Zurück zur ÜbersichtGrün4KRITIS

Grüne Infrastruktur zur Klimaanpassung von Kritischen Infrastrukturen

44227 Dortmund, August-Schmidt-Straße 10

Die TU Dortmund erforscht gemeinsam mit der Kooperationspartner*in Regionalverband Ruhr (RVR) im dreijährigen Forschungsprojekt Grün4KRITIS, inwieweit Grüne Infrastrukturen (GI) als strategischer Baustein zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) vor den Folgen des Klimawandels dienen können. Der Fokus liegt dabei auf den KRITIS-Sektoren Gesundheit und Transport/Verkehr. Das Projekt untersucht konkret, ob der Einsatz von GI die KRITIS widerstandsfähiger gegenüber Herausforderungen wie Hitze, Starkwind, Starkregen und Hochwasser macht.

Als Kritische Infrastrukturen (KRITIS) gelten dabei Organisationen und Einrichtungen, die von wesentlicher Bedeutung für die Aufrechterhaltung wichtiger gesellschaftlicher Funktionen, der Gesundheit, der Sicherheit und des wirtschaftlichen oder sozialen Wohlergehens der Bevölkerung sind. Bei deren Ausfall würden nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten.

Der Fokus des Projekts liegt dabei auf den Klimawandelfolgen, die sich in stärker ausgeprägten Extremwetterereignissen wie Hitze-, Starkregen-, Hochwasser- und Starkwindereignissen äußern. Durch die Forschung soll das Ruhrgebiet und vor allem die KRITIS an die Folgen des Klimawandels angepasst werden.

Das Ziel des Projekts ist es herauszufinden, welche Ökosystemleistungen Grüne Infrastrukturen besitzen können, um die Kritischen Infrastrukturen im Ruhrgebiet vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. 
Im ersten Schritt wird untersucht, an welchen Stellen in der Region sich welche Folgen des Klimawandels bemerkbar machen und zukünftig machen werden. 
Danach wird geprüft, wie sich diese Klimawandelfolgen auf die KRITIS Sektoren Gesundheit und Verkehr auswirken können. Dies soll sowohl für die Bundes KRITIS Definition, als auch für regional definierte KRITIS geprüft werden. 
Zuletzt soll untersucht werden, welche Grünen Infrastrukturen einen Schutz für KRITIS leisten können indem das Potential der GI zur Unterbrechung von Kaskadenketten identifiziert und quantifiziert wird.

Die breite der Projektfragestellung und der Ansatz möglichst viele Extremwetterereignisse abdecken zu wollen, erschwert die zielgerichtete Beantwortung im Forschungsprojekt. 
Maßgeblich für das Gelingen des Projekts ist die Auswahl der Piloträume und die dort zur Verfügung stehenden Fachinformationen. 

Anschrift

Grün4KRITIS

August-Schmidt-Straße 10
44227 Dortmund
Deutschland

Grün4KRITIS
 

Stand: August 2025