Regionales Solardachkataster

Ist Ihr Dach geeignet? Wir liefern eine erste Einschätzung

In Kooperation mit der tetraeder.solar GmbH haben wir auf Basis von Befliegungsdaten des Landes NRW für die gesamte Region ein Solardachkataster aufgestellt.

Mit wenigen Klicks können Sie sich hier anzeigen lassen, ob die Dachfläche Ihres Hauses für die Installation einer Solaranlage grundsätzlich geeignet ist.

Gut zu wissen

Mit 15 Pilot-Kommunen haben RVR und das Handwerk Region Ruhr Anfang Mai 2019 die Initiative Solarmetropole Ruhr gestartet.

Unter dem Motto "Solar lohnt sich einfach!" wollen sie die Potenziale für die Nutzung von Sonnenenergie erschließen.

www.solar.metropole.ruhr

Die INTERAKTIVE KARTE FÜHRT SIE ZU IHREM GEBÄUDE

Straßengenaue Suchfunktion

Klicken Sie in der Übersichtskarte zunächst auf Ihre Gemeinde. Anschließend können Sie entweder direkt nach einer Adresse suchen (Eingabe im Suchfeld oben links) oder einfach in die Karte zoomen.

Mit einem Klick auf ein Gebäude erhalten Sie dann Details über die solare Eignung und können anschließend mögliche Anlagen konfigurieren.

Info

Die Analyseergebnisse des Solardachkatasters beruhen auf einem automatisierten Verfahren und die Datenbasis der Laserscandaten variiert je nach Kommune und Befliegungsjahr. Die Ergebnisse dienen einer erste Einschätzung, die in jedem Fall überprüft und die Entscheidung für eine Solaranlage durch entsprechende Fachleute begleitet werden sollte.

Weitere Informationen finden Sie zum Download unten auf dieser Seite.

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Wie entsteht ein Solardachkataster?

Wie entsteht ein Solardachkataster?

Die meisten Solardachkataster sind internetgestützte, interaktive Kartenanwendungen mit einer Datenbasis, die auf der Basis von Luftbildern oder Laserscans ermittelt wurde. Sie zeigen durch farbliche oder grafische Darstellungen an, welche Dächer einer Kommune sich für die Solarenergienutzung eignen. Dabei handelt es sich jedoch nur um eine erste grobe Abschätzung. Die statische Eignung von Dachflächen, Vorgaben des Denkmalschutzes oder Veränderungen an den Gebäuden oder der umgebenden Vegetation können nicht berücksichtigt werden. Deshalb sollten die Ergebnisse des Solardachkatasters auf jeden Fall vor Ort überprüft sowie möglichst eine qualifizierte Fachberatung hinzugezogen werden.

Datenanalyse als Grundlage

Das vorliegende Solardachkataster beruht auf Daten, die durch das sogenannte Airborne LaserscanVerfahrens (ALS) gewonnen werden. Die Datenbasis wird dabei alle sechs Jahre durch die nordrheinwestfälische Landesvermessung aktualisiert. Gewonnen werden Daten, die das Relief beschreiben und ein Digitales Höhenmodell (DHM) ergeben. Daraus können unter Heranziehung weiterer Datenquellen Solardachkataster errechnet werden. Die so gewonnenen Daten werden mit den Grundrissen der Gebäude aus dem Liegenschaftskataster kombiniert und Dachneigung sowie -ausrichtung berechnet. Daraus können unter Berücksichtigung von Dachflächengröße, Ausrichtung, Neigung, Verschattung durch umliegende Bäume und Bauwerke und die mittlere solare Sonneneinstrahlung die Solardache der Dachflächen berechnet werden.

Weiterführende Informationen zum Laserscan-Verfahren: 

GEObasis.NRW 

Barbara Rauch
Referat Geoinformation und Raumbeobachtung
Team Klimaschutz und Klimaanpassung
rauch@rvr.ruhr
+49 201 2069-399