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Lebensräume für gebäudebezogene Vogel- und Fledermausarten schützen

58099 Hagen, Haus Busch 2

Mit der Errichtung von Gebäuden hat der Mensch, unbewusst und ungewollt, auch einen Lebensraum für einige tierische „Untermieter“ geschaffen. Das Verhältnis Mensch/Tier ist dabei nicht immer unproblematisch. Es gibt Arten, die wir gezielt bekämpfen und andere wiederum werden seit Menschengedenken geduldet und sind dadurch zu stetigen Begleitern unseres Wohnumfeldes geworden. Bei einigen gebäudebezogenen Vogel- und Fledermausarten ist in den letzten Jahren ein steter Rückgang zu verzeichnen, der unter anderem mit der umfangreichen energetischen Sanierung des Altbaubestandes in Verbindung gebracht wird. Insbesondere im Zuge der Wärmedämmung gehen Nischen und Hohlräume am Gebäude in Gänze verloren und damit auch alle angestammten Brutplätze bzw. Quartiere.

Das Pilotprojekt begann 2011 durch finanzielle Förderung der Stiftung Umwelt und Entwicklung (SUE) Nordrhein-Westfalen und dem BUND Landesverband NRW, sowie der BUND Kreisgruppe Hagen.  

Ab dem Jahr 2016 wurde das Projekt in den Arbeits- und Maßnahmenplan (AMP) der Biologischen Station Hagen übernommen und seitdem mit öffentlichen Mitteln (FÖBS) gefördert. Die aktuelle Projektförderung (AMP / FÖBS-Mittel) ist bis zum 31.12.2026 verlängert worden. Die Biologische Station Hagen strebt eine Fortführung des Artenschutzprojektes über diesen Zeitraum an. Vor dem Hintergrund der gewollten Klimaneutralität des Altbaubestandes bis 2045, ist aus fachlicher Sicht zwingend eine dauerhafte Fortführung des Projektes erforderlich.

  • Beratung von Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften im Zuge energetischer Gebäudesanierungen
  • Beratung privater Immobilieneigentümer*innen bei Sanierungsmaßnahmen
  • Erhalt bestehender Brutplätze und Quartiere an Gebäuden
  • Planung von Ersatzbrutplätzen und -quartieren in Form fassadenintegrierter Nisthilfen
  • Das Pilotprojekt begann 2011 durch finanzielle Förderung der Stiftung Umwelt und Entwicklung (SUE) Nordrhein-Westfalen und dem BUND Landesverband NRW, sowie der BUND Kreisgruppe Hagen.  
  • Ab 2016 wurde das Projekt in den Arbeits- und Maßnahmenplan (AMP) der Biologischen Station Hagen übernommen und wird seitdem mit öffentlichen Mitteln (FÖBS) bis zum 31.12.2026 gefördert
  • Beginn eines Monitorings zur Nutzung fassadenintegrierter Nisthilfen mit Unterstützung lokaler Naturschutzakteure

Biologische Station Umweltzentrum Hagen e.V., Vivawest Wohnen GmbH, LEG Wohnen NRW, Allbau GmbH, Hohenlimburger Bauverein, Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Hagen (GWG), Eisenbahnerwohnungsgenossenschaft Hagen (EWG), Hagener Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft (HGW), EN-Wohnen GmbH, Herdecker Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft, Wohnungsgesellschaft Letmathe-Oestrich, Baugenossenschaft Bochum, Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Dortmund, Spar- und Bauverein Dortmund, Unnaer Kreis, Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS), Wohnungsgenossenschaft Lünen, Bauverein zu Lünen, Stiftung soziale Stadt, Kirchengemeinden Rheinland & Westfalen, Private Immobilieneigentümer*innen, BUND Leverkusen, BUND Lünen, NABU Leverkusen, NABU Duisburg, NABU Monheim am Rhein, NABU Essen, NABU Dortmund, NABU Hagen (Unterstützung durch Ehrenamtler*innen der lokalen Verbände beim Monitoring) 

Ein gezieltes Monitoring soll die Nutzung fassadenintegrierter Nisthilfen durch Mauersegler und Fledermäuse dokumentieren.

Anschrift

Ein Platz für Spatz & Co.

Haus Busch 2
58099 Hagen
Deutschland