Zurück zur ÜbersichtBiodiversität am Rhein-Herne-Kanal

Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten gezielt fördern

45894 Gelsenkrichen, Rathausplatz 1

Der Rhein-Herne-Kanal besitzt ein hohes Potenzial für die Biodiversitätsförderung im urbanen Raum. Bereits jetzt ist er Lebensraum vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten (z.B. Eisvogel, Haubentaucher, Knotenlaichkraut sowie einige Libellenarten etc.). Durch bestimmte kleinere Gestaltungs- und Pflegemaßnahmen könnte dieses Potenzial noch deutlich erhöht werden. Einige denkbare Maßnahmen wären etwa die Etablierung von Ansitzen und Brutwänden für Eisvögel, die Etablierung von Uferschwalbenkolonien durch das Anbringen von Kunstnestern an Brücken oder die Installation von künstlichen Steilwänden. Weitere denkbare Maßnahmen wären die Förderung von Gewässer bewohnenden Fledermausarten durch Quartiersangebote am Kanal, die Schaffung von Schwimminseln für Haubentaucher oder die Förderung der Röhrichtentwicklung an geeigneten Stellen.

Die Maßnahmen könnten über Kompensationsmaßnahmen oder CEF- Maßnahmen beim Ausbau der Kanals durchgeführt werden.

Ziel ist die Entwicklung und Stärkung des Rhein-Herne-Kanals in seiner Biotopfunktion und als Raum für der Biotopverbund.

Anschrift

Biodiversität am Rhein-Herne-Kanal

Rathausplatz 1
45894 Gelsenkrichen
Deutschland