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Essen und Marl planen niederschwellige Hilfen für Bürger in der Energiekrise

Essen (idr). Informationen und Hilfen zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger in der Energiekrise planen die Ruhrgebietsstädte Essen und Marl. In Essen soll ein stadtweites Unterstützungsnetzwerk Hilfsmöglichkeiten bei hohen Energie- und Lebenshaltungskosten sowie zum Energiesparen bündeln. Die Stadt will dazu Wohlfahrtsverbände, Verbraucherzentrale und andere Beratungsstellen ins Boot holen. Als erstes Informationsangebot ist jetzt eine Homepage unter http://www.essen.de/energiekosten online gegangen. Daneben werden mehrsprachige Flyer und Checklisten aufgelegt.

 

Geplant ist außerdem eine Spendenaktion unter dem Motto "Essen hält zusammen!". Stadt und Wohlfahrtsverbände wollen damit Besserverdienende ansprechen, die nicht unbedingt auf die einmalig ausgezahlte Energiepauschale angewiesen sind und diese spenden können und wollen. Die Spenden kommen Menschen zugute, die besonders von den steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten betroffen sind, aber keine Sozialleistungen beziehen.

 

Informationen rund ums Thema http://www.essen.de/energieversorgung und http://www.essen.de/energiespartipps

 

"Marl hilft" heißt das Projekt, in dem die Stadtverwaltung mit zahlreichen Akteuren ein Paket mit niederschwelligen Hilfsangeboten schnüren will. Auch hier ist eine mehrsprachige Internetseite mit umfassenden Informationen zu allen Aktivitäten in Planung. Eine neu eingerichtete Hotline soll den Bürgern außerdem die richtigen Ansprechpartner liefern. Zusätzlich werden die Kirchen- und Moscheegemeinden sowie die Hilfsorganisationen bald Wärmeräume, eine komplette Mahlzeit und auch Beratung anbieten. Mit im Boot in Sachen Information und Beratung sind u.a. die Neue Marler Baugesellschaft (neuma) als Vermieter, die insel-Volkshochschule mit Seminaren zum Energiesparen und das Sozialamt mit einer beschleunigten Bearbeitung von Wohnanträgen.

 

Informationen unter http://www.marl.de

Pressekontakt: Stadt Essen, Presse- und Kommunikationsamt, Telefon: 0201/88-0, E-Mail: info@essen.de; Stadt Marl, Daniel Rustemeyer, Stadt Marl, Kommunikation und Medien, Telefon: 02365/99-2723, E-Mail: pressestelle@marl.de

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