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Fahrradsommer der Industriekultur

7.500 Menschen erleben ein abwechslungsreiches Programm

Fahrrad fahren und Industriekultur erleben: Zum 14. Fahrradsommer am Sonntag, 22. Mai, kamen insgesamt rund 7.500 Menschen und ließen sich bei dem Familienfest rund um die Jahrhunderthalle informieren und unterhalten.

Die neuesten Rad-Trends und die schönsten Routen im Revier, spannende Trick-Shows und interessante Workshops, ein Second-Hand-Radmarkt sowie Führungen durch die Jahrhunderthalle und deren Unterwelten: Von 11 bis 17 Uhr drehte sich im Westpark alles um Radfahren und die Industriekultur der Region. Nach zwei Jahren Pandemie-Pause meldete sich der bereits 14. Fahrradsommer – organisiert vom Regionalverband Ruhr (RVR) und der Bochumer Veranstaltungs-GmbH – damit eindrucksvoll zurück.

Insgesamt 26 Aussteller aus dem Fahrrad- und Tourismus-Bereich präsentierten an ihren Info-Ständen vor der beeindruckenden Industrie-Kulisse Produktneuheiten, nützliche Ausrüstung und Kuriositäten wie eine Fahrrad-Waschanlage und gaben Anregungen für tolle Ausflüge. Mögliche Ziele konnten die Besucher*innen zum Beispiel auf der „Meile der Industriekultur“ kennenlernen, von Kokerei Hans über Lindenbrauerei Unna bis Landschaftspark Duisburg-Nord. Wer dabei gut aufgepasst hatte, konnte beim großen Quiz auf der Bühne attraktive Preise gewinnen.

Für kurzweilige Unterhaltung sorgte ein abwechslungsreiches Rahmen- und Bühnenprogramm – letzteres moderiert von Isabell Zillmer. So zeigten beispielsweise die Bike Brothers und die Bikeschule Fun-Ride nicht nur ihr Können, sondern erklärten auch ein paar Tricks.

Erstmals gab es beim Fahrradsommer einen Second-Hand-Radmarkt, der auf großes Interesse stieß: Wer noch auf der Suche nach einem gut erhaltenen Rad war, konnte hier nach Herzenslust stöbern und wurde fündig. Alle dort angebotenen Zweiräder wurden vom Verein für integrative Arbeit in Bochum wieder fahr-fit gemacht.

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause hat der Fahrradsommer nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Radfahren bleibt einer der großen Trends in der Freizeit, und zunehmend auch im Alltag.

„Ich würde sagen, der Fahrradsommer 2022 war ein voller Erfolg. Wir haben direkt angeschlossen an die schönen Veranstaltungen vor der Pandemie und haben heute viele Menschen gesehen, die einfach Spaß haben am Radeln und dem Familienfest.“ resümiert Harald Spiering, Referat Mobilität beim Regionalverband Ruhr, das Event.

Wer abseits des Fahrradsommers die Industriekultur erleben will, findet Tipps für die individuelle Tourenplanung auf

route-industriekultur.ruhr - route-per-rad

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