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MITHU M. SANYAL ist Preisträgerin des Literaturpreises Ruhr

Die Kulturwissenschaftlerin, Autorin, Journalistin und Kritikerin Mithu Sanyal ist für ihr hochgelobtes Romandebüt "Identitti" mit dem Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet worden.

Der Campus- und Identitätsroman handelt von der Studentin Nivedita, die in Essen aufgewachsen ist und in Bochum studiert hat. Das Buch zeigt das Ruhrgebiet und NRW als dichte Universitätslandschaft und zeichnet dabei ein modernes, unnostalgisches Bild der Region.

Am Abend der Preisverleihung am 28. Oktober im Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen sorgte Mithu Sanyal für eine Überraschung: Sie machte die ungewöhnliche Ankündigung, das Preisgeld  mit den vier weiteren Nominierten der Shortlist zu teilen. Neben ihr selbst standen auf der Shortlist Sarah Jäger mit „Nach vorn nach Süden“, Stefan Thoben mit „Ein Traum in bunt“, Volker Jarck mit „Sieben Richtige“ und Karosh Taha mit „Im Bauch der Königin“.

Der Hauptpreis des Literaturpreises Ruhr wird vergeben für herausragende Titel aus dem und über das Ruhrgebiet und ist mit 15.000 Euro dotiert. Er wird jährlich von Regionalverband Ruhr (RVR) und Literaturbüro Ruhr vergeben.

Den Förderpreis und 5.000 Euro Preisgeld erhielt Esra Canpalat aus Bochum für die Erzählung “Walrosshaut“. Der undotierte Ehrenpreis ging an Beate Scherzer und Peter Kolling von der Buchhandlung Proust in Essen. Der Literaturpreis Ruhr wird alljährlich vom Regionalverband Ruhr (RVR) zusammen mit dem Literaturbüro Ruhr vergeben. Die diesjährige Preisverleihung fand im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen statt.

Der Literaturpreis Ruhr im Netz:

literaturpreis.rvr.ruhr 

www.literaturbuero-ruhr.de/literaturpreis-ruhr .

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