Ideen für den weiteren Weg entwickeln

In sechs Workshops tauschten sich die Teilnehmenden zu wichtigen Themen für die grüne Zukunft des Ruhrgebiets aus. Mit dabei waren verschiedene Projekte der Grünen Infrastruktur. Was ist dabei herausgekommen? Wir stellen die zentralen Erkenntnisse vor.

Workshop 1

Lebenswertes Ruhrgebiet

Wie gelingen die Inwertsetzung und Weiterentwicklung unserer Grünzüge im Ruhrgebiet?

Das Ergebnis: Wir müssen noch einmal einen Schritt zurückgehen und die Grünzüge in ihrer Gesamtheit betrachten. Wir müssen besser und stärker kommunizieren, warum Grünzüge so wichtig sind. Deswegen wollen wir Kernbotschaften entwickeln. Die Menschen müssen wieder wissen, warum wir Grünzüge haben.
 

3 Personen stehen vor einem Poster. Eine Person schuat konzentert auf das Poster. Die anderen beiden unterhalten sich.
Vier Personen sitzen an einem Tisch und schauen sich auf Papier gedruckte Karten an, die auf dem Tisch liegen.

Workshop 2

Klimaangepasstes Ruhrgebiet

Stadtklima und resiliente Planung: Ab wann wird ein mikroklimatisches Gutachten notwendig?

Das Ergebnis: Die vorhandenen Klimadaten sind eine gute Grundlage, um viele Fragestellungen zu beantworten. Trotzdem braucht es in manchen Fällen Detailgutachten. Wir werden weiter am Produkt der Entscheidungshilfe arbeiten. Aber wir wollen auch weitere Dienstleistungen entwickeln, zum Beispiel ein KI-gestütztes Tool, um Szenarienbetrachtungen anstellen zu können.
 

Workshop 3

Artenreiches Ruhrgebiet

Was sind die besten Lösungen für ein ökologisches Pflegemanagement von Infrastrukturtrassen?

Das Ergebnis: Das Potenzial ist da, aber es fehlt das Bewusstsein. Um das zu schärfen, können wir funktionierende Vorhaben in die Projektdatenbank aufnehmen. Wir hoffen, dass das Thema so noch mehr von der Öffentlichkeit angenommen wird und irgendwann auch besser bei den Gesetzgebern ankommt, damit sie Hürden abbauen.
 

Person auf der Bühne hält Vortrag
Personen stehen im Halbkreis vor einer Flipchart und reden miteinander

Workshop 4

Klimagerechtes Ruhrgebiet

Wie können Freiflächen-PV-Anlagen in der Region realisiert werden?

Das Ergebnis: Wir haben verdammt viele unterschiedliche Flächen, die sich für Photovoltaik eignen. Wir sehen, dass viele Menschen sehr engagiert sind bei dem Thema. Ganz konkret wollen wir in zwei Jahren hier stehen und mehr Anlagen haben als heute.

Workshop 5

Zirkuläres Ruhrgebiet

Wie können vorhandene Flächen zielorientiert genutzt werden?

Das Ergebnis: Zu einem Ökokonto gehört die ökologische Entwicklung. Das heißt, man muss ein Ziel haben: Wo will ich denn hin? Was will ich denn im Ruhrgebiet machen? Da brauche ich die Zielformulierung. Die Idee mit Blick auf die nächsten Jahre ist, einen Leitfaden zu entwickeln, wie man Ideen für Flächen in Ökokonten fixieren kann.
 

Eine Person steht vor einem Poster mit einer Luftaufnahme einer grünen Landschaft, im Vordergrund Publikum
Neun Personen sitzen um einen großen Tisch herum, auf dem Tisch liegen Zettel und Karten.

Workshop 6

REGIO Kataster

Veränderung von den Menschen her denken – wie können wir gemeinsam neue Perspektiven für die grüne Infrastruktur im Ruhrgebiet entwickeln?

Das Ergebnis: Die Themen Mobilität und Klima sind zentral. Daran wollen wir weiterarbeiten. Es braucht neue Geschichten, um Fachpersonal und Bevölkerung mitzunehmen. Wenn es um Mobilität geht, wird oft gesagt, wir müssen weg vom Auto und rein in die Bahn, weil das gut fürs Klima ist. Aber es lassen sich auch ganz andere Geschichten erzählen: Es ist teuer, Auto zu fahren und es macht auch einfach mehr Spaß, Fahrrad zu fahren – in einer Region, die so grün ist.