Radweg "Von Ruhr zur Ruhr"

Rundkurs durch den malerischen Süden

Den Ennepe-Ruhr-Kreis entdecken können Radler auf der Route "Von Ruhr zu Ruhr".

Der 57 Kilometer lange Rundkurs auf ehemaligen Bahntrassen verbindet Hattingen, Sprockhövel, Gevelsberg, Wetter und Witten.

Mit einer Verbindung, die der Regionalverband Ruhr (RVR) zwischen Bahnhof Schee und Tunnel Schee in Sprockhövel gebaut hat, wurde Anschluss zum Bergischen Land geschaffen.

In Wetter-Wengern trifft der Radweg „Von Ruhr zu Ruhr“ auf den RuhrtalRadweg.

Gut zu wissen

Die Metropole Ruhr ist "radrevier.ruhr". Unter dieser Dachmarke positionieren die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) und der Regionalverband Ruhr (RVR) das Ruhrgebiet mit seinen 1.200 Kilometern Radwegen als eine der führenden Radreiseregionen in Deutschland.

www.radrevier.ruhr

Auf historischen Wegen

Die mittelschwere Strecke hat ein Höhenprofil von rund 200 Metern. Sie führt durch das malerische Ruhrtal, vorbei an Sehenswürdigkeiten wie der Henrichshütte in Hattingen und der Burgruine Hardenstein in Witten. Zahlreiche Brücken und Viadukte erinnern an die Zeiten des frühen Bergbaus und der Eisenindustrie – und eröffnen Ausflüglern eindrucksvolle Ausblicke. Aufgelassene Steinbrüche zeugen von den großen Einschnitten in der Landschaft.

Der Radweg führt auch durch den 200 Meter langen Schulenbergtunnel in Hattingen. Es ist die erste ehemalige Eisenbahnunterführung, die der RVR zum Radtunnel umbaute. Die Unterquerung erspart Radlern den mühevollen Anstieg über den Schulenberg. 

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Bau in acht Abschnitten

1989 begann der RVR mit dem ersten Bauabschnitt für den Radweg „Von Ruhr zu Ruhr“. In acht Teilstücken wurde die Strecke für 5,2 Millionen Euro ausgebaut. 2015 konnte der „Brückenschlag“ nach Wuppertal gefeiert werden.

75 Prozent der Baukosten wurden durch Mittel des kommunalen Radwegebaus NRW gedeckt, weitere 25 Prozent kamen aus Eigenmitteln des RVR.

Regionalverband Ruhr
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