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Mülheim an der Ruhr

Stadt am Fluss

Großstadt und Flussidylle finden selten so angenehm zueinander wie in Mülheim an der Ruhr: Stadthalle und Gartenschaugelände auf der einen Seite, der neue Hafen auf der anderen und unter den Bäumen viel Platz für Eis und Café. Nur ein paar Schritte weiter lädt der nahe Wasserbahnhof zur Schifffahrt durch das weite Ruhrtal ein. Dabei lässt sich leicht vergessen, dass Mülheim auch in Sachen Wissenschaft, Industrie und Handel einiges zu bieten hat.

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Industriestandort mit Nobelpreisträgern

Denn dass Mülheim auch Industriestandort ist, zeigt die Friedrich-Wilhelms-Hütte, die älteste Hütte im Ruhrgebiet, an der immer noch Metall verarbeitet wird. Auf dem angrenzenden ehemaligen Mannesmann-Gelände werden weiterhin hochspezielle Rohre, Turbinen und Generatoren für den Weltmarkt produziert.

Wissenschaftliches Aushängeschild aber ist das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, das mittlerweile schon zwei Nobelpreisträger hervorgebracht hat.

Für den Nachwuchs ist die Hochschule Ruhr-West zuständig, die erst 2017 einen neuen Campus eröffnete. Namen wie Tengelmann und Aldi haben zum Ruf Mülheims als Handelszentrum beigetragen.

Verschwunden ist hingegen die Lederindustrie, die lange Zeit das Ruhrufer prägte. An ihrer Stelle breiten sich jetzt geschützte Auen mit reicher Vogellandschaft aus, sogar Biber wurden wieder gesichtet. Das Haus Ruhrnatur berichtet über das spannende Leben am Fluss.

Auch das kulturelle Leben ist artenreich. Kunst gibt es nicht nur im Museum, sondern auch in kleineren Eventorten in der Innenstadt. Das Theater an der Ruhr und die jährlichen Theatertage finden regelmäßig auch überregional Beachtung.  

Zwei Herrensitze, Schloss Broich und Schloss Styrum, zeugen davon, dass der moderne Stadtteil Styrum eine lange Geschichte hat. Die Burganlage in Broich, direkt der historischen Altstadt gegenüber, ist beliebter Schauplatz mittelalterlicher Spektakel. Auch die weltweit größte begehbare Camera Obscura befindet sich in der Nähe und zeigt filmgeschichtliche Exponate.

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Der RVR in Mülheim

Welche Bedeutung Wasser hat, für Mensch und Natur, Wirtschaft und Ökosysteme, davon erzählt die Ausstellung des Aquarius Wassermuseums im Thyssen-Wasserturm in Mülheim-Styrum. Der denkmalgeschützte Turm, der einen herrlichen Blick über den Unterlauf der Ruhr bietet, ist Ankerpunkt auf der Route Industriekultur, einem Projekt des Regionalverbandes Ruhr (RVR), und wird auch vom Ruhrtalradweg gestreift.

Der vom RVR entwickelte und gemeinsam mit Partnern gepflegte Flusswanderweg führt insgesamt 14 Kilometer durch Mülheim.

Und auch der Radschnellweg Ruhr RS1 nahm seinen Anfang in Mülheim: Das Pilotprojekt "Rheinische Bahn" war der erste Stück des (geplant) 101 Kilometer langen Radwegs, das 20215  für die Radlerinnen und Radler freigegeben wurde.

In Mintard verläuft er unterhalb des Aubergs, der eine der letzten großen zusammenhängen Wiesenlandschaften der Metropole aufweist. Der RVR erwarb den ehemaligen Truppenübungsplatz, der von RVR Ruhr Grün seither stetig ökologisch entwickelt wird.

Auf dem mittlerweile fast vollständig naturgeschützen Gelände finden sich Streuobstwiesen und Alleen, Platz für Reiter und Hunde, und RVR-Ranger achten für das gelingende Miteinander von Mensch und Natur.

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GUT ZU WISSEN

Mülheims vielleicht bekanntester Einwohner hört auf den Namen „Theo“ und kommt weit herum. Regelmäßig schwebt das Luftschiff, das deutschlandweit einzige seiner Art, nicht nur über den Köpfen der rund 173 000 Mülheimerinnen und Mülheimer, sondern über der ganzen Metropole. Sein Hangar liegt auf den Ruhrhöhen an der Stadtgrenze zu Essen, wo schon in den 1920er Jahren Flugverbindungen ins In- und Ausland eingerichtet wurden.

WWW.MUELHEIM-RUHR.DE

Regionalverband Ruhr
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+49 201 2069-0