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Aktionsprogramm Grüne Lückenschlüsse

Das Aktionsprogramm Grüne Lückenschlüsse ist Teil der Offensive Grüne Infrastruktur 2030 und dient der kurzfristigen Umsetzung von Maßnahmen im Zeitraum 2020/21.

Bei einem Förderaufruf im März 2020 konnten sich Maßnahmenträger um Fördermittel bewerben.

Themen wie Biodiversität, Klimaanpassung, Schutz der natürlichen Ressourcen, Umweltbildung, Gesundheit sowie Umweltgerechtigkeit und die kurzfristige Umsetzbarkeit spielten bei der Auswahl der Maßnahmen durch das Land NRW und den RVR eine große Rolle.

Ziel ist es, ein durchgängiges Netz aus Grün- und Freiräumen im Ruhrgebiet zu schaffen. 

Die Maßnahmen werden zu 100 Prozent vom Land NRW gefördert.

Gut zu wissen

Das Aktionsprogramm war ein Förderprogramm des Landes NRW in Zusammenarbeit mit dem RVR. 

Gefördert wurden investive Grüne Infrastruktur - Maßnahmen, Flächenankäufe sowie Konzeptionen und Planungen.

Dabei wurden 27 Maßnahmen umgesetzt: 15 von den Kommunen in der Metropole Ruhr, elf vom RVR und eine von der Emschergenossenschaft. 

Insgesamt standen für alle Maßnahmen im Zeitraum 2020/21 Fördermittel in Höhe von ca. 2,2 Millionen Euro bereit.

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Video Offensive Grüne Infrastruktur 2030

vimeo video id: 663349743

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Als Projekt der Ruhr-Konferenz setzt die Offensive Grüne Infrastruktur 2030 bei der Umsetzung von Maßnahmen auf eine breite Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner der Metropole Ruhr. Beispielhaft hierfür steht die "Klimabäume" Maßnahme. 
Das Video wurde mit freundlicher Unterstützung der Ruhr-Konferenz realisiert.

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08. Februar 2022: Aktionsprogramm Grüne Lückenschlüsse erfolgreich abgeschlossen

Mehrere Tausend Klimabäume ausgegeben an Bürgerinnen und Bürger, Dächer und Fassaden begrünt, Quartierparks umgestaltet, Naturschutzgebiete gepflegt und auch neue Fledermaus-Quartiere eingerichtet – die Macherinnen und Macher des Aktionsprogramms Grüne Lückenschlüssen ziehen eine positive Bilanz.

Insgesamt hat der RVR zusammen mit den beteiligten Kommunen und weiteren Partnern in zwei Jahren 25 Maßnahmen umgesetzt und dabei über 2,2 Millionen Euro investiert. Dabei spielte auch die aktive Naherholung eine Rolle. Auf der Schurenbachhalde in Essen wurde zum Beispiel ein sechs Kilometer langer Mountainbike-Trail neu angelegt.

An vielen Orten konnte die Aufenthaltsqualität in wohnortnahen Parks, Gärten und Grünanlagen erhöht werden. Diese Flächen leisten einen Beitrag zu sauberer Luft, kühlen im Sommer unsere aufgeheizten Innenstädte und sind gleichzeitig Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.

Nicht zuletzt: Insbesondere in Zeiten von Pandemie und Lock-Downs erfährt öffentliches Grün bei den Bürgerinnen und Bürgern der Region eine besondere Nachfrage und gestiegene Wertschätzung.

Der RVR hatte das Aktionsprogramm 2020 mit Maßnahmen zum qualitativen und quantitativen Ausbau der Grünen Infrastruktur gestartet. Aufgerufen waren Städte und Gemeinden, aber auch andere öffentliche Träger wie z.B. Gewässerverbände.

Ziel des Programms war es, zu einem durchgängigen Netz aus Grün- und Freiräumen im Ruhrgebiet beizutragen. Themen wie Biodiversität, Klimaanpassung, Schutz der natürlichen Ressourcen, Umweltbildung, Gesundheit sowie Umweltgerechtigkeit und die kurzfristige Umsetzbarkeit spielten bei der Auswahl der Maßnahmen durch das Land NRW und den RVR eine große Rolle.

Der RVR hat für die Kommunen die Beratung und das Fördermittelmanagement übernommen, wodurch die Projekte besonders schnell umgesetzt werden konnten. Die Förderung übernahm zu 100 Prozent das Land NRW.

Das Aktionsprogramm Grüne Lückenschlüsse ist Teil der „Offensive Grüne Infrastruktur 2030“ – wichtiger Baustein auf dem Weg des Ruhrgebiets zur grünsten Industrieregion der Welt.

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Übersichtskarte des Aktionsprogramms Grüne Lückenschlüsse

Die Maßnahmen im Aktionsprogramm Grüne Lückenschlüsse finden in der gesamten Metropole Ruhr statt. Auf dieser Karte sehen Sie eine Auswahl der umgesetzten Maßnahmen.

Publizitätshinweis

Publizitätshinweis

Die Offensive Grüne Infrastruktur 2030 und das Aktionsprogramm Grüne Lückenschlüsse wird von der Bezirksregierung Münster aus Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert.

Kontaktbox(en)

Tino Wenning
Referat Freiraumentwicklung und Landschaftsbau
Projektleitung Offensive Grüne Infrastruktur 2030
wenning@rvr.ruhr
+49 201 2069-357