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Essen

Die wandelbare Stadt

Stahlstadt, Handelszentrum, Kulturhauptstadt Europas ‒ Essen war in seiner langen, wechselvollen Geschichte schon vieles. Und wie es sich für das pulsierende Herz der Metropole gehört, schlägt hier der Rhythmus von Kultur und Kunst besonders kräftig. Ein Leuchtturm aber ragt über alle anderen hervor: Zeche und Kokerei Zollverein, UNESCO-Weltkulturerbe seit 2001.

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Was heute gefördert wird

Gefördert wird in Essen heute nur noch eines: Kultur. Das Ruhr Museum hat hier seinen Sitz, die Tanzlandschaft PACT und die Folkwang Universität der Künste.

Ausstellungen und Tagungen, Events und Messen finden rings um den markanten Förderturm auf dem vom Bauhaus inspirierten Gebäude-Ensemble statt.

Nicht viel erinnert mehr an das Essen, das einmal die größte Kohlenstadt des Kontinents war. Die Innenstadt wird von einer imposante Skyline dominiert.

Namhafte Energie-, Chemie- und Baukonzerne haben hier ihren Sitz. Philharmonie und Aalto Theater sind ihre Nachbarn am beliebten Stadtgarten.

Im angrenzenden Stadtteil Rüttenscheid trifft sich die Gründerszene; Künstler, Kreativ-Agenturen und Start-Ups finden hier ein guten Nährboden. Ein weites Angebot an Bars, Restaurant, Clubs gehört dazu.

Das nahe gelegene Folkwang Museum beeindruckt durch seine Sammlung wie durch seine Architektur gleichermaßen.

Von Krupp, dem legendären Gründer der Stahl-Dynastie, ist die Villa-Hügel geblieben, Ankerpunkt der Route Industriekultur, die im Süden über dem Baldeneysee zu thronen scheint.

Spätestens hier zeigt sich Essen von der Seite, die es 2017 zur „grünen Hauptstadt Europas“ machte. Deren Eröffnung wurde im Grugapark gefeiert, der selber schon seit bald 100 Jahren beliebtes, nahes Ausflugsziel der Großstädter ist.

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Der RVR ist Essen

Von zeitlos-schlichter Eleganz ist das Backstein-Gebäude an der Hohenzollernstraße im Südviertel, in dem seit 1929 der Regionalverband Ruhr (RVR) und sein Vorläufer, der Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk (SVR) ihren Sitz haben. Auch die Business Metropole Ruhr (BMR), Tochtergesellschaft des RVR, arbeitet von Essen aus an der wirtschaftlichen Stärkung der Region.

Das Besucherzentrum der Route Industriekultur, deren Träger der RVR ist, findet sich auf dem Welterbe Zollverein. Zeche und Kokerei Zollverein sind zugleich Großstandorte der Route, ihre Instandhaltung wird vom RVR unterstützt.

Was Radstrecken leisten können, zeigt der Radschnellweg Ruhr RS1, eine Initiative des RVR.

Das erste Teilstück verbindet das Essener Uni-Viertel mit der Mülheimer Innenstadt auf der Trasse der ehemaligen „Rheinischen Bahn“ und erfreut sich nicht nur bei Pendlern enormer Beliebtheit.

 

Über die ebenfalls vom RVR ausgebaute Grugabahn führt eine weitere Radverbindung von Mülheim nach Steele.

Der Ruhrtalradweg, wiederholt zu einem der beliebtesten Radwege deutschlandweit gewählt, führt quer durch den Süden der Stadt, während die Kray-Wanner-Bahn die Rad-Verbindung nach Bochum und Gelsenkirchen herstellt.

Weithin sichtbare Landmarke der Essener Stadtsilhouette ist die Schurenbachhalde im Norden. Auf dem höchsten Punkt der Halde in RVR-Besitz steht die „Bramme für das Ruhrgebiet“ des amerikanischen Künstlers Richard Serra.

Der sechs Kilometer lange Brammen.Trail verbindet sie mit der nahen Eickwinkelhalde und bietet Freizeitvergnügen pur ‒ made bei RVR.

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GUT ZU WISSEN

Hier hatten Frauen das Sagen: Jahrhundertelang regierten Fürstäbtissinen das Stift Essen und herrschten mit Geschick nicht nur über das Gebiet der heute rund 580.000 Einwohner zählenden Stadt. Wichtigste Hinterlassenschaft ihrer erfolgreichen Regentschaft ist die „Goldene Madonna“, die älteste plastische Mariendarstellung, die als Teil des bedeutsamen Essener Domschatzes besichtigt werden kann.

essen.de 

Regionalverband Ruhr
info@rvr.ruhr
+49 201 2069-0