Pressemitteilung

RVR stellt Kommunen und Hilfsorganisationen kostenfreies Tool zur optimalen Routenplanung online bereit

Wie lassen sich auf einer Lieferfahrt möglichst viele Standorte auf einem optimalen Weg abfahren? Dabei hilft ab sofort ein Planungswerkzeug des Regionalverbandes Ruhr (RVR), das kostenfrei den kommunalen Verwaltungen und Hilfsorganisationen in der Region bereitgestellt wird.

Für den Einsatz des neuen Tools kooperiert das Referat Geoinformation und Raumbeobachtung des RVR im Rahmen des Geonetzwerk.metropoleRuhr mit den geodatenhaltenden Stellen der Region zur bedarfsgerechten Aufbereitung von Geodaten.

Allen Verbandskommunen aber auch Hilfsorganisationen oder engagierten Privatleuten ist es nun möglich, mit dem Werkzeug eine Streckenoptimierung für die eigene Fahrzeugflotte durchzuführen. So können zum Beispiel Gesundheitsämter bei der aktuellen Corona-Pandemie die Einhaltung der häuslichen Quarantäne mit geringerem Zeitaufwand überprüfen.

Und so funktioniert es: Das Tool berechnet unter Eingabe einer Excel-Tabelle mit Adressen und Standorten von Fahrzeugen, die optimalen Wegstrecken für jedes einzelne Fahrzeug zum Abfahren dieser Adressen.

Der RVR hat auf Anfrage der Kommunen eine eigene Instanz des OpenRouteService in der Geodateninfrastruktur installiert und diesen mit Daten des Verbandsgebiets verknüpft. Zudem wurden kurzfristig Plugins für das Geographische Informationssystem QGIS entwickelt, mit dem dieser Service optimal genutzt werden kann.

Installationsanleitung und weitere Hilfen unter:

hilfe.geoportal.ruhr/openrouteservice

Geonetzwerk.metropole Ruhr

Seit 2013 vernetzen sich die Städte und Kreise der Metropole Ruhr in einer gemeinsamen Kooperation, dem Geonetzwerk.metropoleRuhr. Geoinformationen, verstanden als Datenrohstoff, werden veredelt, regional einheitlich bereitgestellt und in smarten Anwendungen veröffentlicht. Nutzerfreundlich sind zum Beispiel die Bebauungspläne aller Kommunen der Metropole Ruhr mit einem „Klick“ abrufbar. Eine aufwendige Suche auf 53 unterschiedlichen städtischen Internet-Seiten gehört seitdem zur Geschichte. Der RVR hat die Aufgabe dauerhaft von den Kommunen übernommen und ist auch Sitz der Geschäftsstelle des Netzwerks, das über kommunale Verwaltungsstrukturen hinweg, neue praxisorientierte Anwendungen und Projekte auf Basis gemeinsamer Geodaten entwickelt und realisiert.

Mitglieder der interkommunalen Kooperation sind der Regionalverband Ruhr, die Städte Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen sowie die Kreise Ennepe-Ruhr, Recklinghausen, Unna und Wesel. Weitere Beteiligte sind das Ministerium des Innern des Landes NRW sowie kreisangehörige Städte und Gemeinden in den Verbandsgrenzen des RVR.

Die Kooperation im Netz:

geonetzwerk.metropoleruhr.de

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