Aktuelles aus der RVR-Regionalstatistik

Februar 2023: Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit

Im Februar 2023 sind in der Metropole Ruhr insgesamt 260.313 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat (Februar 2022) 15.008 Personen mehr ohne Arbeit, was einer Zunahme von 6,1 Prozent entspricht.

Im Vergleich zum Januar 2023 ist die Zahl der Arbeitslosen lediglich um 1.023 Personen gestiegen, was einer leichten Zunahme von 0,4 Prozent entspricht.

Die Zunahme der Arbeitslosigkeit ist dabei maßgeblich auf die Betreuung geflüchteter Menschen durch den Ukraine-Krieg zurückzuführen. Hinzu kommt das Ende der zwei- und dreieinhalbjährigen Ausbildungen.

Die Arbeitslosenquote steigt im Vergleich zum Vormonat nur unwesentlich um 0,1 Prozentpunkte an und liegt in der Metropole Ruhr nun bei 9,7 Prozent. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen dabei die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (14,8 Prozent) und Duisburg (13 Prozent). Mit 6,7 Prozent weist der Kreis Wesel ruhrgebietsweit die niedrigste Arbeitslosenquote auf. Unter den kreisfreien Städten sind es Hamm (8,4 Prozent), Bottrop (7,6 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (8,2 Prozent).

Auch in NRW ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent auf 705.193 Personen gestiegen und die Arbeitslosenquote in NRW bleibt im Februar 2023 unverändert bei 7,2 Prozent.

Die steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen gehört zu den wesentlichen arbeitsmarktbezogenen Veränderungen und Erfolgen der letzten Jahrzehnte. Ein Großteil dieser Erwerbsbeteiligung findet jedoch in Teilzeit statt. Einen genaueren Blick darauf wirft der aktuelle

Arbeitsmarktreport.Ruhr - Ausgabe Februar 2023

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