ZUKUR - Zukunft Stadt-Region-Ruhr

Widerstandsfähigkeit gegen Störungen und Klimaveränderungen

In dem Projekt "Zukunft Stadt-Region-Ruhr", kurz ZUKUR, erarbeiten Wissenschaftler*innen der Technischen Universität Dortmund gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) und den Städten Bottrop und Dortmund ein Konzept für die zukunftssichere Entwicklung der Metropole Ruhr.

Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit der Region gegen Störungen und Klimaveränderungen zu stärken. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben in den kommenden drei Jahren mit 1,88 Millionen Euro.

ZUKUR-Zwischenpräsentation

Unter dem Thema: „Akteure, Formate, Instrumente – Was braucht es für eine klimaresiliente und gerechte Stadtregion Ruhr?“ findet am am 8. Mai 2019 in Dortmund die Zwischenpräsentation statt.

Programm und Online-Anmeldung

Gut zu wissen

Hintergrundwissen und weitere Details zu "ZUKUR - Zukunft Stadt-Region-Ruhr" sind auf der Internetseite der TU Dortmund abrufbar.

Raumplanung TU Dortmund

graue Schachtel

Forschungsansatz und Projektziele

Übergeordnetes Ziel von ZUKUR sind Beiträge zum Abbau sozial-ökologischer Ungleichheit und Erhöhung der Klimaresilienz in der Region, ihren Städten und ihren Quartieren, dessen Vorgehen übertragbar auf andere stadt-regionale Kontexte sein soll.

Ein Ansatz dafür stellt die Ergründung und Verringerung von Hemmnissen zwischen langfristigen stadtentwicklungspolitischen Zielen zur Anpassung an ökologische, soziale und ökonomische Herausforderungen und den vorhandenen räumlichen, städtebaulichen und institutionellen Strukturen in der Stadtregion Ruhr dar, soweit sie denn bestehen.

ZUKUR setzt auf eine Analysebasis, die bestehende und zukünftige Herausforderungen in der Metropole Ruhr identifiziert und gleichzeitig den Stand der Forschung zu Resilienz und Umweltgerechtigkeit aufbereitet. Auf dieser Grundlage sollen reflexive Anpassungskapazitäten,Strategiemomente und konkrete Ziele und Maßnahmen entwickelt werden.

Methodische Vorgehensweise

Da eine klimagerechte Entwicklung nur erfolgreich sein kann, wenn Quartiere, Städte und die Gesamtregion eine gemeinsame Strategie verfolgen, beabsichtigt ZUKUR die Metropole Ruhr anhand der drei Verbundpartner als ein Drei-Ebenen-Modell abzubilden.

Dabei stellen die Ebenen jeweils Kulissen für Reallabore dar, in denen Veränderungsprozesse angestoßen, begleitet und anhand von Beteiligungsformaten und innovativen Beteiligungsstrukturen (Zukunftswerkstätten, Zielgruppenspezifische Workshops, „Quartiers-Schaufenster“, etc.) erprobt werden sollen.

Die Labore verfolgen dabei das Ziel, Wirkungszusammenhänge, die für die Umsetzung von nachhaltigem Handeln sind, besser zu verstehen und daraus strategische Ansatzpunkte für die Umsetzung von konkreten Maßnahmen vor Ort herzuleiten.

Projektbegleitender Beirat

Das Projekt wird von einem Beirat begleitet, der in regelmäßigen Abständen, die initiierten Strategien und Maßnahmen reflektiert, die Umsetzungshindernisse und -erfolge justiert und damit den Wissenstransfer zwischen Praxis und Forschung unterstützt.

Der Beirat setzt sich aus sechs Vertreter und Vertreterinnen der Zivilgesellschaft und praxisnaher Dienstleister aus der Region und vergleichbaren Metropolregionen zusammen.

  • Susanne Schamp (Projekt nordwärts, Dortmund)
  • Burkhard Drescher (Innovationcity Management, Bottrop)
  • Dorothee Lauter (Zukunftsstadt 2030+, Bottrop)
  • Dr. Reimar Molitor (Region Köln-Bonn e.V.)
  • Dr. Burkhard Teichgräber (Emschergenossenschaft und Lippeverband) 
  • Ruth Reuter (Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW)

drei Kontaktboxen

Jana Nickelsen
Referat Regionalentwicklung
Team Masterplanung
nickelsen@rvr.ruhr
+49 201 2069-433