Revierparks 2020 aktuell

Reviersteine setzen ein Zeichen

300 Reviersteine - 5 Revierparks - 1 Jahr Suchen, Finden - Sammeln, Verstecken - Posten, Verschenken

Zahlreiche bunte Steine finden sich seit 2020 an Wegen und Straßen unserer Region – ein Zeichen der Hoffnung und des positiven Blicks in die Zukunft.

Die Aufwertung der Revierparks bietet ebenfalls Grund für einen positiven Blick in die Zukunft!

Mit neu angepflanzten Blumenwiesen, Bäumen und Sträuchern für viele verschiedene Insekten- und Vogelarten werden unsere Parks ab 2022 bunter, gesünder und vielfältiger. Durch den Rückbau ungenutzter Strukturen wird an vielen Orten der Boden wiederbelebt. Das hilft dem Klima und uns Menschen.

Die Reviersteine begleiten diese Veränderung. Sie zeigen ab Juni Pflanzen und Tiere, die es schon heute oder aber bald in den Parkanlagen zu entdecken gibt. Die fünf Umweltbildenden der Revierparks haben sich tolle Serien für ihre Parks ausgedacht. Jeden Monat verteilen Sie angelehnt an das parkspezifische Thema fünf schön gestaltete Steine in ihrem Park. Wer sie finden will, muss in die Revierparks kommen und kann sich dann hier weiterführend zu den Motiven auf den Steinen informieren.

Finden Sie einen der Steine, dann behalten Sie ihn, verschenken Sie ihn, lassen Sie ihn in andere Revierparks wandern oder posten Sie ihn unter #Revierpark.

Juni:

Mattlerbusch – Japanischer Staudenknöterich:

Der Japanischer Staudenknöterich ist wie der Name bereits sagt ein eine nicht heimische Pflanze. Oft sorgt sie für Probleme durch ihren starken Wuchs. Was tun? Aufessen!! Teile der Pflanze sind (natürlich in Maßen) genießbar und schmecken wie Rhabarber. 

Vonderort – Blatt der Rotbuche:

Eine ausgewachsene Rotbuche trägt etwa 800.000 Blätter. Die hellgrünen jungen Blätter der Rotbuche sind ganz zart und tatsächlich essbar. In den Monaten nach Juni werden die Blätter allerdings zäh und bitter. 

Nienhausen – Echter Beinwell:

Von Mai bis in den Juni blüht die auch als Arznei-Beinwell bekannte Heilpflanze und ist vor allem auf feuchten Böden zu finden. Beinwell kann gegen Muskel- und Gelenkbeschwerden oder Prellungen angewendet werden.

Unten finden Sie daher zum Download weitere Informationen und ein Rezept zur Herstellung Ihres eigenen Öls aus Beinwellblättern, das Sie gegen oben genannte Beschwerden ganz einfach auf der Haut auftragen können.

Gysenberg – Rote Waldameise:

Die rote Waldameise lebt mit 100.000 bis 1 Millionen Verwandten zusammen in einem Nest. Von außen sieht das ganz schön wuselig aus – ist es aber nicht! Die „Schwarm-Intelligenz“ der Ameisen hilft ihnen zusammen zuarbeiten. Das haben sich Forschende zum Vorbild genommen und ein Computerprogramm geschrieben mit dem Transportwägen in großen Lagerhallen selbstständig umherfahren können ohne zusammen zu stoßen.

Wischlingen – Erdkröte:

Ab dem Frühsommer könnt ihr den „Krötenregen“ erleben. Aus den Kaulquappen sind junge Kröten geworden. Sie verlassen das Gewässer und machen sich in großer Zahl auf den Weg zu ihrem Landlebensraum. Im Revierpark Wischlingen können Sie Erdkröten beobachten.

Kontaktbox(en)

Lea Kauling
Projektkommunikation
Referat Freiraumentwicklung und Landschaftsbau
Projektteam "Revierparks 2020"
kauling@rvr.ruhr
+49 201 2069-623
Annegret Widmann
Projektleitung
Referat Freiraumentwicklung und Landschaftsbau
"Projektteam Revierparks 2020"
widmann@rvr.ruhr
+49 201 2069-754
Petra Bartkowiak
Projektleitung
Referat Freiraumentwicklung und Landschaftsbau
Projektteam "Revierparks 2020"
bartkowiak@rvr.ruhr
+49 201 2069-683