Kommunalfinanzbericht Metropole Ruhr

Jährliche Studie zu kommunalen Haushalten

Der Regionalverband Ruhr (RVR) legt regelmäßig in Zusammenarbeit mit einem Autorenteam um Professor Dr. Martin Junkernheinrich von der TU Kaiserslautern den Kommunalfinanzbericht Metropole Ruhr vor.

Sie finden die Berichte weiter unten zum Download als PDFs. 

Der Kommunalfinanzbericht 2018 wurde am 17. Dezember in Essen vorgestellt. Kurzfassung und ausgewählte Grafiken finden Sie aktuell in unserem

Pressebereich

Gut zu wissen

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Kommunalfinanzbericht Ruhr 2018

Städte und Kommunen stehen am Scheideweg

Der Bericht 2018 zeigt, dass unter den günstigen Rahmenbedingungen der guten Konjunktur, der weiteren Erhöhung der Bundesbeteiligung an den kommunalen Sozialausgaben sowie immer noch niedriger Zinsen nun auch die Kommunen im Ruhrgebiet – im regionalen Durchschnitt – erstmals Überschüsse aufweisen.

Zugleich zeigen die erheblichen Konsolidierungsbemühungen der letzten Jahre Wirkung. Mit dem Finanzmittelsaldo von 126 Euro je Einwohner konnten erstmals die Liquiditätskredite in der Region abgebaut werden.

Gleichwohl bergen die Altschulden ein großes Risiko hinsichtlich möglicher Zinsänderungen. Auch konnten aus eigener Kraft kaum mehr Investitionen getätigt werden.

Die Finanzprobleme der Region sind also nicht gelöst. Vor dem Hintergrund der derzeit guten Lage ist eine Lösung aber möglich, wenn die Politik vor Ort sowie im Bund und Land weiterhin zur Konsolidierung der Kommunalfinanzen stehen. Hierzu ist insbesondere ein Altschuldenfonds notwendig, der das Problem der hohen Liquiditätskredite einer Lösung zuführt.

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Kommunalfinanzbericht Ruhr 2017

Städte und Kommunen weiter auf Konsolidierungskurs

Das Bild der Kommunalfinanzen im Ruhrgebiet 2016 ist ambivalent. Der Stärkungspakt Stadtfinanzen stützt temporär die Konsolidierung. Andere Faktoren haben dazu beigetragen, dass die Ruhrgebietskommunen seit 2011, dem Startjahr des Stärkungspaktes, ihren Primärsaldo aus eigenen Mitteln um 142 Euro je Einwohner bzw. 734 Millionen Euro verbessern konnten. Die Frage ist aber eher, ob diese Faktoren auch zu einer dauerhaften Verringerung der strukturellen Lücke beigetragen haben.

Kommunalfinanzbericht Ruhr 2016

Kommunen stehen kurz vor dem Haushaltsausgleich

Die Kommunalfinanzen haben sich im Ruhrgebiet im Jahr 2015 im sechsten Jahr in Folge verbessert. Dabei wurde der Haushaltsausgleich fast erreicht. Das Defizit ging um 383 Mio. Euro auf nur noch 20 Mio. Euro bzw. 4 Euro je Einwohner zurück. Der Anstieg der Liquiditätskredite ist deshalb zum Stillstand gekommen. Sie stagnierten Ende 2015 bei einem Volumen auf 14,6 Mrd. Euro bzw. 2.891 Euro je Einwohner. Damit ist ein erstes Teilziel der Haushaltskonsolidierung erreicht. Da er nur mit Hilfe des Stärkungspaktes Stadtfinanzen erzielt wurde, geht es nun darum, den Haushaltsausgleich auch eigenständig zu erzielen.

graue Schachtel

Kommunalfinanzbericht Ruhr 2015

Konsolidierungskurs zeigt erste Erfolge

Die Kommunalfinanzen in der Metropole Ruhr haben sich im Jahr 2014 weiter verbessert – der Haushaltsausgleich rückt näher. So ist es den Kommunen im Ruhrgebiet gelungen, das Defizit um 130 Millionen Euro auf 371 Millionen Euro bzw. 74 Euro je Einwohner zu senken. Gleichzeitig lassen aber steigende Sozialausgaben und hohe Altschulden wenig Spielraum für Investitionen. Dies sind zentrale Ergebnisse des aktuellen Kommunalfinanzberichtes Metropole Ruhr, den der Regionalverband Ruhr (RVR) im Oktober 2015 in Essen vorgestellt hat. Vorgelegt hat die Finanzanalyse ein Autorenteam um Professor Dr. Martin Junkernheinrich von der TU Kaiserslautern.

Kommunalfinanzbericht Ruhr 2013

Konsolidierung verstärkt – Pfadwechsel noch nicht erreicht

Die wirtschaftlich guten Rahmenbedingungen und Zuweisungen aus dem Stärkungspakt Stadtfinanzen haben für leichte Entspannung in den städtischen Haushalten der Metropole Ruhr gesorgt. Dies ist ein Ergebnis des  Kommunalfinanzberichtes Ruhr 2013, den der Regionalverband Ruhr (RVR) im Oktober 2014 in Essen vorgestellt hat. "So ist das Haushaltsdefizit weiter gesunken und befindet sich fast auf dem Niveau des besten Ergebnisses seit 2011", schreiben die Autoren um Professor Dr. Martin Junkernheinrich von der TU Kaiserslautern in dem jüngsten Bericht mit dem Titel „Konsolidierung verstärkt – Pfadwechsel noch  nicht erreicht“. Der Weg zu ausgeglichenen Haushalten mit mehr Spielräumen für die politisch Verantwortlichen bleibt weiter schwierig.

Adrienne Eckei
Referat Finanzmanagement
Team Controlling und Beteiligungssteuerung
eckei@rvr.ruhr
+49 201 2069-599