Mit der Errichtung der ersten größeren Windenergieanlage im Jahr 1997 auf der Halde Hoppenbruch in Herten wurde bereits früh ein Zeichen für den Strukturwandel im Ruhrgebiet gesetzt. Im Jahr 2016 wurde die Altanlage durch eine modernere Windkraftanlage ersetzt (auch als Repowering bezeichnet). Dabei wurde die Anlagenleistung verdoppelt, sodass die derzeitige Windenergieanlage eine ungefähre Strommenge von 6.700 MWh pro Jahr erzeugt und somit ca. 1.900 Haushalte mit Strom versorgen kann. Neben der Windenergieanlage befindet sich auf der Halde unter anderem eine Mountainbike-Strecke, welche die räumliche Vereinbarkeit zwischen der Erzeugung erneuerbarer Energien und der Freizeitnutzung eindrucksvoll darlegt.
Neben der Halde Hoppenbruch befinden sich aktuell auf drei weiteren Halden im Eigentum des RVR Windenergieanlagen. Die Anlagen auf den Halden Mottbruch (Gladbeck), Lohberg Nord (Dinslaken) und Elsa-Brandström-Straße (Lünen) verfügen insgesamt über eine Nennleistung von ca. 8,5 MW. Weitere Ausbaupotenzial z. B. auf der Halde Großes Holz in Bergkamen sollen zukünftig gehoben werden.
Ziele
Das Potenzial für erneuerbare Energien in und zusammen mit Grüner Infrastruktur heben und in eine sinnvolle und innovative Umsetzung bringen. Halden als identitätsstiftende Räume haben eine besondere Bedeutung für das Ruhrgebiet. Durch die Nutzung für Erneuerbare Energien wird der Strukturwandel im Ruhrgebiet sichtbar bzw. erlebbar.
Kooperation & Vernetzung
Ruhr Wind Herten GmbH
Lageplan
Anschrift
Errichtung von Windenergieanlagen auf Halden
45699 Herten
Deutschland
Stand: August 2025
Übersicht
Projektleitung
Ruhr Wind Herten GmbH
Akteur:innen
Regionalverband Ruhr; Ruhr Wind Herten GmbH
Projektgröße
dauerhafte Inanspruchnahme ca. 0,3 ha
Laufzeit
1997 wurde die erste größere Windenergieanlage im Ruhrgebiet installiert.
2016 wurde die bestehende Anlage durch eine leistungsfähigere Anlage ersetzt.






