Sowohl in der Charta als auch in der Strategie Grüne Infrastruktur wird das Thema Umweltgerechtigkeit als ein wichtiges Kernthema des Ruhrgebietes benannt. Daher strebt der Regionalverband Ruhr in einem referatsübergreifenden Projekt an, den Status quo der Umweltgerechtigkeit im Ruhrgebiet räumlich abzubilden. Hierzu werden geodatengestützte Analysekarten für das gesamte Verbandsgebiet erstellt, um einen Überblick über die räumliche Verteilung von Umweltbelastungen und Umweltressourcen sowie über die sozial-räumliche Situation zu erhalten. Dadurch soll zukünftig die Entscheidungsfindung unterstützt werden, wo eine weitere Entwicklung von Grüner Infrastruktur für die Bewohner*innen des Ruhrgebiets von besonderer Relevanz ist.
Ziele
Ziel ist es systematisch Wissen darüber zu generieren, wo ein qualitatives oder quantitatives Nachrüsten von Grüner Infrastruktur besonderen Mehrwert hat.
Damit trägt die Regionale Umweltgerechtigkeitsanalyse für das Ruhrgebiet zu folgenden Handlungszielen der Strategie Grüne Infrastruktur bei:
- Handlungsziel 01: Stadtquartiere mit klima- und gesundheitswirksamer Grüner Infrastruktur nachrüsten
- Handlungsziel 05: Grüne Infrastruktur zum Sport-, Spiel- und Bewegungsraum entwickeln
- Handlungsziel 06: Dreifache Innenentwicklung in der Stadtentwicklung vorantreiben
- Handlungsziel 12: Mehr Naturerfahrungsräume schaffen
Lessons Learned
- Es muss eine eigene Methodik entwickelt werden, um auf regionaler Ebene Umweltgerechtigkeit zu analysieren, da es diese bisher nicht gibt.
- Wenn man auf kostenfreie, öffentliche Daten wie den Zensus angewiesen ist, kann es zu Verzögerungen kommen. Dafür werden die Daten regelmäßig von offizieller Stelle fortgeschrieben.
- Handelt es sich "nur" um ein internes Projekt, ist das Einräumen von Prioritäten manchmal schwierig.
Lageplan
Anschrift
Regionale Umweltgerechtigkeitsanalyse für das Ruhrgebiet
Kronprinzenstraße 6
45128 Essen
Deutschland
Stand: August 2025
Übersicht
Projektleitung
Regionalverband Ruhr
Kosten
Personalkosten für die Berechnung
Projektgröße
Gesamtes Ruhrgebiet
Laufzeit
bis voraussichtlich Ende 2026






