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Forschung zur Künstlichen Intelligenz in Dortmund wird verstetigt

Dortmund (idr). Das Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr (ML2R) an der TU Dortmund wird mit Unterstützung des Bundes und des Landes dauerhaft betrieben. Das Zentrum gehört zu den sechs deutschen KI-Kompetenzzentren, deren zeitliche Befristung jetzt durch eine institutionelle Förderung aufgehoben wird. Dazu stellen Bund und die beteiligten Bundesländer insgesamt bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr bereit. Ziel ist es, europäisch und international wettbewerbsfähige Forschung zu etablieren, die Deutschland als führenden Standort für Forschung, Lehre und Technologietransfer in der KI nachhaltig stärkt.

 

Zugleich wird aus dem ML2R das "Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz." Hierfür stellt das Land gemeinsam mit dem Bund zunächst bis 2028 rund 126 Millionen Euro zur Verfügung. An dem neuen Institut sind neben der TU Dortmund und der Universität Bonn auch die Fraunhofer-Institute für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin sowie für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund beteiligt.

 

Das Institut soll Studierenden und Nachwuchsforschern eine gute Umgebung für ihre Ausbildung sowie beste Bedingungen für Innovation und Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft bieten. Hier können große KI-Modelle entwickelt und erforscht werden. Benannt ist das Institut nach der österreichisch-amerikanischen Erfinderin Hedy Lamarr, die für ihre Pionierarbeiten zu den Vorläufern von Bluetooth und WLAN bekannt ist.

 

Infos unter http://www.land.nrw/

Pressekontakt: NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Telefon: 0211/896-4790; TU Dortmund, Fakultät für Informatik, Katharina Peters, E-Mail: katharina.peters@cs.tu-dortmund.de

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