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Mettingen Anthrazit Nordschacht INOVAQuartier

Gegen den Flächenengpass

Die Fläche wird mit ihrer Umnutzung direkt den Flächenengpässen der Gemeinde Mettingen beim lokalen Gewerbeflächenbedarf und bei den Wohnbauflächen entgegenwirken.
Die Planungen der Aktivierungsflächen beruhen auf einem breiten Konsens und integrieren auch den historischen Bestand.

gut zu wissen

  • Größe: 15 ha
  • Vorgesehene Nutzung: Gewerbe, Wohnen
  • Mittel: GRW
  • Regionalplan Münsterland:gewerblich-industrielle Nutzung

Webseite der Kohleregion Ibbenbüren:

gute.aussichte.info

Mittelteil

Sachstandsbericht 2021

2021

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße beträgt rund 15 ha. Die Stilllegung erfolgte 2018. Die perspektivische Nachnutzung wird naturnahes Wohnen und Gewerbe sein.

Festlegung im Regionalplan

Im Regionalplan Münsterland ist die Fläche derzeit noch als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzung (GIB), z.T. mit der Zweckbindung Bergbau festgelegt.
Der Regionalplan Münsterland soll fortgeschrieben werden. Gespräche mit der Bezirksregierung Münster sind aufgenommen.

2020

Sachstand 2021

Projektstand

Das Projekt Am Nordschacht ist Bestandteil des Masterplanverfahrens der Schnittstelle Kohlekonversion und entspricht in seiner Entwicklung dem dort beschriebenen Stand (www.gute-aussichten.info).
Die regionalökonomische Potenzialanalyse wurde 2016 abgeschlossen. Seit 2017 werden Nachnutzungskonzepte erarbeitet. Die Fördermittel für die zwei Phasen betrugen 1,048 Mio. Euro. Der städtebauliche Masterplan ist im Dezember 2018 vom Rat als Grundlage für die weitere Entwicklung beschlossen.
Der Standort trägt seit 2020 den Namen INOVA Quartier Mettingen.
 

Aktuell

Der Masterplan sieht eine Kombination aus Wohnen und Gewerbe vor. In den Handwerkerhöfen soll Betriebsleiterwohnen möglich gemacht werden. Auf den Wohnflächen kann neues Wohnen entstehen (Trägerkonzepte, Baugemeinschaften, o.ä.). Darüber hinaus soll das sich anschließende Köllbachtal eine Aufwertung erfahren, um den Naturraum zu attraktiveren. Vertiefende Untersuchungen im Sinne des Masterplans laufen zurzeit.
Auf der gesamten Fläche soll das Regenwasser dezentral gesammelt, gedrosselt abgeleitet und zur Gestaltung der öffentlichen Räume und Grünflächen genutzt werden. 
Die Planfeststellung K24n läuft. Eine regionale Kooperation aus öffentlichen Trägern will die Fläche von der RAG kaufen. Seit Einstellung der Steinkohleförderung wird ein Abschlussbetriebsplan erarbeitet. Die Untersuchungen im Rahmen der Gefährdungs-abschätzung sind abgeschlossen. Eine teilgewerbliche Nachnutzung ist von besonderer Bedeutung, da die Gemeinde Mettingen nicht über anderweitige Reserven verfügt.
Zurzeit erfolgt die Abstimmung des Abschlussbetriebsplanverfahrens mit dem Bauleitplan-verfahren. Eine Änderung der Darstellung der Fläche im Regionalplan als ASB Allgemeiner Siedlungsbereich wird angestrebt (Gespräch mit der Bezirksregierung hat stattgefunden).

Kartenteil

Kartographie

Orthofoto Maßstab 1:10.000

Fläche auf dem Stadtplanwerk, Maßstab 1:10:000

Masterplan der Schachtanlage von Oeynhausen und Am Nordschacht

Sachstand 2020

Sachstand 2020

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße beträgt rund 15 ha.
Die Stilllegung erfolgte 2018.

Die perspektivische Nachnutzung wird naturnahes Wohnen und Gewerbe sein.

Regionalplan

Im Regionalplan Münsterland ist die Fläche derzeit noch als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB), z.T. mit der Zweckbindung Bergbau, festgelegt.egt.

​​​​​​​Projektstand

Das Projekt Am Nordschacht ist Bestandteil des Masterplanverfahrens der Schnittstelle Kohlekonversion und entspricht in seiner Entwicklung dem dort beschriebenen Stand (www.gute-aussichten.info).

Die regionalökonomische Potenzialanalyse wurde 2016 abgeschlossen. Seit 2017 werden Nachnutzungskonzepte erarbeitet. Die Fördermittel für die zwei Phasen betrugen 1,048 Mio. Euro.

Der städtebauliche Masterplan ist im Dezember 2018 abgeschlossen und vom Rat als Grundlage für die weitere Entwicklung beschlossen.

Es werden auch Mittel aus dem Regio.NRW Wirtschaftsflächen (bewirtschaftet gemeinsam mit dem Standort in Ibbenbüren) für vertiefende Untersuchungen zu

·  der Gebäudesubstanz bzgl. ihrer möglichen Nachnutzung,

·  das Erschließungskonzept,

·  die Bodenuntersuchungen,

·  ein Konzept zur zukünftigen Ver- und Entsorgung der Fläche,

sowie die regionale Gewerbeflächenstrategie zum tragen kommen.

Aktuell 2020

Der Standort trägt in Zukunft den Namen INOVAQuartier Mettingen.

Der Masterplan sieht eine Kombination aus Wohnen und Gewerbe vor. In den Handwerker-höfen soll Betriebsleiterwohnen möglich gemacht werden. Auf den Wohnflächen kann neues Wohnen entstehen (Trägerkonzepte, Baugemeinschaften o.ä.). Darüber hinaus soll das sich anschließende Köllbachtal eine Aufwertung erfahren, um den Naturraum zu attraktivieren.

Auf der gesamten Fläche soll das Regenwasser dezentral gesammelt und gedrosselt abgeleitet werden und zur Gestaltung der öffentlichen Räume und Grünflächen genutzt werden.

Die Planfeststellung K24n läuft.

Seit Einstellung der Steinkohleförderung wird ein Abschlussbetriebsplan erarbeitet. Bis Ende 2020 soll er vorliegen.

Eine teilgewerbliche Nachnutzung ist von besonderer Bedeutung, da die Gemeinde Mettingen nicht über anderweitige Reserven verfügt.

Sonstiges

Zurzeit erfolgt die Abstimmung des Abschlussbetriebsplanverfahrens mit dem Bauleitplanverfahren. Eine Änderung der Darstellung der Fläche im Regionalplan als ASB Allgemeiner Siedlungsbereich wird angestrebt. (Gespräch mit der Bezirksregierung hat stattgefunden).

Sachstand 2019

Sachstand 2019

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße beträgt rund 13 ha.

Die Stilllegung erfolgt 2018.

Die perspektivische Nachnutzung wird Wohnen und Gewerbe sein.

Regionalplan

Im Regionalplan Münsterland ist die Fläche derzeit noch als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB), z.T. mit der Zweckbindung Bergbau, festgelegt.

​​​​​​​Projektstand

Das Projekt Anthrazit Nordschacht ist Bestandteil des Masterplanverfahrens für Ibbenbüren-Anthrazit und entspricht in seiner Entwicklung dem dort beschriebenen Stand.
Die regionalökonomische Potenzialanalyse wurde 2016 abgeschlossen. Seit 2017 werden Nachnutzungskonzepte erarbeitet. Die Fördermittel für die zwei Phasen betrugen 1,048 Mio. Euro.
Der städtebauliche Masterplan ist im Dezember 2018 abgeschlossen und vom Rat als Grundlage für die weitere Entwicklung beschlossen.
Die Entwicklung der Halden Rudolfschachthalde und Halde Hopstener Straße wird derzeit mit breiter Öffentlichkeitsbeteiligung vorgenommen. Auch die Eigentümerfrage soll im Kontext dieses Konzeptes erörtert werden.

Die regionalökonomische Potenzialanalyse wurde 2016 abgeschlossen.

Seit 2017 werden Nachnutzungskonzepte erarbeitet.

Die Fördermittel für die zwei Phasen betrugen 1,048 Mio. Euro.

Aktuell 2019

Der städtebauliche Masterplan ist im Dezember 2018 abgeschlossen und vom Rat als Grundlage für die weitere Entwicklung beschlossen.
Im dialogorientierten Wettbewerbsverfahren wurde der städtebauliche Masterplan erstellt und der Siegerentwurf in interdisziplinären Workshopverfahren ausgearbeitet.

Der Masterplan sieht eine Kombination aus Wohnen und Gewerbe vor. In den Handwerker-höfen sollen Bestandsgebäude nachgenutzt werden. Auf den Wohnflächen kann neues Wohnen entstehen (Trägerkonzepte, Baugemeinschaften o.ä.)
Auf der gesamten Fläche soll das Regenwasser dezentral gesammelt und gedrosselt abgeleitet werden und zur Gestaltung der öffentlichen Räume und Grünflächen genutzt werden.

Die Planfeststellung K24n läuft.

Seit Einstellung der Steinkohleförderung wird ein Abschlussbetriebsplan erarbeitet.

Eine teilgewerbliche Nachnutzung ist von besonderer Bedeutung, da die Gemeinde Mettingen nicht über anderweitige Reserven verfügt. Zurzeit erfolgt die Abstimmung des Abschlussbetriebsplanverfahrens mit dem Bauleitplanverfahren. Eine Änderung der Darstellung der Fläche im Regionalplan als ASB Allgemeiner Siedlungsbereich wird angestrebt. (Gespräch mit der Bezirksregierung hat stattgefunden.)

Die Kohleregion Ibbenbüren beantragt zurzeit Fördermittel aus dem Förderaufruf „Regio.NRW Wirtschaftsflächen“ zur Sanierung und weiteren konzeptionellen Entwicklung der Flächen.

Sachstand 2018

Sachstand 2018

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße beträgt rund 13 ha.

Die Stilllegung erfolgt 2018, die perspektivische Nutzung kann Wohnbaufläche sein.

​​​​​​​Projektstand

Das Projekt Anthrazit Nordschacht ist Bestandteil des Masterplanverfahrens für Ibbenbüren – Anthrazit.

Die Fördermittel für die Planung betrugen 1,048 Mio. Euro (Sonstige Mittel für Potenzialanalyse und Machbarkeitsstudie) und sind abgearbeitet.
Die Erarbeitung von Grundlagen und regionalökonomischer Perspektive sind, ebenso wie die Analyse mit Machbarkeitsstudie, abgeschlossen.

Aktuell 2018

Im September 2017 wurde ein Wettbewerbsverfahren für die Masterplanung durchgeführt (Fertigstellung September 2018).

Ziel des Planverfahrens ist eine vollständige Infrastruktur, Denkmalschutz und der Erhalt von Bestandsgebäuden sowie die Geländeanbindung an die Landschaft (Köllbachtal).
Außerdem sollen dann die Aktivierungsflächen (Entwicklungsflächen) feststehen.
Es erfolgt eine Prüfung der Halde Rudolfschacht als Standort für eine WEA.
Die Planfeststellung K24n läuft.

Sonstiges

Eine teilgewerbliche Nachnutzung ist von besonderer Bedeutung, da die Gemeinde Mettingen nicht über anderweitige Reserven verfügt.
Eine Änderung der Darstellung der Fläche im Regionalplan als ASB Allgemeiner Siedlungsbereich wird angestrebt (Gespräch mit Bezirksregierung hat stattgefunden).
Erst nach Stilllegung des Bergwerks wird ein Abschlussbetriebsplan eingereicht.

Sachstand 2017

Sachstand 2017

Größe der Fläche und vorgesehene Nutzung

Die Flächengröße beträgt rund 15 ha.
Die perspektivische Nachnutzung wird naturnahes Wohnen und Gewerbe sein.

Regionalplan

Im Regionalplan Münsterland ist die Fläche derzeit noch als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB), z.T. mit der Zweckbindung Bergbau festgelegt.

Entwicklungsziel

Wie auch auf der Schachtanlage von Oeynhausen in Ibbenbüren sollen auf dem Nordschacht bevorzugt Gewerbe- und Handwerksbetriebe angesiedelt werden. Dabei soll der neue Gewerbepark in die umgebende Landschaft mit einem Fuß- und Radweg integriert werden und sich verträglich zum Umfeld mit seinen Streusiedlungen entwickeln.

Im westlichen Bereich kann eine Mischung mit nicht störendem Gewerbe entstehen. Im Osten könnten die Flächen recht flexibel nach Bedarf aufgeteilt werden.
Außerdem soll eine neue, zentrale Erschließung über die L 796 entstehen.
Somit wäre auch das bestehende und gut nachnutzbare Betriebsmittellager gut angebunden.

Eine zwingende Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung der Konversionsflächen ist der Lückenschluss der K24n, damit auch für LKWs eine Anbindung an die A33 gesichert ist.

Stand 2017

Die Potenzialanalyse und damit die erste Förderphase (2014-2016) ist mit Ende des Jahres 2016 abgeschlossen.
In der Potenzialanalyse wurden die Stärken der Konversionsstandorte, des Nordschachtes in Mettingen, der Schachtanlage von Oeynhausen und der beiden Halden ermittelt.
Sie konzentrierte sich jedoch nicht nur auf die Standorte selbst, sondern vielmehr auf die Potenziale der gesamten Region.

Perspektive 2017/18

In einem nächsten Schritt soll aus den in der Potenzialanalyse definierten Szenarien ein umsetzungsfähiges Konzept erstellt werden. Ein Baustein davon soll sich der Aufbereitung der Flächen widmen (inkl. Abschlussbetriebsplan, der im Aufgabenbereich der RAG liegt).

Für die eigentliche Nachnutzung der Flächen (Nordschacht in Mettingen und Schachtanlage von Oeynhausen in Ibbenbüren) ist ein städtebaulicher und freiraumplanerischer Wettbewerb mit interdisziplinären Teams vorgesehen. Die Zwischennutzung wie auch die Wirtschaftlichkeit sollen mit betrachtet werden. Aus dem Ergebnis soll letztendlich ein Masterplan entwickelt werden.

Zusätzlich zum Masterplan spielen einige externe Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Konversionsprozess eine wichtige Rolle. Dazu gehören die Weiterführung der K24n, die LEADER-Projekte, ein Tourismuskonzept und die weitere Öffentlichkeitsarbeit. Die Koordinierung des Masterplanverfahrens und die externen Rahmenbedingungen liegen im Aufgabenbereich der Schnittstelle Kohlekonversion.

Für den nächsten Planungsschritt wurde für die Durchführung des Masterplanverfahrens, das Konzept für die Bergehalden, die weitere Öffentlichkeitsarbeit und die Weiterführung der Schnittstelle Kohlekonversion der Förderantrag Teil 2 der Kohleregion Ibbenbüren beim Land NRW eingereicht. Dieser wurde zu Jahresbeginn 2017 bewilligt.

Die zweite Förderphase ist für den Zeitraum von 2017 bis 2019 geplant.

Sonstiges

keine Anmerkungen

Bereich Kontakt

Andrea Höber
Referatsleitung
Europäische und regionale Netzwerke Ruhr
hoeber@rvr.ruhr
+49 201 2069-6362