Das BildungsNetzwerk Aue

Gemeinsamer Einsatz für den Schutz der Auen

Auen sind ein kostbarer Naturraum. Sie gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas und erbringen zahlreiche ökologische Dienstleistungen im Hochwasserschutz, als Wasserfilter und bei der CO2-Speicherung.

Um den Wert dieser Ökosysteme einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln und die Akzeptanz für Maßnahmen zur Auenrenaturierung zu verbessern, wurde 2010 das BildungsNetzwerk Aue ins Leben gerufen.

Gut zu wissen

Mehr Informationen zu den Zielen des Netzwerkes finden Sie in diesem Auszug der Kooperationsvereinbarung.

Einen Überblick über Auenbildungseinrichtungen in Deutschland bietet Ihnen diese Übersichtskarte

www.bildungsnetzwerk-aue.de

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Über das Netzwerk

Die dem BildungsNetzwerk Aue angeschlossenen Einrichtungen beraten, forschen und informieren über alle Bereiche der Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Bezug zu Flüssen, Bächen und ihre Auen.

Ihre Kompetenz ist die Zusammenführung fachwissenschaftlicher Erkenntnisse aus Ökologie, Biodiversitätsforschung, Arten- und Biotopschutz, Landschaftsplanung, natürlichem Hochwasserschutz und bewahrender Auennutzung in praktisch anwendbare Bildungskonzepte für Schulen, Vereine oder Umweltbildungseinrichtungen.

Das BildungsNetzwerk Aue wurde 2010 auf Initiative von Prof. Dr. Ulrich Riedl von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Höxter und auf Einladung durch Wilfried Schulze von RVR Ruhr Grün Essen gegründet.

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Das wollen wir erreichen

Fließgewässer und ihre Auen sind vielseitige Lern-, Erlebnis- und Erfahrungsräume, die wie kaum eine andere Landschaft den unauflösbar erscheinenden Konflikt zwischen Bewahren und Nutzen veranschaulichen.

Wir betrachten es daher als unsere Aufgabe, am Beispiel dieser bedrohten Lebensräume den Gedanken der nachhaltigen Entwicklung in einer breiten Öffentlichkeit zu verankern und insbesondere junge Menschen durch kreative Bildungsarbeit zu zukunftsfähigem Denken und Handeln anzuleiten.

So haben wir uns organisiert

Mitglieder des Netzwerks sind Bildungseinrichtungen mit auenökologischem Schwerpunkt aus den Flussgebieten Donau, Elbe, Isar, Rhein und Weser.

Durch einen regelmäßigen Informationsaustausch bündeln die Organisationen ihre Kräfte zugunsten des Auenschutzes.

Vorschau Jahrestreffen 2019

Vorschau Jahrestreffen 2019

Das nächste BNA-Jahrestreffen findet vom 18. bis 20. Oktober 2019 am Naturama in Aarau in der Schweiz statt. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an

Lukas Kammermann 
lukas.kammermann(at)naturama.ch

Rückblick Jahrestreffen 2018

Rückblick Jahrestreffen 2018

Vom 26. bis 28.10. fand das 8. Jahrestreffen des BNA im Schwäbischen Donautal statt. Gleich am ersten Abend ging es los mit einem Vortrag von Giorgio Demartin über die Besonderheiten, Probleme und Chances des Schwäbischen Donautals.

Am Samstag hatten dann alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Gelegenheit, das Mooseum mit seiner Ausstellung und seinem Gelände im Rahmen einer Führung kennenzulernen. Dazu wurden Bildungsprojekte aus dem Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwörth und vom Infohaus Isarmündung vorgestellt und auch praktisch ausprobiert.

Am Nachmittag ging es auf Exkursion zu den Donau-Flutpoldern. Einblicke in das Leben der Landwirte und ihren Umgang mit dem Hochwasser lieferte der Besuch der Bauernhanse-Schwaige. Abends stellte dann Bettina Kühnast von Burg Lenzen an der Elbe die geplante Handreichung „Wissen im Fluss – Bildung in Auen“ vor.

Am Sonntagvormittag wurde zunächst das Prinzip des „Naturgucker-Betriebs“ vorgestellt. Anschließend berichteten die Teilnehmenden aus ihren jeweiligen Einrichtungen über aktuelle Projekte, Herausforderungen und Erfolge. 

Chronik

Chronik

2010: Gründungstreffen am NaturForum Bislicher Insel

2011: Auenzentrum Neuburg/Ingolstadt an der Donau

2012: Europäisches Zentrum für Auenökologie, Umweltbildung und Besucherinformation auf Burg Lenzen an der Elbe

2013: Infohaus Isarmündung bei Deggendorf

2014: Infozentrum Schatzinsel Kühkopf in Stockstadt am Rhein

2015: Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Höxter-Corvey an der Weser

2016: Brandenburgische Akademie Schloss Criewen an der Oder

2017: Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört

NaturForum Bislicher Insel
RVR-Besucherzentrum
naturforumbislicherinsel@rvr.ruhr
+49 2801 988-230
Bislicher Insel 11, 46509 Xanten