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Kulturkonferenz Ruhr 2019

"Digitaler Wandel - Kulturelle Potenziale von Technologie"

Das Dortmunder U ist Schauplatz der 8. Kulturkonferenz Ruhr am 13. September 2019 von 9 bis 17 Uhr.

Die Konferenz beschäftigt sich mit dem Thema „Kunst und Digitalisierung“ und der kulturellen Bedeutung digitaler Technologien.

Sie verknüpft und bündelt das Wissen von Kulturakteur*innen der Metropole Ruhr, die sich bereits seit vielen Jahren künstlerisch, kritisch und forschend mit diesen Fragen auseinandersetzen.

Das Programmkonzept finden Sie weiter unten zum Nachlesen.

Gut zu wissen

Die Kulturkonferenz Ruhr ist Teil der Nachhaltigkeitsvereinbarung zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 und bietet der Kulturszene jährlich eine Bühne für den regionalen kulturpolitischen und künstlerischen Diskurs.

Die Veranstaltung von RVR und Land NRW hat das Ziel, die 2010 entstandenen Netzwerke, regionalen Partnerschaften und Kooperationen zu fördern und weiter zu entwickeln.

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Was ist neu?

Wer wird auf der Kulturkonferenz Ruhr 2019 sprechen, wer an Panels teilnehmen? Läuft das Anmeldeverfahren bereits?

Anworten auf diese und andere Fragen finden Sie regelmäßig an dieser Stelle.

Oder folgen Sie uns mit #kkr19 auf Twitter und Facebook. 
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Konzeption

Das Programm der diesjährigen Kulturkonferenz wird konzipiert von:

  • Dr. Inke Arns, Künstlerische Leitung Hartware MedienKunstVerein e.V. (HMKV)
  • Alain Bieber, Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer NRW-Forum Düsseldorf
  • Stefan Hilterhaus, Künstlerische Leitung und Geschäftsführung PACT Zollverein
  • Stefanie Reichart, Referatsleitung Kultur Regionalverband Ruhr
  • Fabian Saavedra-Lara, Leitung medienwerk.nrw.

Kooperation

Die diesjährige Kulturkonferenz entsteht in Kooperation mit dem medienwerk.nrw. 

www.medienwerk-nrw.de 

Darüber hinaus fließen in das Programm Zwischenergebnisse des Themenforums „Künstler-Metropole Ruhr“ der Ruhr-Konferenz zum Thema „Digitale Produktionszentren“ ein.

Programmkonzept

Programmkonzept

Mensch und Maschine: In einer gewachsenen Industrieregion wie dem Ruhrgebiet war diese Beziehung stets eine besondere und selten eine einfache.

Der digitale Wandel stellt dieses Verhältnis nun auf eine vollkommen neue, nie da gewesene Stufe. Fiktion ist vielfach längst Fakt; nichts scheint unmöglich, jede Idee technisch realisierbar.

Digitale Technologien verändern unsere Gesellschaft und unsere urbanen Strukturen in kaum überschaubaren Ausmaßen – und nehmen damit auch Einfluss auf die Rolle und das Selbstverständnis von Kunst und Kultur in der gesellschaftspolitischen Entwicklung.

Kultureinrichtungen und Kulturschaffende sind aufgefordert, eigene Strategien und Positionierungen in einem Wandlungsprozess zu entwickeln, der zeitliche und räumliche Grenzen aufhebt, der in Updates denkt und globalen Dimensionen. Digitalisierung erweitert unsere Welt um virtuelle Realitäten, eröffnet Märkte, ermöglicht neue künstlerische Freiräume und Ästhetiken. Sie macht Kunst und Kultur allgegenwärtig, jederzeit abrufbar und allgemein zugänglich.

Die andere Seite der Medaille: technische Überforderung, ein Überangebot an Informationen, die Dominanz einiger weniger kommerzieller Akteur*innen und neue globale (und oftmals ausgeblendete) Ausbeutungsverhältnisse.

Wie wird und bleibt man als Künstler*in hier relevant? Wie steht es um ethische Werte, eigene Rechte, Verantwortung, Datenhoheit und bestehende Machtverhältnisse? Wer profitiert – und wer nicht? Welche Bildungsmodelle braucht es? Welche Archive? Wie geht eigentlich digital? Und ist die Sehnsucht nach dem Analogen eigentlich noch legitim? Kurzum: Wie steht es um das moderne Verhältnis von Mensch und Maschine? Und was sagt die Maschine dazu?

Die 8. Kulturkonferenz Ruhr lädt Kunst- und Kulturschaffende dazu ein, die Debatte um den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten. Sie will Impulse setzen, Potenziale sichtbar machen und stärken, neue Bündnisse zwischen Kunst, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft ausloten und fördern.

Ziel ist es, einen Diskurs darüber anzustoßen, welche Rolle Kunst und Kultur jetzt und in Zukunft in der Diskussion um Technologie und Gesellschaft einnehmen können, und welche Voraussetzungen und kulturpolitischen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden sollten.

 

Dokumentation

Dokumentation

Kontaktleister

Nicole Buron
Projektmanagement
Referat Kultur und Sport
Team Regionale Kultur
buron_n@rvr.ruhr
+49 201 2069-342