Kulturkonferenz Ruhr 2019

Eine Bühne für den kulturellen Diskurs

Das Dortmunder U ist Schauplatz der 8. Kulturkonferenz Ruhr am 13. September 2019 von 9 bis 17 Uhr.

Die Konferenz beschäftigt sich mit dem Thema „Kunst und Digitalisierung“ und der kulturellen Bedeutung digitaler Technologien.

Sie verknüpft und bündelt das Wissen von Kulturakteur*innen der Metropole Ruhr, die sich bereits seit vielen Jahren künstlerisch, kritisch und forschend mit diesen Fragen auseinandersetzen.

Das detaillierte Programm und die Namen der Referent*nnen werden in Kürze bekannt gegeben.

Gut zu wissen

Die Kulturkonferenz Ruhr ist Teil der Nachhaltigkeitsvereinbarung zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 und bietet der Kulturszene jährlich eine Bühne für den regionalen kulturpolitischen und künstlerischen Diskurs.

Die Veranstaltung von RVR und Land NRW hat das Ziel, die 2010 entstandenen Netzwerke, regionalen Partnerschaften und Kooperationen zu fördern und weiter zu entwickeln.

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Unser Ziel für die Kulturkonferenz Ruhr 2019

Im Spannungsfeld zwischen der kritischen Reflektion von gesellschaftspolitischen Entwicklungen im digitalen Zeitalter und den Chancen, die digitale Technologien mit sich bringen, sehen sich Kultureinrichtungen und Kulturakteur*innen vor der Herausforderung, eigene Strategien und Positionierungen zu entwickeln.

Die Kulturkonferenz Ruhr 2019 soll Kultureinrichtungen motivieren, die von den neuen technologischen Möglichkeiten ausgehenden Veränderungen in Kunst und Kultur aktiv mitzugestalten und kritisch zu begegnen.

 

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Rückblick: Das war die Kulturkonferenz Ruhr 2018

Die 7. Ausgabe der Konferenz beschäftigte sich mit dem Selbstverständnis, den Aufgaben und den Entscheidungsstrukturen von kulturellen Institutionen und Akteuren in einer Zeit wachsender gesellschaftlicher und politischer Spannungen. Die pluralistische Gesellschaft des Nebeneinanders und Miteinanders, geprägt von Globalisierung und Migration, sieht sich heute Angriffen ausgesetzt, die auf rückwärtsgewandten Fantasien einer vermeintlichen Homogenität gründen.

Der Regionalverband Ruhr lud Kulturschaffende der freien Szene, neue Protagonisten, Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen sowie Gestaltende aus Kulturpolitik und Verwaltung zu einem Dialog über die Rolle der Kultur zur Entwicklung einer kooperativen Gesellschaft der Vielen ein.

Die laufende Debatte erfordert neue Antworten, um eine Gesellschaft zu verteidigen, in der viele unterschiedliche Sichtweisen auf die Welt existieren können, in der die Teilhabe von Verschiedenen auch bedeutet, sich selbst verändern zu können, im besten Sinne "offen" zu sein.

 

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Dokumentationen

Nicole Buron
Projektmanagement
Referat Kultur und Sport
Team Regionale Kultur
buron_n@rvr.ruhr
+49 201 2069-342