Pressemitteilung

Kommunalrat berät mit EU-Abgeordneten in Herne

Im Fokus: Europa-Themen und Förderprogramme für die Region

Der Kommunalrat im Regionalverband Ruhr (RVR), das Gremium der elf Oberbürgermeister*innen und vier Landräte, hat sich am Donnertag mit Europaabgeordneten aus dem Ruhrgebiet zu aktuellen europäischen Themen ausgetauscht. 

Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum und Sprecher des Kommunalrats, sowie Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda als Gastgeber, begrüßten die Abgeordneten Jens Geier (online zugeschaltet) und Dennis Radtke im Shamrockpark in Herne, Terry Reintke war terminlich verhindert.

Bestimmt wurden die Beratungen zu Europa von dem Thema Wasserstoff und wie der neue Energieträger in der Industrieproduktion stärker eingesetzt werden kann.

Thomas Eiskirch, Sprecher des Kommunalrats und Oberbürgermeister der Stadt Bochum: „Das Ruhrgebiet mit seiner Erfahrung mit Transformationen und dem Ziel, grünste Industrieregion der Welt zu werden, kann hier ein Vorreiter für andere Regionen in Europa sein. Schon jetzt schaut man in Brüssel auf die Region, zum Beispiel nach Bottrop und dem Projekt Innovation City.“

Zusammen mit den EU-Abgeordneten aus dem Ruhrgebiet ist vereinbart worden, die relevanten Förderprogramme aus dem europäischen Green Deal für das Ruhrgebiet zu lokalisieren, damit zum Beispiel Gebäude energetisch saniert und Fahrzeugflotten auf alternative Antriebssysteme umgestellt werden können. Im kommenden Jahr soll der EU-Ruhr-Dialog mit einer Delegationsreise des Kommunalrats fortgesetzt werden, der Corona bedingt zuletzt nur digital stattfinden konnte.

Mit Blick auf die UN-Klimakonferenz in Glasgow unterstützt der Kommunalrat die Strategie der „Klimaneutralen Metropole Ruhr“ im Regionalverband Ruhr (RVR).

„Gesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft aller 53 Kommunen und vier Kreise werden zu engen Verbündeten bei der Einhaltung des Pariser Klimaabkommens mit dem gemeinsamen Ziel, die globale Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen“, heißt es im Memoradum of Understanding, das der RVR an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Glasgow schicken wird.

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