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Waldpromenade

Wandern mit Aussicht in der Haard

Der Regionalverband Ruhr und sein Eigenbetrieb RVR Ruhr Grün haben den Haardgrenzweg zwischen Marl und Oer-Erkenschwick umgestaltet.

Die 5,5 Kilometer lange Strecke am Südrand der Haard im Kreis Recklinghausen ist zur Waldpromenade aufgewertet worden.

Der Haardgrenzweg ist das Scharnier zwischen Wald und Feld. Seine besonderen Merkmale sind die sonnige Lage am Waldrand und die interessanten Ausblicke in die offene Landschaft. Zudem ist er über mehrere Wanderparkplätze sehr gut erreichbar.

Gut zu wissen

Die Waldpromenade ist Teil des Konzepts „Naturverträgliche Tourismusentwicklung der Haard“. Das beliebte Waldgebiet fungiert dabei als Pilotraum. Die dort gemachten Erfahrungen sollen auf andere Wälder übertragen werden.

Mit der Waldpromenade, einer naturverträglichen Mountainbike-Route, einem Orientierungssystem und mehreren Rundwanderwegen werden vier Planungsbausteine in der Haard realisiert.

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Wanderweg mit informativen Einblicken in die Natur

Die Waldpromenade verläuft auf dem Haardgrenzweg zwischen Marl und Oer-Erkenschwick. Sie erreichen sie am besten über die Wanderparkplätze in der Karte.

Bitte unbedingt beachten: Die Nummern vor den Namen der Parkplätze sind Parkplatznummern des Naturparks Hohe Mark. Es handelt sich nicht um Adressen. Bitte nicht ins Navi eingeben.

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Drei neue, attraktive Aufenthaltsbereiche mit Infotafeln und Holzskulpturen laden zum Verweilen ein.

Sechs Erlebnisstationen vermitteln Wissenswertes rund um das Thema Natur wie beispielsweise den Lebenszyklus des Hirschkäfers, die Erkundung von Tierspuren oder die Bedeutung der Jagd. Insgesamt wurden 26 Infotafeln und 19 Holzskulpturen aufgestellt.

Zusätzlich ist ein drei Kilometer langer, barrierearmer Rundweg entstanden. Zwanzig neue Bänke ergänzen das Angebot.

Am Haardgrenzweg wurde zur Sicherheit der Fußgänger ein 350 Meter langer Wegeabschnitt parallel zur Straße gebaut.

Die Kosten für die Waldpromenade belaufen sich auf insgesamt 700.000 Euro.

50 Prozent der Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), weitere 30 Prozent kommen vom Land.

Mit 20 Prozent trägt der Regionalverband Ruhr zur Finanzierung bei und engagiert sich zusätzlich für Pflege und Erhaltung der Projekte für die nächsten 15 Jahre.

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Impressionen

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Bei der Eröffnung am 6. Oktober 2020

Kontaktbox(en)

Dirk Spiller
RVR Ruhr Grün
Fachbereich Freiraumpflege- und Infrastrukturmanagement
spiller@rvr.ruhr
+49 2364 9203-19