Duisburg (idr). Die Stadt Duisburg, der Fußballverband Niederrhein (FVN) und der Stadtsportbund Duisburg (SSB) haben gemeinsam ein mehrstufiges Konzept gegen Gewalt im Fußballsport entwickelt. Bei Gewaltdelikten wendet die Stadt zukünftig ein mehrstufiges Sanktionsverfahren an - von Abmahnung über Kürzung und Streichung von städtischen Zuschüssen bis zur Kündigung der Pacht-Sportanlage.
Für die Vereine bietet das Konzept Präventionsbausteine, die in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen entwickelt werden. Daneben wird eine Selbstverpflichtung der Vereine aufgesetzt, mit der sie dokumentieren, dass sie sich für einen gewaltfreien Sport einsetzen, der keinen Raum für jede Form der verbalen, psychischen, sexualisierten, rassistischen oder körperlichen Gewalt lässt.
Das Konzept soll ab der Fußballsaison 2021/22 angewendet werden. Abschließend entscheidet der Duisburger Rat dazu am 14. Juni.
Infos: https://www.duisburg.de/guiapplications/newsdesk/publications/Stadt_Duisburg/102010100000124414.php?p=%2Findex.php%2C%2Fallgemein%2Fnewsdesk%2Findex_54228.php%2C124414
Pressekontakt: Stadt Duisburg, Pressestelle, Jörn Essen, Telefon: 0203/283-2002, E-Mail: kommunikation[at]stadt-duisburg.de
