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Frauennetzwerk Ruhrgebiet

Kooperation für Gleichstellung in regionalen Prozessen

Das Frauennetzwerk Ruhrgebiet ist ein informelles Netzwerk von Fachfrauen aus der Metropole Ruhr, deren Engagement auf die Implementierung und Umsetzung von Gender Mainstreaming in alle Planungsebenen und ins Verwaltungshandeln der Region zielt.

Moderiert wird das Netzwerk von einem Sprecherinnengremium. Die RVR-Gleichstellungsstelle fungiert als Geschäftsstelle des FNW.

Gut zu wissen

Gegründet wurde das Frauennetzwerk Ruhrgebiet im Juni 2002 im Kontext des Forschungsvorhabens "Städteregion Ruhr 2030".

Das Frauennetzwerk knüpft an die erfolgreiche Zusammenarbeit von Fach- und Gleichstellungsfrauen im Rahmen der "Agenda21" und der "IBA Emscherpark" der 1980-90er Jahre an.

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    Unsere Ziele - Das Netzwerk...

    Zum Frauennetzwerk Ruhrgebiet gehören Planerinnen, Gleichstellungsbeauftragte sowie an Gender und Stadt- und Regionalentwicklung interessierte Frauen aus Institutionen der öffentlichen Verwaltung, Wissenschaft und Forschung, Selbständige, Vereine und Initiativen.

    • setzt sich für die Umsetzung des Gender Mainstreaming in regionalen Prozessen, Projekten/Plänen und Institutionen ein
    • wirkt an regionalen (Reform-)Prozessen bzw. Planwerken für die Region mit
    • verfolgt seine Ziele durch Stellungnahmen zu Gesetzen und Planungsvorhaben als Träger öffentlicher Belange (TÖB)
    • nutzt Gespräche und Veranstaltungen mit Akteuren der Region
    • bündelt und vermittelt Genderkompetenzen
    • organisiert den fachlichen Austausch durch Workshops und Fachexkursionen

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    Unsere Themen

    • Demographischer Wandel im Ruhrgebiet
    • Stadtentwicklung/Städtebau
    • Mobilität/Verkehr
    • Wohnen in der Region
    • Freiraumentwicklung – Emscher Landschaftspark (ELP)
    • Freizeit und Tourismus
    • Regionalplanung und Regionalentwicklung
    • Strukturpolitisch bedeutsame Standorte
    • Standorte für Gesundheit/ Bildung und Wissen in der Metropole Ruhr
    • Klima und Gender

    Handlungsfelder und Projekte

    • Regionaler Diskurs zur Erarbeitung des Regionalplan Ruhr (Aufstellungsbeschluss 2017)
    • Wohnen in der Metropole Ruhr – L(i)ebenswerte Quartiere für Alle (Wohnportraits)
    • Beitrag zum Ideenwettbewerb „Zukunft Metropole Ruhr“
    • Freiraumentwicklung – Emscher Landschaftspark (ELP)
    • Stellungnahme zum Konzept der 3. Dekade ELP ab 2013
    • Beiträge zur Publikation „Frau-Ruhr-Mann“ – Lebenswelten von Frauen und Männern in der Metropole Ruhr, Hrsg. Regionalverband Ruhr 2010
    • Befassung mit Projekten zum Thema Mobilität und zur Internationalen Gartenausstellung (IGA 2027) in der Metropole Ruhr
    • Handreichung zur Erarbeitung einer Konzeption für eine klimaresiliente, gendergerechte Stadt und Region
    • Fortlaufend Träger öffentlicher Belange im Zusammenhang mit planerischen Vorhaben in der Metropole Ruhr
    • Mitglied im internationalen deutschsprachigen Vernetzungsprojekt „gender_archland“

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    PDF Download

    • Endbericht - Gender in der Stadt- und Regionalentwicklung (30 MB) Erfahrungen und Perpektiven. Von Uta Bauer und Franciska Frölich v. Bodelschwingh, Deutsches Instiutut für Urbanistik, Difu, Berlin 2017.
    • Bericht aus der Planungspraxis, 2021. (357 KB) Ein Vierteljahrhundert Gleichstellung und Gender Mainstreaming beim Regionalverband. Von Sibylle Kelp-Siekmann und Gudrun Kemmler-Lehr. In: Nachrichten der ARL Heft 02/2021, 51.JG, Space, Gender, Diversity, S. 30-35.
    • Handreichung, 2022. (5 MB) Handreichung zur Erarbeitung einer Konzeption für eine klimaresiliente, gendergerechte Stadt und Region. Frauennetzwerk Ruhrgebiet in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des RVR. Essen 2022

    Sprecherin
    Sibylle Kelp-Siekmann, Köln
    Dipl.-Ingenieurin, Raumplanerin beim RVR (bis 2013)

    Sprecherin
    Gudrun Kemmler-Lehr
    Dipl.-Pädagogin, Gleichstellungsbeauftragte beim RVR (bis 2021)

    Frauennetzwerk Ruhrgebiet
    Geschäftsstelle beim RVR
    c/o Gleichstellungsstelle
    raiser@rvr.ruhr
    +49 201 2069-419
    Kronprinzenstraße 35, 45128 Essen