Sozialkonferenz Ruhr

Fachforum für die MEtropole Ruhr

Die Sozialkonferenz Ruhr bietet ein Fachforum für Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis zu aktuellen Fragen der Sozialpolitik im Ruhrgebiet.

Die Konferenz fördert aktiv den sozialpolitischen Dialog, sorgt für Transfer der Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung und vernetzt das Fachpublikum über das Ruhrgebiet hinaus.

In der Sozialkonferenz Ruhr werden verschiedene Aspekte des sozio-ökonomischen Wandlungsprozesses thematisiert und Handlungsperspektiven für das Ruhrgebiet erarbeitet. 

Gut zu wissen

Das neue Regelinstrument im Sozialgesetzbuch II "Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle" ist seit Januar 2019 in Kraft. 150.000 Menschen sollen davon bundesweit profitieren, bis 2021 stehen vier Milliarden Euro zur Verfügung. Zusätzlich stellt der Bund den Ländern die eingesparten Sozialhilfeleistungen für die Finanzierung der Maßnahmen zur Verfügung.

graue Schachtel

Hohe kommunale Sozialausgaben und Langzeitarbeitslosigkeit

Den Hintergrund zur Sozialkonferenz Ruhr am 15. März 2018 in Duisburg lieferte eine vom RVR in Auftrag gegebene Analyse von Professor Dr. Martin Junkernheinrich und Gerhard Micosatt zu den kommunalen Sozialausgaben in der Metropole Ruhr. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Ruhrgebietskommunen seit Jahren überdurchschnittlich hohe Sozialausgaben tragen, im Jahr 2015 z.B. insgesamt 1,36 Milliarden Euro.

Die Mehrausgaben in den städtischen Haushalten werden ganz wesentlich durch die hohe Langzeitarbeitslosigkeit verursacht. Entscheidend ist die hohe Falldichte im Ruhrgebiet. Die Fallkosten sind hingegen unterdurchschnittlich. Um eine Senkung der Fallzahlen zu erreichen, bringt der RVR mit der Sozialkonferenz Bund, Land und Kommunen an einen Tisch.

Dokumentation Sozialkonferenz 2018

Dokumentation Sozialkonferenz 2018

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drei Kontaktboxen

Regina Schenberg
Referat Bildung und Soziales
Team Bildung und Soziales
schenberg@rvr.ruhr
+49 201 2069-614