Gleichstellung fördern und umsetzen

Berufliche Chancen für Frauen verbessern

Die Gleichstellungsstelle beim Regionalverband Ruhr (RVR) hat den Auftrag, die beruflichen Chancen für Frauen beim RVR zu verbessern und als Kooperationspartnerin die Umsetzung des Gleichstellungsgrundsatzes in der Metropole Ruhr zu unterstützen.

Seit dem 1. Januar 2019 wird im deutschen Personenstandsrecht ein dritter Geschlechtseintrag anerkannt. Neben „weiblich“ und „männlich“ ist es möglich, auch „divers“ oder keinen Geschlechtseintrag vorzunehmen. Auch hier sieht sich die Gleichstellungsstelle als Vermittlerin der Geschlechtergerechtigkeit im RVR, um Gleichstellung und Diskriminierungsabbau zwischen allen Geschlechtern zu bewirken.

Grundlagen unserer Arbeit:

Gut zu wissen

Der RVR ist ausgezeichnet: Bereits 2017 und 2020 wurde dem Verband das Prädikat des Vereins „Total-E-Quality Deutschland“ verliehen. Das Prädikat ehrt Organisationen in Deutschland, die erfolgreich Chancengleichheit in ihrer Personal- und Organisationspolitik umsetzen. Der RVR arbeitet daran, diese Auszeichnung auch in Zukunft zu erhalten.

Blick von der Halde Hoheward über das Ruhrgebiet.

Regionales Umfeld verbessern

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Aus der Vogelperspektive: Gruppe betrachtet einen Plan.

Frauennetzwerk Ruhrgebiet

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Hände mit Tastatur.

Familie und Beruf

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Gleichstellungsplan

Gleichstellungsplan

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Leitfaden für eine gendergerechte Sprache

Leitfaden für eine gendergerechte Sprache

Leitfaden

Das Thema Gleichstellung von Mann und Frau spielt beim RVR eine große Rolle. Daher wurde von der Gleichstellungsstelle in Zusammenarbeit mit dem verbandsinternen „Arbeitskreis Gleichstellung“ ein Leitfaden für eine gendergerechte Sprache erarbeitet.

Dieser Leitfaden wurde und wird allen Mitarbeitenden zur Verfügung gestellt, da er einen wichtigen Beitrag zu einem gleichgestellten und diskriminierungsfreien Arbeitsalltag leistet und als Orientierungshilfe die sprachliche Gleichstellung fördern soll.

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Gender-Mainstreaming

Gender-Mainstreaming

Der RVR ist als Netzwerker, Koordinator, Impulsgeber, Dienstleister oder Projektträger in der Metropole Ruhr tätig. Regionalentwicklung und Planung zum Wohle der Metropole Ruhr ist ein Auftrag des RVR. Um den Anspruch einer so vielfältigen Metropole wie dem Ruhrgebiet gerecht zu werden, bedarf es diverser Perspektiven. Deswegen gehört Gender Mainstreaming zu einem Leitprinzip.

Aber was meint Gender Mainstreaming genau?

Gender Mainstreaming bedeutet, die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von allen Geschlechtern bei allen Entscheidungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu berücksichtigen, um so die Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen.

Dabei bezeichnet der englische Ausdruck Gender das soziale oder psychologische Geschlecht einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen. Gender wird mithin als soziale Realität gesehen und nicht als natürlich gegebenes Faktum.

Diese Form der Geschlechtlichkeit entsteht und verändert sich gesellschaftlich, also in der Interaktion zwischen Individuum, Gruppe und Gesellschaft.

Der Begriff wurde erstmals 1985 auf der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert und zehn Jahre später auf der 4. UN-Weltfrauenkonferenz in Peking weiterentwickelt. Seit den Amsterdamer Verträgen von 1997/1999 ist Gender-Mainstreaming das erklärte Ziel der Europäischen Union.

Carolin Bieber
Gleichstellungsbeauftragte
bieber@rvr.ruhr
+49 201 2069-373
Claudia Raiser
stv. Gleichstellungsbeauftragte
raiser@rvr.ruhr
+49 201 2069-419