Pressemitteilung

RVR koordiniert die Arbeit der Initiative

Wasserstoff-Netzwerk mit allen 53 Kommunen in der Metropole Ruhr erhält Förderzusage vom Bund

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz wird das Wasserstoff-Netzwerk, dem alle 53 Kommunen in der Metropole angehören, in den kommenden Jahren mit bis zu 1,67 Millionen Euro fördern.

Das Netzwerk soll den interkommunalen Austausch über aktuelle Entwicklungen zu Wasserstoff-Themen in der Metropole Ruhr fördern, um gemeinsame infrastrukturelle Voraussetzungen schaffen zu können. Ein IT-Tool soll eingerichtet werden, mit dem die bereits erreichte Treibhausgasminderung sichtbar gemacht und geplante Minderungsstrategien simuliert werden können. Darüber hinaus ist eine Beratung der Kommunen zum Einsatz von grünem Wasserstoff geplant.

Für die Koordination des Netzwerkes wurde ein Förderantrag im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gestellt. Den Eigenmittelanteil wird der Regionalverband Ruhr (RVR) über die Wasserstoff-Koordinierungsstelle (HyMR) beisteuern. Der RVR übernimmt das Netzwerkmanagement.

„Mit der großen Bereitschaft der Kommunen im Klimaschutznetzwerk Wasserstoff mitzuwirken, macht die Metropole Ruhr deutlich, dass das Ziel Klimaneutralität nur zusammen gelingen kann“, betont RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. „Mit Hilfe der Bundesmittel werden wir die industrielle und klimafreundliche Erneuerung unserer Region gemeinsam vorantreiben.“

Um die im Klimaschutzgesetz verankerte Klimaneutralität im Jahre 2045 zu erreichen, ist es erforderlich, dass alle Sektoren von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energien umrüsten. Dem Einsatz von grünem Wasserstoff kommt dabei vor allem in der Industrie eine Schlüsselrolle zu. Die RVR-Verbandsversammlung hat daher Ende letzten Jahres beschlossen, eine regionale Koordinierungsstelle für Wasserstoff in der Metropole Ruhr (HYMR) einzurichten.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgas-emissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen.

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