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Emscherlandschaftspark

Die grüne Mitte der Metropole Ruhr

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat die Trägerschaft für den Emscher Landschaftspark 2004 übernommen und verantwortet seitdem die Aufgabenfelder Konzeption, Moderation und Koordination, Pflege, Öffentlichkeitsarbeit, die Realisierung weiterer Bauprojekte und weitere Projekte wie der Route Industrienatur. 

Das Land NRW und der RVR haben 2017 den Trägerschaftsvertrag verlängert.

Damit verbunden ist die Verpflichung, die 15 regional bedeutsamen Standorte im Emscher Landschaftspark gemeinsam mit den Standortbetrieben für weitere zehn Jahre zu pflegen. 

Gut zu wissen

Der Emscher Landschaftspark umfasst eine Fläche von 457 Quadratkilometern zwischen Duisburg und Bergkamen und ist eine Kooperation zwischen RVR, Kommunen, Land NRW, den Bezirksregierungen und Emschergenossenschaft/Lippeverband.

Infos zum Park, seinem Konzept und zu Angeboten für Besucher*innen gibt's im 

RVR-Besucherzentrum Haus Ripshorst  
RVR-Besucherzentrum Hoheward 

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Wo ist was - Überblick über Standorte im Emscher Landschaftspark

Unsere Liste zeigt Ihnen Halden und Landmarken, Parks und Gärten und weitere Orte, die zum Emscher Landschaftspark gehören.

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Besonderes Beispiel für Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg ist der Landschaftspark Mechtenberg/Rheinelbe:

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Abgestimmte Planung und Netzwerke

Der Emscher Landschaftspark wird auf Grundlage von Leitbildern und Strategien weiterentwickelt! Dazu zählen:

  • der Masterplan Emscher Landschaftspark 2010 (2005),
  • der Zukunftskongress ELP (2010) mit der Denkschrift „Produktiver Park“
  • die Leitlinien „Position 2020+ Emscher Landschaftspark (2014).
  • Internationale Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027

Verschiedene Netzwerke sind an der Planung beteiligt, darunter:

  • Interkommunale Arbeitsgemeinschaften (IKAG) der regionalen Grünzüge des ELP
  • Betreiber der regional und überregionalbedeutsamen Standorte im ELP
  • Lenkungskreis Rhein-Herne KulturKanal

Die Netzwerkarbeit ist Teil der ELP-Trägerschaftsaufgabe „Konzeption“.

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Regionales Pflegemanagement

Die vielfältigen Landschafträume im Emscher Landschaftspark werden ihrer Funktion entsprechend unterhalten.

Die Stadtbewohner schätzen die hohe Pflegequalität der Parks und Halden. Um die hochwertige Grünpflege zu gewährleisten, erhalten 15 bedeutsame Standorte im Emscher Landschaftspark vom Land Nordrhein-Westfalen jährlich Ausgleichsmittel in Höhe von 2,5 Mio. Euro. Dafür verpflichten sich die Standorte, denselben Betrag in Eigenleistung zu erbringen.

Der RVR koordiniert das regionale Parkpflegemanagement in enger Abstimmung mit den Standortbetreibern -  also den Städten und kommunalen Unternehmen - sowie dem Land. Der RVR legt dazu regelmäßig einen Evaluationsbericht vor, hier die aktuelle Ausgabe:

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Grüne Infrastruktur schaffen

Der Emscher Landschaftspark ist Kern der Grünen Infrastruktur in der Metropole Ruhr. Dazu wurden bis heute 460 Landschaftsprojekte umgesetzt.

Und die Entwicklung der Grünen Infrastruktur geht als Teil der Trägerschaftsaufgabe weiter: Der Ausbau der Emscher Radwege vernetzt das urbane Grün. Im Rahmen des Förderprogrammes „Grüne Infrastruktur NRW“ werden die fünf Revierparks bis 2022 revitalisiert und ökologisch aufgewertet.

Durch die Großprojekte "IGA Metropole Ruhr 2027" und "Offensive Grüne Infrastruktur 2030" wächst die Grüne Infrastruktur in die Region hinein. Beispiel sind rund 30 kommunale Projekte der „Grünen Lückenschlüsse“, die das Freiraumnetz und den Biotopverbund vervollständigen.

grüneinfrastruktur.rvr.ruhr 

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Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Der Emscher Landschaftspark ist ein Park für die Menschen der Region. Seine prägenden Landmarken, Parks, Wasser- und Wegeverbindungen bilden die Kulisse für ein vielfältiges Freizeiterleben von Duisburg bis Bergkamen.

Als Teil der Trägerschaftsaufgabe „Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation“ wurde von 2010 bis 2018 das Erlebnisprogramm „Unter freiem Himmel" durchgeführt.

Es zeigte die landschaftliche Vielfalt der Region durch eine bunte Palette von Kultur- und Freizeitevents. Bis heute erfreut sich das jährlich stattfindende Sunsetpicknick auf der Halde Hoheward großer Beliebtheit: Ein abendliches Elektromusikfestival mit atemberaubenden Ausblick auf die Region zum Zuhören, Mitfeiern und Tanzen.

sunsetpicknick.rvr.ruhr 

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Beispiel Gemeinschaftsgärten

Der Emscher Landschaftspark ein Produktiver Park. Das zeigen Beispiele der urbanen Agrikultur- von der professionellen Landwirtschaft bis hin zum Hobbygärtnern.

Die Landwirtschaft ist der größte Flächennutzer der Region und bewirtschaftet 40% der Gesamtfläche. Seit Jahren wächst das Interesse am gemeinschaftlichen Gärtnern in den Städten. „Urban Gardening“ Projekte laden Menschen zum Mitmachen und zum Mitgestalten ihrer Umgebung ein. In zwei Broschüren zeigt der RVR, wie Gemeinschaftsgärten unterstützt werden können. Die IGA Metropole Ruhr 2027 greift das urbane Gärtnern in ihrer Mitmachebene „Mein Garten“ auf.

Diese Maßnahmen gehören zur Trägerschaftsaufgabe „Koordination und Moderation“.

iga2027.rvr.ruhr 

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Konzepte

Konzepte

Mit den Leitlinien Emscher Landschaftspark 2020+ wurde die Programmatik für den Emscher Landschaftspark auf Grundlage des Masterplans Emscher Landschaftspark 2010 weiterentwickelt.

Der vorliegende Text ist 2013 im Regionalen Dialog mit den Interkommunalen Arbeitskreisen Emscher Landschaftspark und in Einzelgesprächen mit den Kommunen abgestimmt worden und in vielen Kommunalräten beschlossen worden. Der Regionalverband Ruhr hat die Leitlinien Emscher Landschaftspark am 4. April 2014 in der Verbandsversammlung beschlossen. (Beschlussvorlage 12/1050)

Die Leitlinien sind Grundlage für die planerische Weiterentwicklung des Emscher Landschaftsparks, gesamtregional im Freiraumnetz der Metropole Ruhr und lokal in Einzelprojekten der Kommunen oder des Regionalverbands Ruhr.

Der Emscher Landschaftspark ist der  Kern der Grünen Infrastruktur in der Metropole Ruhr. Der Ausbau der grünen Strukturen in die Region wird nun im Rahmen der Offensive Grüne Infrastruktur 2030 fortgeführt.

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Netzwerke

Netzwerke

In verschiedenen Arbeitskreisen und Netzwerken arbeiten Vertreter*innen aus verschiedenen Fachbereichen zusammen, um den Emscher Landschaftspark zu erhalten, zu gestalten und zu entwickeln.

Dazu zählen beispielsweise auch die interkommunalen Arbeitsgemeinschaften (IKAG) der sieben regionalen Grünzüge (A-G/Seseke), die sich zu aktuellen Entwicklungen der einzelnen Grünzüge austauschen und über weitere Maßnahmen beraten. Rund 70 Fachvertreter*innen aus den Bereichen Stadtentwicklung, -planung, Umwelt, Naturschutz sowie Land- und Forstwirtschaft sind in dem Netzwerk aktiv. Die Regionalen Grünzüge bilden das Grundgerüst und raumstrukturierende Element des Emscher Landschaftspark.

Die IKAG sind aus der Zeit der Internationalen Bauausstellung (IBA) entstanden und bilden ein zentrales Netzwerk für die Weiterentwicklung der Freiraumbereiche und der Grünen Infrastruktur in der Metropole Ruhr

Pflege + Bauen

Pflege + Bauen

Das Land NRW und der RVR haben am 9. Mai 2017 die Verlängerung des Trägerschaftsvertrags unterzeichnet. Damit verpflichten sich Land und RVR, die 15 regional bedeutsamen Standorte im Emscher Landschaftspark gemeinsam mit den Standortbetrieben für weitere zehn Jahre zu pflegen.

Dafür sieht das Land wie bisher Ausgleichsmittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro pro Jahr vor. Im Gegenzug verpflichten sich die Standorte, denselben Betrag in Eigenleistung zu erbringen. Der RVR betreut die verbandseigenen Areale, leitet die Zahlungen des Landes an die externen Standorte weiter und sorgt gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern dafür, dass die vereinbarten Qualitätsstandards eingehalten werden.

Der RVR hatte die Trägerschaft für den Emscher Landschaftspark erstmalig anlässlich der Neufassung des RVR-Gesetzes 2004 übernommen und verantworte seitdem die Aufgabenfelder Konzeption, Moderation und Koordination, Pflege, Öffentlichkeitsarbeit , die Realisierung weiterer Bauprojekte und weitere Projekte wie der Route Industrienatur.

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Regionalverband Ruhr
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