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Konzepte für demokratiefördernde religiöse Bildung: Dortmunder Wissenschaftler starten europäisches Netzwerk

Dortmund (idr). Religiöse Traditionen stehen oft in Widerspruch zu demokratischen Werten wie z. B. die Gleichberechtigung von Frauen oder Homosexuellen. Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund arbeiten an einem EU-weiten interdisziplinären Netzwerk zu "Religion and Citizenship", um Lösungen für die Herausforderungen bei der religiösen Bildung zu finden. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt mit rund 210.000 Euro.

 

Experten aus Wissenschaft und Praxis sollen Bildungsangebote entwickeln, die die demokratieförderlichen Potenziale von Religion stärken und demokratiefeindlichen Entwicklungen präventiv begegnen. Sie sollen Erkenntnisse etwa zu Radikalisierung und interreligiöser Verständigung, die in den einzelnen Fachdisziplinen vorliegen, systematisch zusammenführen.

Pressekontakt: TU Dortmund, Junior-Prof. Alexander Unser, Telefon: 0231/755-2864, E-Mail: alexander.unser@tu-dortmund.de

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