Pressemitteilung

IGA Metropole Ruhr 2027: 21 Büros entwickeln Planungsideen für den „Rheinpark und Anbindung“ in Duisburg

Duisburg. Der Planungswettbewerb der IGA Metropole Ruhr 2027 in Duisburg geht in die finale Phase: 21 Büros wollen ihre Planungen und Ideen für den Zukunftsgarten Rheinpark einbringen und nahmen deshalb am digitalen Rückfragenkolloquium letzten Freitag teil. Dezernent Martin Linne aus Duisburg und Dr. Martina Oldengott, Projektleitung in der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH, begrüßten die Planungsbüros im digitalen Raum.

„Rheinpark und Anbindung“ lautet der Titel des Wettbewerbs für den Zukunftsgarten in Duisburg sowie für den Grünen Ring, der den RheinPark mit der Innenstadt verbinden soll. Neben Dortmund und Gelsenkirchen wird hier eine eintrittspflichtige Parkanlage zur IGA 2027 entstehen. Diese soll nicht nur Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern anlocken, sondern auch nach dem Ausstellungsjahr einen ansprechenden Naherholungsort mit hoher Freizeitqualität für die umliegenden Stadtteile bieten und Duisburg zum Rhein hin öffnen. Daher wurde im Wettbewerb um den Zukunftsgarten ein Ideenteil für weitere Bausteine wie die durchgängige Grünwegeverbindung mit verschiedenen Erlebnisräumen aufgenommen.

Das Interesse war groß: Von 29 Bewerbungen werden nun 21 Planungsbüros an dem Wettbewerb teilnehmen und in den nächsten Monaten ihre Ideen entwickeln. Im Rahmen des digitalen Rückfragenkolloquiums konnten die letzten Fragen der Wettbewerbsteilnehmer beantwortet werden.

„Natur in der Stadt spielt in unserer dicht besiedelten Metropole eine immer größere Rolle. Gerade in diesem Jahr waren es die Parks und Gärten, die uns haben durchatmen lassen. Gemeinsam mit den Städten und innovativen Planungsbüros stellen wir uns jetzt der Aufgabe, neue Wohnquartiere mit viel urbanem Grün zu entwickeln. Das verbessert entscheidend die Lebensqualität in den Städten und federt die Folgen des Klimawandels ab. Im Rahmen der IGA 2027 setzen wir uns intensiv mit den Städten über die künftige Entwicklung grüner Infrastruktur auseinander,“ betont Nina Frense, Geschäftsführerin der IGA 2027 gGmbH und Beigeordnete Umwelt und Grüne Infrastruktur beim Regionalverband Ruhr (RVR). 

Auch für Oberbürgermeister Sören Link ist klar: „Mit dem RheinPark werden wir neue Konzepte für urbane Themen entwickeln. Durch die IGA können wir unseren Fokus noch stärker auf Nachhaltigkeit, ökologische Verträglichkeit und Anpassung an das sich ändernde Klima legen. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung neuer Freiräume, sondern insbesondere auch um bereits bestehende.“

Um rund 16,5 Hektar soll der bereits bestehende RheinPark erweitert sowie der südlich gelegene Kultushafen zu einem besonderen Erholungs- und Freizeitort entwickelt werden. Mit dem Grünen Ring, dem Bonifatiusplatz sowie durch die temporäre Umgestaltung der Wanheimer Straße und der Wörthstraße entstehen Bereiche mit außergewöhnlicher Aufenthaltsqualität. Insbesondere bei der Entwicklung des Grünen Rings wird die Bürgerschaft vor Ort aktiv eingebunden, um diesen zukünftig als „Ihren“ Quartierspark erleben zu können.

Nach dem Rückfragenkolloquium haben die Büros bis Mitte März 2021 die Möglichkeit, ihre Planungen zu finalisieren. Am 21. April 2021 entscheidet ein Preisgericht über die besten Ideen und Pläne.

Die IGA 2027 in der Metropole Ruhr

Den Rahmen der IGA Metropole Ruhr 2027 bilden die drei eintrittspflichtigen Zukunftsgärten Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen sowie die Zukunftsgärten in Bergkamen / Lünen und „Emscherland“ im Kreis Recklinghausen. Parallel zum Wettbewerb in Duisburg wird der freiraumplanerische Wettbewerb in Gelsenkirchen und Bergkamen/Lünen im Januar 2021 abgeschlossen.

Die IGA Metropole Ruhr 2027 wird die erste dezentrale Internationale Gartenausstellung. Sie wird organisiert durch die IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH als Durchführungsgesellschaft, dem Regionalverband Ruhr als Regionalinstitution für die Metropole Ruhr, den Kommunen und Kreisen als Projektträger. Eine enge Kooperation besteht mit dem Land Nordrhein-Westfalen, Emschergenossenschaft/Lippeverband und vielen weiteren Partner*innen. Labelgeber ist die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft mbH.

Weitere Infos unter www.iga2027.ruhr

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