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Radweg König-Ludwig-Trasse

Hafen, Kanal, Natur und Zechengelände

In zwei Bauabschnitten sind bislang rund neun Kilometer Radweg auf der König-Ludwig-Trasse realisiert worden – vom Rhein-Herne-Kanal in Castrop-Rauxel bis zur Horneburger Straße südlich des Naturschutzgebietes Becklemer Busch in Recklinghausen-Suderwich.

In der Endausbaustufe soll die König-Ludwig-Trasse um etwa sechs Kilometer ergänzt werden. Sie würde dann bis zur Halde Ewald am ehemaligen Schacht Blumenthal/Haard in Oer-Erkenschwick führen.

Dort würde der RVR gerne einen Anschluss an die Haard bauen, um Ausflüglern den Abstecher in das beliebte Naherholungsgebiet zu erleichtern.

Gut zu wissen

Die Kosten für den Bau der bisherigen Abschnitte der König-Ludwig-Trasse belaufen sich auf über acht Millionen Euro.

Das Land NRW und die EU sowie der RVR finanzierten den ersten Abschnitt.

Den zweiten Abschnitt baute und bezahlte das Unternehmen Uniper in Kooperation mit dem RVR.

graue Schachtel

Los geht's am "Herner Meer"

Die bislang fertig gestellte Strecke startet im Süden am „Herner Meer“, dem Hafen- und Schleusenbereich am Rhein-Herne-Kanal in Castrop-Rauxel.

Auffallend ist das 23 Meter hohe Emscherkunst.2010-Werk „reemrenreh“ von Bogomir Ecker, das im Kanal steht. An der rund 1,5 km nördlich gelegenen Emscherbrücke gibt es Anschluss an den Emscherweg.

Vom Kanal führt die Fahrt vorbei an den Schachtanlagen König-Ludwig 1/2/6 im Recklinghäuser Stadtteil König-Ludwig sowie vorbei an den Anlagen 4/5 und 7/8 in Suderwich. Die genannten Schachtanlagen sind überwiegend als Gewerbegebiete entwickelt worden.

Südlich der ehem. Anlage 4/5 liegt auch die Suderwicher Alm. Auf der Spitze des Hügels befindet sich ein Unterstand mit dem Namen „Utkiek“ (Ausblick).

Auf erhöhtem Damm geht die Fahrt weiter durch Suderwich – bis zum jetzigen Ende.

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