Hoesch-Hafenbahn-Weg in Dortmund

Wegeverbindung von der Westfalenhütte bis zum Phoenix-See

Der Regionalverband Ruhr (RVR) realisiert zurzeit in Dortmund auf einer Länge von ca. 7,3 Kilometern einen attraktiven und regional bedeutsamen Rad- und Wanderweg auf der ehemaligen Bahntrasse vom Phoenix-See im Süden bis zur Westfalenhütte im Norden - den Hoesch-Hafenbahn-Weg, auch bekannt als Gartenstadtradweg.

Gut zu wissen

Das Bauprojekt ist Teil des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP), das der Regionalverband Ruhr (RVR) mit kommunalen Partnern umsetzt.

Alle Projekte des Programms im 
Überblick 
Das Ruhrgebiet trägt, auch unterstützt durch die RWP-Bauprojekte, seit April 2021 das Zertifikat „ADFC-RadReiseRegion".

radrevier.ruhr 

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1. Bauabschnitt: Phoenix See - Paderborner Straße

Bürgerideen zur Verkehrswende finden beim Hoesch-Hafenbahn-Weg (Gartenstadtradweg) umfänglich Berücksichtigung

Die Entwurfsplanung der Verkehrs- und Freianlagen für den 1. Bauabschnitt des Hoesch-Hafenbahn-Weges wurde im November 2021 unter Berücksichtigung der Vorschläge aus der Bürgerbeteiligung und des Themas der Barrierefreiheit abgeschlossen.

Derzeit befindet sich das Projekt in der Ausführungsplanung. Im ersten Quartal 2022 finden noch einige bauvorbereitende Maßnahmen im Bereich der Trasse statt, sowie die Aufstellung von Bauschildern an drei repräsentativen Standorten. Die eigentlichen Wegebauarbeiten schließen daran an.

Die im Mai 2021 veröffentlichten Ergebnisse des öffentlichen Beteiligungsverfahrens machten die Forderung deutlich, die Verkehrswende auch in Dortmund voranzutreiben.

Die jetzt geplante Bevorrechtigung des Radverkehrs gegenüber dem Autoverkehr an zwei Straßenkreuzungen bedeutete eine grundsätzliche, verkehrsplanerische Überarbeitung dieser Knotenpunkte, die der RVR gemeinsam mit dem beauftragten Büro für Verkehrs- und Freianlagen sowie der Stadt Dortmund nun planerisch umgesetzt hat.

Diese Änderungen müssen insbesondere im Hinblick auf die Kosten mit der Bezirksregierung als Fördermittelgeber abgestimmt werden.

Das Thema Barrierefreiheit an den Knotenpunkten wurde im September 2021 gemeinsam mit Vertreter*innen der verschiedenen Fachämter der Stadt Dortmund und dem Behindertenpolitischen Netzwerk final abgestimmt.

Der Regionalverband Ruhr wird in verschiedenen Terminen Anfang Februar 2022 gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt Dortmund das weitere Vorgehen abstimmen.

Mitte Februar wird dann beim „Runden Tisch“ – eine Informationsveranstaltung mit Vertretenden aus der Bürgerschaft, lokaler Politik, Vereinen und Interessengemeinschaften – ausführlich über den aktuellen Sachstand informiert. Kurz vor Beginn der Wegebauarbeiten wird unter Einhaltung gültiger Hygiene- und Abstandsregelungen als Auftakt ein geführter Bürgerspaziergang im Rahmen eines Spatenstichs/ einer Bauschild-Aufstellung stattfinden.

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Lageplan

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Patrick Mohn
Referat Mobilität
Radwegekompetenzzentrum Ruhr
mohn@rvr.ruhr
+49 201 2069-227