Das BildungsNetzwerk Aue (BNA)
Gemeinsamer Einsatz für den Schutz der Auen
Auen sind ein kostbarer Naturraum. Sie gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas und erbringen zahlreiche ökologische Dienstleistungen im Hochwasserschutz, als Wasserfilter und bei der CO2-Speicherung.
Um den Wert dieser Ökosysteme einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln und die Akzeptanz für Maßnahmen zur Auenrenaturierung zu verbessern, wurde 2010 das BildungsNetzwerk Aue ins Leben gerufen.
Gut zu wissen
Zum Bildungsnetzwerk Aue gehören rund 30 Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In den 20 beteiligten Besucherzentren kann man die Auen von Rhein, Donau oder Elbe und nicht nur hautnah erleben, sondern auch in Ausstellungen und bei Veranstaltungen jede Menge Spannendes erfahren.
Das BildungsNetzwerk Aue wurde 2010 auf Initiative von Prof. Dr. Ulrich Riedl von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Höxter und auf Einladung durch Wilfried Schulze von RVR Ruhr Grün in Essen gegründet.
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Über das BNA-Netzwerk
Das BildungsNetzwerk Aue (kurz BNA) ist eine freie Kooperation von Institutionen, die im Fließgewässer- und Auenschutz, in auenökologischen Wissenschaftsforen und gleichzeitig in der Bildung für nachhaltige Entwicklung tätig sind. Die angeschlossenen Einrichtungen beraten, forschen und informieren über alle Bereiche der Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Bezug zu Flüssen, Bächen und ihren Auen.
Das BildungsNetzwerk Aue führt fachwissenschaftlicher Erkenntnisse aus Ökologie, Biodiversitätsforschung, Arten- und Biotopschutz, Landschaftsplanung, natürlichem Hochwasserschutz und bewahrender Auennutzung in praktisch anwendbare Bildungskonzepte für Schulen, Vereine oder Umweltbildungseinrichtungen zusammen.
Eine Überblickskarte mit allen Standorten des Netzwerks finden Sie hier:
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Jahrestreffen 2026 in Wesel 25.-27.09.
2026 findet das 16. Jahrestreffen des Bildungsnetzwerks Auen am Niederrhein statt.
Besucht wird die Lippe und ihre Mündung in den Rhein in Wesel. Das Treffen findet vom 25.-27. September im Kanuheim am alten Lippehafen statt. Die Programmvorbereitungen laufen - nähere Informationen folgen!
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Das wollen wir erreichen
Fließgewässer und ihre Auen sind vielseitige Lern-, Erlebnis- und Erfahrungsräume, die wie kaum eine andere Landschaft den unauflösbar erscheinenden Konflikt zwischen Bewahren und Nutzen veranschaulichen.
Wir betrachten es daher als unsere Aufgabe, am Beispiel dieser bedrohten Lebensräume den Gedanken der nachhaltigen Entwicklung in einer breiten Öffentlichkeit zu verankern und insbesondere junge Menschen durch kreative Bildungsarbeit zu zukunftsfähigem Denken und Handeln anzuleiten. Dabei sind die in den Köpfen seit der Kindheit vertrauten Flussbilder zu korrigieren, denn in der Regel sind dies Bilder von korrigierten Flüssen, deren Lauf und Aussehen stark vom Menschen verändert worden ist.
Es soll erreicht werden, dass die „Auen-Bildung“ nicht nur lokale Effekte durch die Info- und Bildungszentren vor Ort erzielt, sondern auch auf Bundesebene stärkere politische Beachtung und konkrete Förderung erhält. Auf Landesebene soll eine stärkere Beachtung in den Lehrplänen der Schulen erzielt werden.
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So haben wir uns organisiert
Mitglieder des Netzwerks sind Bildungseinrichtungen mit auenökologischem Schwerpunkt aus den zahlreicher Flussgebiete wie beispielweise Donau, Elbe, Isar, und Rhein.
Durch einen regelmäßigen Informationsaustausch bündeln die Organisationen ihre Kräfte zugunsten des Auenschutzes.
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Rückblick Jahrestreffen 2025
Rückblick Jahrestreffen 2025
Unter dem Titel „(Sub-)Urbane Auen am Beispiel Lebendige Luppe“ fand das 15. Jahrestreffen des BNA in Leipzig statt. In Kooperation mit dem
NABU-Landesverband Sachsen, der Auwaldstation Leipzig gGmbH und dem Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig wurde das Jahrestreffen durchgeführt.
Das Projekt Lebendige Luppe möchte Relikte der Leipziger und Schkeuditzer Auenlandschaft verbinden, mit Wasser versorgen und so eine wichtige Lebensader in der Aue wiederherstellen. Themen rund um die Lebendige Luppe wurden dabei in Vorträgen vorgestellt und die Luppe natürlich auch in direkt besucht, und zwar beim Bauabschnitt 4: Zschampert. Die Auwaldstation hat ihre Umweltbildungsangebote und ihre Ausstellung vorgestellt. Am Sonntag wurde der Botanische Garten der Universität Leipzig besucht, seine Bildungsarbeit und der neu entstehende Auengarten präsentiert.
Natürlich gab es wieder Zeit, aus den einzelnen Mitgliedsinstitutionen zu berichten und besondere Projekte vorzustellen. Zudem wurde die Kooperationsvereinbarung 4.0 verabschiedet (zum Herunterladen weiter oben auf dieser Seite).
Rückblick Jahrestreffen 2022
Rückblick Jahrestreffen 2022
Das 12. Jahrestreffen des BNA fand – mit einigen neuen Partnerinstitutionen - auf Burg Lenzen an der Elbe statt. Dabei wurde am Freitag direkt die Dauerausstellung und das korrespondierende Außengelände „AuenReich“ mit ihrem didaktischen Konzept vorgestellt. Am Samstag ging es auf Fahrradexkursion in das Gebiet der Deichrückverlegung Lenzen, eine gelungene Kooperation zwischen Naturschutz und Hochwasserschutz.
Entlang des Grünen Bandes, dem ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen, wurde ein früherer Grenzkontrollturm, der zum BUND-Besucherzentrum mit Aussichtsplattform umgebaut werden soll, besichtigt. Eine Vorführung des Puppentheaters „Der Auenelf“ zeigte die Möglichkeiten für Auen-Bildungsangebote für Kinder.
Ein Schwerpunkt der Tagung lag auch auf der Frage, wie die Bedeutung der Auen besser in die Öffentlichkeit getragen werden kann sowie sich Organisationen im BNA auch in anderen Kooperationen einbringen können (Netzwerke Rhein-Besucherzentren, Danube-Parks, Watermuseums).
Rückblick Jahrestreffen 2021
Rückblick Jahrestreffen 2021
Die 2020 Corona-bedingt ausgefallene Tagung wurde 2021 nachgeholt. Am 7. Oktober fand einer digital-analogen Kombination die Veranstaltung „Flusslandschaften – Ökosystemleister – Lernlandschaften. Bildung in Auen: Chancen und Herausforderungen“ statt.
Vorträge von Mareike Hees (Bundesamt für Naturschutz), Mathias Scholz (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung), Florian Wittmann (Karlsruher Institut für Technologie), Ingrid Hemmer (Katholische Universität Eichstätt), Armin Lude (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg), Sonja Biwer (Europäisches Zentrum für Auenökologie, Umweltbildung und Besucherinformation) und Ulrich Riedl (TH Ostwestphalen-Lippe) führten zu angeregten Diskussionen mit den Teilnehmenden der Tagung.
Der Tagung folgte zunächst eine Exkursion in das Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblauchsaue und dann das Jahrestreffen des BildungsNetzwerks Aue.
Am Samstag fand eine Exkursion in den Fechenheimer Mainbogen in Frankfurt statt.
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Programm, 2021. (338 KB)Veranstaltung: „Flusslandschaften – Ökosystemleister – Lernlandschaften. Bildung in Auen: Chancen und Herausforderungen“.
Rückblick Jahrestreffen 2020
Rückblick Jahrestreffen 2020
Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hat auch das BildungsNetzwerk Aue getroffen.
Die geplante Tagung musste abgesagt werden und das Jahrestreffen des Netzwerkes fand rein digital statt.
Chronik
Chronik
2010: Gründungstreffen am NaturForum Bislicher Insel
2011: Auenzentrum Neuburg/Ingolstadt an der Donau
2012: Europäisches Zentrum für Auenökologie, Umweltbildung und Besucherinformation auf Burg Lenzen an der Elbe
2013: Infohaus Isarmündung bei Deggendorf
2014: Infozentrum Schatzinsel Kühkopf in Stockstadt am Rhein
2015: Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Höxter-Corvey an der Weser
2016: Brandenburgische Akademie Schloss Criewen an der Oder
2017: Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört
2018: Schwäbisches Donautal
2019: Naturama in Aarau in der Schweiz
NaturForum Bislicher Insel
RVR-Besucherzentrum
naturforumbislicherinsel[at]rvr.ruhr
+49 2801 988-230
Bislicher Insel 11, 46509 Xanten




