mit dem Städtebaufördermittel akquiriert werden sollen.

Zwischenzeitlich wurde der Landschaftsplanerische Wettbewerb für die Landesgartenschau 2020abgeschlossen. Das Ergebnis stellt die Grundlage für die Gestaltung der Parkanlagen dar.
Auf der Logistikfläche sind bereits zwei Grundstücke mit einer Gesamtgröße von 20,5 ha verkauft.

Perspektive 2017/18

Nach ersten Teilabbrüchen werden 2017 und 2018 alle nicht zu erhaltenden Gebäude auf der Fläche abgebrochen. Gleichzeitig läuft das Sanierungsverfahren im Rahmen des Abschlussbetriebsplanverfahrens. Ziel ist der Abschluss des Verfahrens bis Mitte 2018, um ab dann die Fläche für die Landesgartenschau 2020 vorzubereiten.

Parallel soll Planungsrecht für die Fläche geschaffen werden. Dazu gehören die Beantragung eines Regional-Änderungsverfahrens mit dem Ziel des Wegfalls der derzeitigen bergbaulichen Zweckbindung sowie die Vorbereitung der Flächennutzungs- und Bebauungsplanung.

Für die Logistikfläche ist davon auszugehen, dass diese in 2018 vollständig vermarktet sein wird. Hier ist nur noch eine Fläche von rund 44.000 m² verfügbar.

Sonstiges

keine Anmerkungen

Bereich Kontakt

Andrea Höber
Referatsleitung
Europäische und regionale Netzwerke Ruhr
hoeber@rvr.ruhr
+49 201 2069-6362