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Hier geht's lang ins Vogelparadies

Kormorane, Blessrallen, Haubentaucher und Zwergtaucher sind heimisch am Lanstroper See in Dortmund. Auch seltene Arten wie Löffelenten, Pfeifenenten, Krickenten, Schellenten und Kolbenenten können beim Balzen, Brüten und bei der Nahrungssuche beobachtet werden.

Dieses Kleinod möchte der Regionalverband Ruhr (RVR) bewahren. Damit Besucherinnen und Besucher das Naturschutzgebiet weiter naturschonend besuchen können, hat der Verband die Steganlage am See jetzt provisorisch repariert. Gerade während der Corona-Zeit soll der Zugang zu dem Freizeit- und Erholungsgebiet möglich sein. Die grundlegende Erneuerung aller Holzteile ist für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Das acht Hektar große Gebiet rund um den Lanstroper See entstand durch Bergsenkungen in Folge des Steinkohlenbergbaus im 20. Jahrhundert. Der RVR pflegt und entwickelt das Naturschutzgebiet seit 1996.

Neben der besonderen Bedeutung als Nahrungs- und Brutbiotop für Wasservögel ist der See auch ein ideales Laichgewässer für Amphibien. Hier legen Erdkröte, Kreuzkröte, Grasfrosch, Wasserfrosch sowie Berg- und Teichmolch den Nachwuchs ab oder an.

Um Freizeitnutzung und Naturschutz in Einklang zu bringen, werden die Besucherinnen und Besucher dringend gebeten, nur auf den gut ausgebauten Wanderwegen unterwegs zu sein und Hunde an der Leine zu führen.

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