Pressemitteilung

RUFIS-Studie bescheinigt IGA 2027 positive wirtschaftliche Effekte für die Metropole Ruhr und das Land NRW

en Strukturverbesserungen unserer Städtelandschaft sind wir gut aufgestellt, um Großprojekte wie Olympische Spiele durchführen und uns einem internationalen Publikum präsentieren zu können.“

IGA ist Strukturprogramm und Investitionsprojekt

Bei der gesamt- und regionalwirtschaftlichen Analyse unterscheiden die Autoren der Studie in kurz- und mittelfristige sowie langfristige Effekte. In der Phase vor Eröffnung der IGA müssen Anlagen gebaut, Flächen gestaltet, Gärten geschaffen sowie Hoch- und Tiefbauprojekte in Angriff genommen werden. Das erfordert ein öffentliches Invest in die sechs Zukunftsstandorte der IGA und die zweite Ausstellungsebene „Unsere Gärten“ von 168 Millionen Euro. Daran schließt sich das Präsentationsjahr mit Ausgaben in Höhe von 88 Millionen Euro an. Diese Summen werden durch direkte Effekte im Tourismus (beispielsweise im Hotel- und Gastgewerbe) um weitere 187 Millionen Euro aufgestockt. Um die Investitionen in Wohn-, Lebens-, Arbeits- und Freizeitqualität zu sichern und weiter auszubauen, erwartet das Autorenteam der Studie zusätzliche indirekte Produktionseffekte von 357 Millionen Euro.  

IGA setzt Impulse für attraktives Wohnen und Arbeiten

„Insbesondere die Lebens- und Umwelt- sowie die Wohn- und Immobilienqualität werden auf allen Ebenen der IGA Metropole Ruhr gesteigert“, heißt es im Fazit der Studie. Die Gartenausstellung hat das Potenzial große Infrastrukturprojekte im Wohnungs- und Landschaftsbau sowie die Modernisierung städtischer Parks und Quartiere maßgeblich voranzutreiben. Qualitativ hochwertige Gewerbeflächen entstehen auf Recycling-Flächen. Ebenso sind neue Wegeverbindungen für Radfahrer und neue Aufenthaltsqualitäten an den Flüssen, Kanälen und Seen des Ruhrgebietes vorgesehen. Regionale Grünzüge werden weiter entwickelt. Ansprechende Beispiele sind die Integrierten Handlungskonzepte „Emscherland 2020“ und „Revierparks 2020“ mit einer Vielfalt an Maßnahmen der Stadt- und Freiraumentwicklung, des Tourismus und der Naherholung.

Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda aus Herne erläutert den Mehrwert der Gartenausstellung für die Städtelandschaft Ruhrgebiet: „Die IGA 2027 bietet die einmalige Chance unsere erfolgreichen Projekte der Stadtentwicklung und der „Grünen Infrastruktur“ im Ruhrgebiet national und international sichtbar zu machen. Für die Umsetzung  benötigen wir das Land NRW als starken Partner an unserer Seite. Dazu suchen wir den Dialog, um die Ziele und Vorstellungen der Landesregierung bei der weiteren Planung berücksichtigen zu können.“

Für die aktuell vorliegende Studie hat das RUFIS-Institut einschlägige Literatur und Fallstudien zu anderen Bundes- und Landesgartenschauen und vergleichbaren Infrastrukturprojekten aus der Region wie dem Emscherumbau ausgewertet. Mit einer zusätzlichen Input-Output-Berechnung konnten die Ergebnisse verifiziert und bestätigt werden.

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