Im Jahr 2024 hat der Regionalverband Ruhr zum ersten Mal eine Mobile Mapping Kampagne durchführen lassen. Dabei wurden hochauflösende 360°-Panoramabilder und 3D-Punktwolken erfasst. Diese Daten nutzt ein externer Dienstleister, um im Auftrag des RVR automatisiert Überhitzungsrisiken von einzelnen Straßennetzabschnitten im Dorstener Stadtgebiet zu detektieren.
Hierbei wird ein Algorithmus eingesetzt, der Straßengrün in den Panoramabildern automatisch erkennt und klassifiziert. Zusammen mit Informationen über Oberflächenmaterial- und Helligkeit sowie der Sonneneinstrahlung bieten die Informationen Grundlage für eine fundierte Bewertung von einzelnen Straßenabschnitten. So entsteht eine Abbildung des Straßennetzes, das in Ampelfarben geclustert ist und Straßenabschnitte mit hohem Überhitzungsrisiko übersichtlich darstellt. Mithilfe dieser Informationen kann die Stadtplanung effizient konkrete Handlungshinweise zur Senkung des Überhitzungsrisikos ableiten.
Ziele
- Konkrete Handlungsempfehlungen zur Veränderung des Straßenraumes, um das Risiko der Bildung von urbanen Hitzeinseln zu verringern.
Kooperation & Vernetzung
- Das GEONETZWERK.RUHR hat die Datenerhebung übernommen, der externe Dienstleister hat die Methodik zur Datenauswertung entwickelt und wendet diese an, das Referat 20 (Klima und Umweltschutz) des RVR ist zuständig für die Interpretation der Ergebnisse und der Aufstellung konkreter Handlungshinweise.
Lageplan
Anschrift
Urbane Wärmeinseln
Halterner Str. 5
46284 Dorsten
Deutschland
Stand: August 2026
Übersicht
Projektleitung
GEONETZWERK.RUHR
Akteur:innen
RVR; Stadt Dorsten
Kosten
keine Angabe
Projektgröße
171 km2
Laufzeit
März 2026 bis voraussichtlich Herbst 2026. Bei Erfolg ggf. Auswertung der Daten für weitere Ruhrgebietskommunen.






