Ruhrtalradweg Oberhausen und Mülheim

Qualitätssteigerung durch Verlegung in die Ruhraue

Ziel des gemeinsamen Projektes von Regionalverband Ruhr (RVR) und den Städten Mülheim und Oberhauses ist es, den Ruhrtalradweg näher an den Fluss heranzuführen und seine touristische Qualität zu steigern.

Gut zu wissen

Das Bauprojekt "Ruhrtalradweg Oberhausen-Mülheim" ist Teil des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP), das der Regionalverband Ruhr (RVR) mit kommunalen Partnern umsetzt. 

Überblick über alle Projekte des Programms

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Aktuell

Es ist geschafft - neuer Streckenverlauf freigegeben

Der RuhrtalRadweg zwischen Mülheim und Oberhausen ist näher ans Wasser gerückt: Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat das Teilstück mit neuem Streckenverlauf ans östliche Ruhrufer gelegt. Der 1,1 Kilometer lange Abschnitt zwischen der Steinkampstraße in Mülheim bis zum Ruhrpark in Oberhausen wurde am 14. November 2019 offiziell eröffnet.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 750.000 Euro. Das Projekt wurde über das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) des Landes NRW zu 80 Prozent gefördert. Die verbleibenden 20 Prozent sind Eigenmittel des RVR.

Dazu RVR-Beigeordnete Nina Frense:

"Unsere Investitionen in den Ausbau des regionalen Radwegenetzes unterstützen nicht nur den Radtourismus, sondern auch den Alltagsradverkehr. Wir wollen mehr Menschen dazu bewegen, das Rad als klimaschonendes Verkehrsmittel zu nutzen. Mit naturverträglichen Infrastrukturen im urbanen Raum werden wir diese Region lebenswerter und ökologisch fit für die Zukunft machen."

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Das wollen wir erreichen:

Dem Abschnitt zwischen Mülheim an der Ruhr, Speldorf und Oberhausen  Altstaden von rund 1,1 Kilometern kommt eine hohe Bedeutung zu. In direkter Verlängerung des Ruhrtalradwegs an der Steinkampstraße in Mülheim soll der neue Abschnitt weiter entlang der Ruhraue geführt und in Oberhausen Altstaden an der Straße „Am Ruhrufer“ an den vorhandenen Radweg wieder angebunden werden. 

Von Süden kommend wird der Weg zunächst in Richtung Aue unter der BAB 40 geführt. In gewohnter fahrradfreundlicher Bauweise wird der Ruhrtalradweg aus Asphalt mit beidseitiger Wegeführung zum Schutz der angrenzenden Naturbereiche, im gleichbleibenden Abstand zum Deich, geplant.

Nachdem die A40-Brücke und eine weitere Eisenbahnbrücke unterquert werden, soll der neue Abschnitt kurz vor einer weiteren Eisenbahnbrücke über die Deichkrone führen und dabei den Ruhrpark und den Ortsteil Altstaden in Oberhausen anbinden. Über die Speldorfer Straße führend wird der Radweg in der Straße „Am Ruhrufer“ wieder an den Ruhrtalradweg angebunden.

Der RVR wird den Wegeabschnitt gemeinsam und in enger Abstimmung mit den Städten Oberhausen und Mülheim errichten.

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Erste Schritte:

Zu Beginn waren abgestimmte Untersuchungen zu den naturschutz- und landschaftsrechtlichen Bedingungen unerlässlich und notwendig. Die Ergebnisse wurden in die weiteren Planungen einbezogen. Nach der Genehmigung durch die obere Wasserbehörde haben wir Ausschreibung und Umsetzung in Angriff genommen.

Das gesamte Projekt ist durch den Bewilligungszeitraum der Bezirksregierung Düsseldorf bis zum 31. Dezember 2019 bewilligt.

Finanzierung:

Die Finanzierung erfolgt durch das Land NRW in zwei Stufen. Zunächst wurde die Erstellung einer Entwurfsplanung gefördert. Diese bildete die Grundlage des Projektantrags zur Realisierung der Baumaßnahme. Bis Juli 2016 wurde so die Entwurfsplanung fertigstellt und abgeschlossen. Im Oktober 2016 konnte der Regionalverband Ruhr, mit dem abgestimmten Entwurf, einen Förderantrag bei der Bezirksregierung Düsseldorf einreichen.

Mit Schreiben vom 15. Dezember 2016 erhielt der Regionalverband Ruhr ein Zuwendungsbescheid zur Förderung des Projektes „Ruhrtalradweg“ zwischen Mülheim an der Ruhr und Oberhausen.

Für die Maßnahme sind Kosten in Höhe von rund 750.000 Euro veranschlagt.

Die Finanzierung erfolgt zu jeweils 40 Prozent durch Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) des Landes und des Bundes und zu 20 Prozent durch RVR-Eigenmittel.

Rainer Kramps
RVR Ruhr Grün
Team Freiflächengestaltung
kramps@rvr.ruhr
+49 201 2069-739